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"Handyparken" in Mainz

Registrieren auf www.mobil-parken.de

Logo Handyparken auf Parkscheinautomat. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Die lästige Kleingeldsuche am Parkscheinautomaten können sich Autofahrer in Mainz sparen. In allen Parkzonen mit Parkscheinautomat ist so genanntes "Handyparken" möglich. Mainz betreibt aktuell rund 6.500 Stellplätze im öffentlichen Parkraum mit 144 Parkscheinautomaten. An den Parkscheinautomaten gibt es drei Tarifmodelle, die Höchstparkdauern variieren zwischen 2, 3, 7 und 10 Stunden (je nach City-Nähe).

Handyparker müssen sich zunächst auf der Internetseite www.mobil-parken.de bei einem der zertifizierten und in Mainz aktiven Betreiber registrieren. Mit dieser bundeseinheitlichen anbieterübergreifenden Plattform arbeiten bereits die Städte Köln, Neustadt/Weinstraße, Lübeck, Hamburg und Berlin zusammen. Im Jahre 2009 kommen bundesweit mehrere Städte hinzu. Neben Mainz beschäftigen sich in der hiesigen Region auch die Städte Hanau, Darmstadt und Wiesbaden mit der Einführung des Handy-Parkens.

Die Kennzeichnung des handyfähigen Parkraums erfolgt über einheitliche Aufkleber an den Parkscheinautomaten. Auf den Aufklebern ist eine sechsstellige Handyparkzonen-Nummer dargestellt. In der Regel wird der Parkvorgang durch einen Anruf im Handy- oder Festnetz bzw. einer 0800-Rufnummer (kostenfrei) aktiviert und beendet.

Abgerechnet wird nur die geparkte Zeit. Die Daten und Parkgebühren erhält der Nutzer am Ende des Monats in Form einer Sammelrechnung vom Betreiber, bei dem er sich angemeldet hat.

In Mainz wird es zukünftig 11 verschiedene Parkzonen geben, die Tarife sollen beibehalten werden. Die Parkgebühren sind also für Handyparker und Benutzer der Parkscheinautomaten gleich. Handyparker bezahlen zusätzlich unter Umständen eine Systemgebühr pro Parkvorgang. Diese liegen derzeit abhängig vom Betreiber zwischen 0 und 39 Cent. Und eventuell die Verbindungkosten für den Anruf. Dafür kommen sie in den Genuss mehrerer Vorteile:

Vorteile des Handyparkens für Autofahrer:


Die Kontrolle wird durch ein in das mobile Endgerät der Verkehrsüberwachung eingebautes Modul gewährleistet. Mit diesem prüfen die Verkehrsüberwachungskräfte über ein Gateway, ob die parkenden Fahrzeuge in der Datenbank der Betreiber eingeloggt sind. Die Kommune rechnet mit jedem einzelnen Handyparkbetreiber ab. Die Betreiber stellen hierfür passwortgesicherte Zugänge zur Verfügung, die es der Kommune ermöglichen, die Aktivitäten der Handyparker tages- und zonengenau zu analysieren. Ebenso können die Kennzeichen der parkenden Nutzer zu Kontrollzwecken nachvollzogen werden. Ein Missbrauch ist mithin ausgeschlossen.

Vorteile für die Kommune


Weitere Informationen zum Handyparken und eine Übersicht der Betreiber und ihre Konditionen finden Sie auf www.mobil-parken.de.

Registrierung

www.mobil-parken.de