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„Wir wollen nicht nur auf Bewerbungen warten, sondern wir wollen in den Schulen für unsere qualifizierten Ausbildungsmöglichkeiten werben“, verdeutlicht Kreishandwerksmeister Werner Nonnenmacher die Motive. Dabei setzt das Handwerk auf intensive Kooperation mit den Lehrkräften und auf den Dialog mit den Schülerinnen und Schülern. Für die Leiterin der Gustav-Stresemann-Schule, Ibolya Havel-Scheuermann, ist dieser Workshop „ein erfolgversprechender Versuch, unseren Berufsfachschülerinnen und -schülern rechtzeitig die Gelegenheit zu geben, sich mit zukunftsfähigen Ausbildungswegen auseinanderzusetzen und mit den Praktikern ins Gespräch zu kommen.“ BFS-Fachlehrerin Julia Buhl begrüßt vor allem die Teilnahme von Auszubildenden der beteiligten Betriebe an der Veranstaltung, denn gerade deren praktische Erfahrungsberichte seien für die Ausbildungssuchenden von besonderem Interesse: „Natürlich sind auch die Eltern herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit ihren Kindern zu informieren“.
Nach der Eröffnung des Workshops um 15.00 Uhr durch Schulleitung und Kreishandwerksmeister haben die rund 100 Schülerinnen und Schüler in zwei Runden Gelegenheit, sich mit den auf verschiedene Räume verteilten Betrieben und deren Ausbildungsangebot vertraut zu machen und Fragen zu stellen. Gegen 16.30 Uhr erfolgt der gemeinsame Abschluss im Foyer mit Brezeln und Getränken, bei dem in lockerer Runde ein weiterer Informationsaustausch auch mit der anwesenden Berufsberatung der Mainzer Arbeitsagentur möglich ist.
Kreishandwerksmeister Nonnenmacher sieht diese Veranstaltung als „Premiere für weitere Präsentationen von Handwerksbetrieben in Mainzer Schulen“ und lädt alle interessierten Lehrkräfte zur Kontaktaufnahme ein.
Initiert wurde die Aktion im Rahmen der Netzwerkarbeit des von der Stadt Mainz koordinierten Projekts „Übergangsmanagement Schule Beruf – ÜSB … den Anschluss finden“, das aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums und des Europäischen Sozialfonds gefördert wird und u.a. die Optimierung der Wege von der Schule in die Ausbildung zum Ziel hat. „Interessante Ideen zur Berufsorientierung zu entwickeln, dabei die richtigen Partner zusammenzubringen und sie in der Durchführung zu unterstützen“ stellt nach Auffassung von Projektleiter Horst Maus (Arbeitsmarktförderung im Büro OB) ein besonders wichtiges Element des bis 2012 befristeten Projekts, in dessen Steuerungsgruppe alle wichtigen Akteure des Ausbildungsmarktes versammelt sind, dar. .
Kontakt :
Horst Maus
Landeshauptstadt Mainz
Arbeitsmarktföderung im Büro OB
Telefon: 06131-12-36 33
E-Mail: horst.maus@stadt.mainz.de
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Übergangsmanagement Schule Beruf - ÜSB ... den Anschluss finden Kreishandwerkerschaft Mainz-Bingen |
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