Landeshauptstadt Mainz Direkt zum Inhalt
Die historische Mainzer Altstadt erstreckt sich im Schatten des Mainzer Doms bis zum Südbahnhof. In den verwinkelten Gassen, die kuriose Namen wie Nasengässchen, Heringsbrunnengasse oder Leichhof tragen, pulsiert das Leben. In der Altstadt ist immer etwas los. Am Tag herrscht rege Betriebsamkeit auf den Straße und in den kleinen Läden und Boutiquen. Zu späterer Stunde halten sich die Mainzer und ihre Gäste in den gemütlichen und urigen Weinstuben und Kneipen auf. In einer der Weinkneipen wie Klingelbeutel, Beichtstuhl oder Goldstein lässt sich bei einem guten Schoppen Rheinhessenwein die Hektik des Alltags vergessen.
Die kunstvoll restaurierten Häuserfassaden und die prächtigen Barockkirchen zeugen von der reichen Mainzer Stadtgeschichte.
Die malerische Augustinerstraße ist die Flaniermeile der Mainzer Altstadt. Bis ins 17. Jahrhundert hinein war sie die Hauptgeschäftsstraße der Stadt. Heute finden sich hier in typisch Mainzer Atmosphäre kleine Geschäfte und Boutiquen, Cafés, Pubs, Restaurants und Weinhäuser. Inmitten der regen Betriebsamkeit und eingegliedert in die Häuserfront ragt die prachtvolle Barockfassade der Augustinerkirche empor. Von 1768 bis 1776 für das angrenzende ehemalige Kloster der Augustinereremiten erbaut, ist sie heute Seminarkirche. Von beeindruckender Schönheit ist auch ihr Inneres. Die Deckenausmalung gibt Einblicke in das Leben des Heiligen Augustinus sowie in die Geschichte des Bettelordens, der seit dem 13. Jahrhundert in der Augustinerstraße ansässig ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Mainzer Kirchen hat die Augustinerkirche den Krieg unbeschadet überstanden.
Der Kirschgarten mit seinen romantischen Fachwerkhäusern und dem Marienbrunnen zählt zu den schönsten Plätzen in Mainz. Woher er seinen Namen hat, verrät nur noch ein Kirschbaumstumpf, den man am Backhaus "Zum Beymberg" ( Haus-Nr. 19) entdecken kann. Zum unverwechselbaren Charme dieses Fleckchens in der Altstadt trägt neben dem architektonischen Ensemble der Gebäude und den schmucken Läden in historischem Ambiente ringsherum auch der Brunnen bei, der, im Stile eines barocken Laufbrunnens, 1932 aufgestellt wurde.
An der Kapuzinerstraße mit ihren niedrigen Altstadthäusern liegt die Kriche Sankt Ignaz. In der Zeit zwischen 1763 und 1775 erbaut, präsentiert sie sich im Übergangsstil von Rokoko zu Klassizismus. Da die Gemeinde nicht sehr wohlhabend war, konnte der Bau der Pfarrkirche nur durch große Opfer und die finanzielle Unterstützung dreier Kurfürsten ermöglicht werden. Über dem Portal wacht die Figur des Kirchenpatrons Sankt Ignatius, der im Jahre 107 in Rom einen Märtyrertod starb. Die absolute Stille, die einen im Inneren der Kirche empfängt, ist wohltuend und lädt dazu ein, ein paar Minuten lang Ruhe zu tanken.
In der romantischen Altstadt gibt es neben Fachwerkhäusern und prächtigen Kirchen auch viele interessante Läden zu entdecken. Ob auf der Flaniermeile Augustinerstraße oder in den kleinen Nebengassen Kirschgarten, Schönbornstraße oder Grebenstraße: Wer etwas Ausgefallenes oder Besonderes sucht, ist hier genau richtig. Von Schmuck, Mode, Büchern und Spielwaren über Kunst, exquisite Geschenke und Lederwaren bis hin zu edlen Weinen bieten die Mainzer Altstadtläden ein umfassendes und hochwertiges Warenangebot. Besonderen Wert legt man in den Geschäften auf die persönliche und kompetente Beratung – kein Wunder, denn hier sind oft Chef oder Chefin selbst Ihre Ansprechpartner. Wer in der Altstadt einkauft, kann den Einkaufsbummel hervorragend in einem der traditionsreichen Weinrestaurants ausklingen lassen. Die Mainzer Altstadt ist groß, es lohnt sich die Straßen einmal ganz zu erkunden und auch in den abgelegeneren Läden in der Ignazstraße, Jakobsbergstraße oder gar im Handwerkshaus am Südbahnhof zu stöbern.
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Augustinerkirche St. Ignaz Historisches Mainz: Kirschgarten | www.mainzeraltstadthandel.de |