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Mainz-Mombach

Leben und Arbeiten gehören in Mombach eng zusammen. So ist Mombach mit seinem nördlichen Teil einer der wichtigsten Industrie- und Gewerbestandorte in Mainz. Hier haben namhafte Firmen wie Hakle, Nestle, Methanova und Schott ihren Sitz und profitieren von der Nähe zu Autobahn, Innenstadt und Industriehafen. Doch auch der traditionelle Obst- und Gemüseanbau spielt noch immer eine wichtige Rolle. Felder, Gärten und das Naturschutzgebiet „Mainzer Sand“ zeugen trotz der ausgedehnten Wohngebiete bis heute von dieser anderen, nichtindustriellen Seite Mombachs. Zum Verweilen lädt das Mainzer Rheinufer mit seinem Naturschutzgebiet und den vielen Wassersportvereinen ein.



Zu sehen ist das Denkmal vor der Ortsverwaltung. Es wurde 1997 eingeweiht und erinnert an die Ursprünge des Stadtteils Mombach als Bauerndorf und zeigt Fraa Bohnebeitel.Fast dörflichen Charakter hat der alte, in Kurmainzer Zeit von einer Dorfmauer umgebene Ortskern. Hier finden sich noch einige der Häuser und Höfe, wie sie einst typisch für Mombach waren. Viele Gebäude wurden im zweiten Weltkrieg zerstört, darunter auch die katholische Kirche St. Nikolaus. Ihre drei Glocken aber blieben wie durch ein Wunder erhalten und zieren heute den Vorplatz der 1955 neu erbauten Nikolauskirche. Von hier führt ein idyllischer Weg quer durch die Felder bis zum Mombacher Waldfriedhof.

Zu sehen ist ein Junge, der gerade rückwärts in das Nichtschwimmerbecken im Freibad Am Großen Sand rutscht.Wer in Mombach wohnt, schätzt die gute Infrastruktur des Stadtteils: Kindergärten und Schulen, zahlreiche Sportanlagen und Tennisplätze sowie das Frei- und Hallenbad am Großen Sand liegen in unmittelbarer Nähe der Wohngebiete. Zum Einkaufen gibt es neben Einzelhandelsgeschäften direkt im Ortskern große Bau- und Supermärkte an der Peripherie.

Zu sehen ist der rote Backsteinbau der ehemaligen Waggonfabrik. Heute ist dort ein kulturelles Zentrum mit Künstlerateliers und der Phönix-Halle, die Konzerte, Ausstellungen und Tagungen in besonderer Atmosphäre bietet.Charakteristisch für die Mombacher ist ihr ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl - ein Verdienst nicht zuletzt der zahlreichen hier ansässigen Fastnachts- und Sportvereine. Sei es beim Schissmelle-Dienstags-Umzug, beim Brunnenfest der Mombacher Bohnebeitel oder dem Straßenfest im August - die Mombacher verstehen zu feiern und alte Traditionen aufleben zu lassen! Auch Kulturinteressierte kommen nicht zu kurz: Die Phönixhalle bietet das ganze Jahr über ein umfangreiches Programm an Messen, Konzerten und Musicals. Einen Besuch wert sind außerdem das Mundarttheater „Hannebambel“ und das ortsgeschichtliche Museum.

Erstmals urkundlich erwähnt wird Mombach im Jahr 1218. Archäologische Ausgrabungen bezeugen jedoch, dass das Gebiet schon in prähistorischer Zeit besiedelt war und die Gründung des Ortes vermutlich in fränkischer Zeit erfolgte. Die Einwohnerzahl ist von einstmals 400 Einwohnern im 17. Jahrhundert auf heute fast 14.000 angestiegen. Startseite Mombach

Hinweis:

In einigen Stadtteilen werden private Internetseiten angeboten. Dort erhalten Sie weitere Informationen zum Leben vor Ort. Die Stadt Mainz übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität dieser Informationen jedoch keine Verantwortung.