Kirchen in Mainz
Dom St. Martin - 1000 Jahre Stadtgeschichte

"Dieser Dom über der Rheinebene wäre mir in all seiner Macht und Größe im Gedächtnis geblieben, wenn ich ihn auch nie wieder gesehen hätte", schrieb die Schriftstellerin Anna Seghers. Der gewaltige Dom gibt auch tausend Jahre nach seiner Erbauung der Stadt ihr Gesicht.
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Christuskirche - Italienische Renaissance am Rhein

Gedacht als repräsentatives Gegengewicht zum Dom, ragt die 80 Meter hohe Kuppel der Christuskirche architektonisch aus dem Ensemble der Kirchtürme in der Innenstadt heraus. Eng verbunden ist die Geschichte der Christuskirche mit der der Mainzer Protestanten.
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St. Stephan - Chagalls Mystik des blauen Lichts

200 000 Besucher im Jahr zeigen: St. Stephan ist eine Attraktion! Touristen aus der ganzen Welt pilgern hinauf auf den Stephansberg, zu den blau leuchtenden Glasfenstern des Künstlers Marc Chagall.
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Augustinerkirche - Schmuckstück des Rokoko

Hinter dem roten Sandsteinportal gibt ein moderner gläserner Eingang den Blick frei auf prachtvolle Rokoko-Ausschmückungen. Die Augustinerkirche inmitten der Altstadt blieb im Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt und zeigt eine für die Region außergewöhnliche Pracht im Originalzustand.
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St. Christoph - Taufkirche Gutenbergs

Als eindrucksvolles Mahnmal erhalten ist die 1945 zerstörte frühgotische Kirche St. Christoph. Zwischen 1292 und 1325 erbaut, besitzt die Ruine, deren Chorraum als Kapelle dient, noch ein spätgotisches Taufbecken. In ihm soll Johannes Gutenberg getauft worden sein.
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St. Johannis - Basilika aus karolingischer Zeit

Wo heute St. Johannis steht, muss sich der "alte Dom" St. Martin befunden haben. Um 900 hatte Erzbischof Hatto (891-913) den Bau errichtet, der später mit dem Willigis-Dom durch das Paradies, einem Säulengang, verbunden war.
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Karmeliterkirche - Kloster des Bettelordens

Die Karmeliterkirche ist die einzige noch erhaltene mittelalterliche Bettelordenskirche in Mainz. Seit 1964 leben wieder Mönche im 1964 angebauten Kloster und beleben die Klosterkirche aus dem frühen 14. Jahrhundert.
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St. Ignaz - Spiel zwischen Barock und Klassizismus

Inmitten der niedrigen Altstadthäuser der Kapuzinerstraße erhebt sich die rote Sandsteinfassade von St. Ignaz. Sie ist versehen mit grauen Sandsteinfiguren, unter anderem der des Kirchenpatrons und Märtyrers St. Ignatius von Antiochien (+ nach 110).
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St. Peter - Kirche mit spätbarocker Eleganz

Alle Herrlichkeit des Rokoko scheint in St. Peter versammelt und glänzt in hellem Gold - frisch wie am ersten Tag. Mit gutem Grund: 1989 wurde die elegante Kirche mit den Zwiebelturmzwillingen nach mehr als zehnjähriger Restaurierung der Gemeinde wie neu zurückgegeben.
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St. Quintin - Auf den Grundfesten einer gotischen Hallenkirche

1994 erhielt St. Quintin wieder einen hölzernen Turmhelm. Damit war auch die letzte Mainzer Kirche von Kriegsschäden befreit. Erstmals genannt wird St. Quintin bereits 774, der Bau entstand zwischen 1288 und 1330.
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Altmünsterkirche - Ehemaliges Kloster der Heiligen Bilhildis

Das moderne Gebäude der Altmünsterkirche lässt von seiner langen und bewegten Geschichte wenig erahnen. Der Legende nach wurde das ab dem frühen Mittelalter "Altmünster" genannte Kloster um 700 von der Heiligen Bilhildis gegründet.
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St. Antonius - Relikte der Gotik in Mainz

St. Antonius, von den Antonitern 1331 erbaut und 1620 von den Armen Klarissen übernommen, erhielt von jenen auch den Namen "Armklaren". In der Antoniuskirche sind die einzigen in Mainz erhaltenen gotischen Deckenmalereien zu finden.
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