Landeshauptstadt Mainz

Landeshauptstadt Mainz Direkt zum Inhalt

  Diese Seite auf englisch Diese Seite auf französisch

Hohe Ingenieurkunst: Die römische Rheinbrücke

Zu sehen ist ein aus Originalholz rekonstruierter Pfahlrost der Brücke von 1882.Mit Castellum hatten die Römer einen Brückenkopf auf der rechten Rheinseite errichtet. In den ersten Jahren der Offensive wird hier zunächst eine Pontonbrücke die Verbindung hergestellt haben. Etwa im Jahre 27 n.Chr. löste dann die erste feste Brücke den Vorläufer ab. Sie bestand aus mindestens 21 Steinpfeilern von 18 Metern Länge und 7 Metern Breite und besaß eine 12 Meter breite, mehrspurige Fahrbahn.

Die Reste dieser römischen Rheinbrücke, die oberhalb der heutigen Theodor-Heuss-Brücke stand, sind Beleg für die hohe Ingenieurkunst der Römer. Ihre Stützpfeiler wurden aus großen Steinquadern zusammengesetzt und steckten in sogenannten „eisernen Pfahlschuhen“. Diese wiederum saßen auf Eichenpfählen, die in den Flussgrund gerammten worden waren.

Eine Vorstellung von der ersten festen Rheinbrücke vermittelt zur Zeit nur ein Bronzerelief an der Theodor-Heuss-Brücke, etwa 100 Meter flussaufwärts vom eigentlichen Standort entfernt.

Standort:

Rheinufer, Theodor-Heuss-Brücke