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Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft 2011": Landeshauptstadt Mainz im Finale

Entscheidung fällt zwischen Mainz, Chemnitz und Bielefeld am 25.03.10 in Berlin

Mainz ist im Finale des Wettbewerbs „Stadt der Wissenschaft 2011“. Die Landeshauptstadt hat mit ihrer Bewerbung unter dem Motto „Mainz leidenschaftlich wissenschaftlich“ eine hochkarätig besetzte Jury mit 18 Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Unternehmen, Medien und Kommunalpolitik überzeugt. Die Mainzer treten nun in der Endausscheidung am 25. März 2010 gegen die Mitbewerber aus Bielefeld und Chemnitz an. Insgesamt hatten sich in der ersten Runde vier Städte – Bielefeld, Chemnitz, Lüdenscheid und Mainz – um den Titel „Stadt der Wissenschaft 2011“ beworben. „Die Mainzerinnen und Mainzer haben sich in den zurückliegenden Monaten in Arbeitskreisen und Projektgruppen mit großem Sachverstand und Begeisterung in diesen Wettbewerb eingebracht und das spiegelt sich auch in unserer Bewerbung wider“, erklärte der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, Jens Beutel, „wir sind glücklich, dass wir die Finalrunde erreicht haben und wollen jetzt auch den Titel nach Mainz holen.“

„Ich freue mich natürlich sehr, dass Mainz zu den Finalisten im Wettbewerb um die ‚Stadt der Wissenschaft’ gehört. Damit ist eine erste Hürde zur begehrten Auszeichnung des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft geschafft. Die Mainzer Wissenschaftsallianz und die Stadt Mainz haben eine hervorragende Bewerbung eingereicht, die einmal mehr verdeutlicht, dass die Landeshauptstadt einen unverwechselbaren Platz auf der wissenschaftlichen Landkarte hat. Ich wünsche den Akteuren auch in der nächsten Runde das verdiente Weiterkommen“, sagte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft richtet seinen Wettbewerb um die „Stadt der Wissenschaft“ zum sechsten Mal aus. Der Titel wird exklusiv für ein Jahr verliehen und ist mit einem Preisgeld von 250.000 Euro verbunden. Ausgezeichnet werden Städte, die Wissenschaft als Motor der Stadtentwicklung begreifen, ihre Bürger für Wissenschaft begeistern wollen und vielfältige neue Beziehungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtverwaltung schaffen. „Bei diesem Wettbewerb hat die Landeshauptstadt in der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ einen starken Partner“, erklärte der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Sprecher der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, „das Wissen, das in den Mainzer Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen generiert wird, wollen wir zum Nutzen der Stadt und der Bevölkerung in die ‚Wissenspraxis‘ überführen. Mainz soll noch stärker von den Forschungsleistungen vor Ort profitieren, als das bisher der Fall war – nicht zuletzt auch dadurch, dass die Vielfalt bestehender Kooperationen konzeptionell weiter entwickelt wird.“

Seit gut einem Jahr läuft die Vorbereitungsphase zu diesem Wettbewerb. Stadt und Wissenschaft sind bereits in diesem frühen Stadium der Bewerbung sehr eng zusammengerückt. „Diesen Schwung werden wir für unsere zukünftige Zusammenarbeit mitnehmen und weitere Personenkreise und Organisationen für eine Mitarbeit begeistern“, ergänzte der Oberbürgermeister, „jeder, der an unserer Stadt der Wissenschaft mitbauen will, ist willkommen.“

Offizielle Pressemitteilung des Stifterverbands vom 20.11.2009