Magenza, das jüdische Mainz
Eine der ältesten jüdischen Gemeinden Deutschlands
"...es ist Licht geworden nach langer Nacht." | Ausstellung im Landesmuseum Mainz (22.1. - 19.2.): Mainzer Synagogen - Architektur und Geschichte: Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die im Mainzer Stadtraum entstandenen Synagogenbauten der jüdischen Gemeinde Mainz. Umfangreiches Bildmaterial aus dem Stadtarchiv Mainz führt die untergegangenen Synagogen wieder vor Augen, erläuternde Texte lassen ihre Geschichte von den Anfängen der jüdischen Gemeinde bis zum neuen jüdischen Gemeindezentrum wieder lebendig werden. Weitere Informationen auf www.landesmuseum-mainz.de
Pogrome und kulturelle BlüteJüdisches Leben im GhettoMainzer Juden im Zeitalter der AufklärungDie Emanzipation der JudenNationalsozialistische Machtübernahme und Ende von MagenzaEntwicklung nach 1945Neue Synagoge in Mainz

Die frühesten, gesicherten Spuren jüdischen Lebens in Mainz lassen sich bis in das 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Sie legen Zeugnis von einer blühenden jüdischen Gemeinde ab, die als eine der ältesten in Deutschland gilt. Berühmtheit erlangte die jüdische Gemeinde in Mainz durch das Wirken ihrer Gelehrten, die Magenza zu einem kulturellen Zentrum des Judentums im Mittelalter machten. Mit Gerschom bar Jehuda wirkte um die Jahrtausendwende einer der einflussreichsten Gelehrten des Abendlandes in Mainz, dessen Richtersprüche und Verordnungen noch Jahrhunderte nach seinem Tod ihre Gültigkeit behielten. Auch heute erinnert noch ein mittelalterlicher Gedenkstein auf dem uralten jüdischen Friedhof an diese herausragende Persönlichkeit.
Gemäß den mittelalterlichen Wohnverhältnissen, in denen bestimmte Gruppierungen wie z. B. Angehörige gleicher Berufszweige zusammen zu leben pflegten, siedelten auch die Juden in Mainz dicht beieinander. Ihr Wohngebiet, das sich in nordwestlicher Richtung direkt an das Handelsviertel zwischen Fischtor und Karmeliterkirche anschloss, war zu jener Zeit noch nicht isoliert von den Christen. Vielmehr lebten Juden und Christen in unmittelbarer Nachbarschaft und in der Nähe von Klöstern und Kirchen zusammen, von der eine, die Kapelle St. Maria am Flachsmarkt, den Beinamen „inter judeos“ (inmitten der Juden) trug.
Pogrome und kulturelle Blüte
Kulturelle Blüte, ein weitgehend autonomes Gemeindeleben und eigene kultische Einrichtungen, wie Synagoge, Mikwe, Metzgerei und Backhaus, dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die gesellschaftliche Stellung der Juden auch in Mainz während des gesamten Mittelalters immer wieder gefährdet blieb. Außen- und innenpolitische Spannungen konnten sich schnell zu einer existenziellen Bedrohung für die Juden entwickeln. Gleich der erste Kreuzzug endete 1096 in einer Katastrophe für die Mainzer jüdische Gemeinde. Im Zusammenhang mit dem Aufruf zu einem Kriegszug gegen die Muslime zur Befreiung des Heiligen Landes radikalisierte sich die Stimmung gegen die Juden, die gemeinhin als Mörder Jesu gebrandmarkt waren. Aufgestachelte Fanatiker und Abenteurer zogen in Horden durch das Land mit dem Ziel, die Juden im eigenen Land zu vernichten. Der damalige Erzbischof Ruthard entzog sich seiner Schutzverpflichtung gegenüber den Mainzer Juden durch Flucht und gab sie dem Gemetzel preis. Weit mehr als 600 Juden fanden den Tod bei dem Massaker, und Erzbischof Ruthard haftete der Verdacht an, sich an ihrem Vermögen bereichert zu haben.
Wie schnell allgemeine Krisen sich in Aggressionen gegenüber Juden entladen konnten, zeigen die Ereignisse während der Pestepidemien des Jahres 1349. Die Ohnmacht, dieser Seuche Herr zu werden, drückte sich in wilden Spekulationen über die Ursachen dieser Krankheit aus, in denen die Juden als angebliche Brunnenvergifter zu den Schuldigen gemacht wurden. Die Mainzer Juden, seit knapp hundert Jahren dazu verpflichtet, sich durch das Tragen eines Judenhuts und eines gelben Stoffringes kenntlich zu machen, gerieten ebenfalls unter Verdacht und waren erneut den aufgebrachten Massen ausgeliefert. Zu wiederholten Vertreibungen der Juden kam es im Verlauf der für Mainz unruhigen Zeiten des 15. Jahrhunderts. Innerstädtische Machtkämpfe, große Finanznot und der Verlust der Stadtfreiheit infolge des Krieges um den Mainzer Erzbischofsstuhl prägten das Geschehen. 1471 mussten schließlich sämtliche Juden den Kurstaat verlassen. Ihr Grundbesitz wurde vom Staat beschlagnahmt und die Synagoge in Mainz zu einer christlichen Kapelle umgewandelt.
Jüdisches Leben im Ghetto

Nur allmählich ließen sich wieder Juden in Mainz nieder, denen man ein befristetes, verlängerbares Aufenthaltsrecht gegen Zahlung von so genannten Schutzgeldern gewährte und die somit eine willkommene, zusätzliche Einnahmequelle für die Stadt darstellten. Es dauerte jedoch noch bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts ehe sich wieder eine Gemeinde ansehnlicher Größe in Mainz etabliert hatte.
Das Anwachsen der jüdischen Gemeinde wurde allerdings mit großem Argwohn beobachtet. Insbesondere die Zünfte, die nach dem Dreißigjährigen Krieg unter der noch schlechten, allgemeinen Wirtschaftslage litten, beschwerten sich über die zunehmende Konkurrenz durch die Juden. Ihren Klagen schenkte Kurfürst Johann Philipp von Schönborn Gehör und erließ am 8. Dezember 1662 ein folgenschweres Dekret für die jüdischen Bewohner in Mainz.

Ohnehin von den Zünften und damit von den meisten Handwerken ausgeschlossen, wurden den Juden weitere wirtschaftliche Beschränkungen auferlegt, wie z. B. das Verbot „offene Läden“ zu führen oder die Erlaubnis, nur mit bestimmten Waren Handel treiben zu dürfen. Die Anzahl der schutzverwandten jüdischen Familien wurde zunächst auf 20, kurz darauf auf 10 beschränkt und das zukünftige Wohnviertel auf die schon damals existierende Judengasse eingegrenzt, die an beiden Seiten verschlossen sein musste. Die zahlenmäßige Beschränkung der zugelassenen jüdischen Familien in Mainz war so nicht aufrechtzuerhalten und wurde schon bald darauf auf 101 Familien angehoben. Die Begrenzung des Wohngebietes auf die Gasse blieb jedoch bestehen. Im Verlauf der Jahrzehnte wurde das Wohnrecht auf insgesamt zwei Gassen, die Geschlossene Judengasse und die an ihrer Ostseite frei zugängliche Offene Judengasse (ab der Mitte des 19. Jahrhunderts: Vordere und Hintere Synagogengasse) ausgeweitet, die parallel zueinander verliefen und zwischen der Klara- und Löwenhofstrasse lagen. Als Konsequenz der stetig anwachsenden jüdischen Gemeinde, die um 1790 schätzungsweise 543 Personen zählte, wurde der Wohnraum im Judenviertel zusehends knapper. Dicht aneinander gedrängt standen hier auffallend schmale Häuser, die überdurchschnittlich hoch und tief gebaut waren.
Mainzer Juden im Zeitalter der Aufklärung
Die Philosophie der Aufklärung mit dem Prinzip der Gleichheit aller Menschen zeigte ihre erste Wirkung für die Mainzer Juden unter der Regierungszeit der Kurfürsten Emmerich-Josef von Breitbach-Bürresheim (1763-1774) und Friedrich Karl Joseph von Erthal (1774-1797). Die Absperrungen der Judengasse wurden beseitigt, die Juden erhielten die Erlaubnis, auch außerhalb des Judenviertels zu wohnen, die Zulassung zum Medizinstudium an der Mainzer Universität wurde ihnen gewährt und jüdische Kinder durften erstmals christliche Schulen besuchen. Die rechtliche Gleichstellung der Juden mit den Christen brachte die französische Besatzungszeit von 1792/93 und 1798-1814 für die Mainzer Juden, die dennoch misstrauisch gegenüber ihren neuen Herren blieben.
Obrigkeitsstaatliche Eingriffe in jüdische Gemeindeangelegenheiten sowie die Einführung des diskriminierenden Dekrets von Napoleon aus dem Jahre 1808, das zur Ausübung eines Gewerbes ein so genanntes „Moralitätspatent“ für Juden zwingend vorschrieb, bestätigten dieses Misstrauen. Nach den Befreiungskriegen und dem Ende der napoleonischen Ära in Europa erschien die rechtliche Lage der Mainzer Juden im Vergleich zu den benachbarten Juden in Frankfurt ungleich günstiger. Doch einige Einschrän-kungen behielten noch weiterhin ihre Gültigkeit. Das „Schändliche Dekret“ von 1808 wurde erst 1847 außer Kraft gesetzt und der Eintritt in den Staatsdienst blieb den Juden noch lange verwehrt.
Die Emanzipation der Juden
Die jüdische Emanzipationsbewegung, die in Deutschland nach fast hundert Jahren durch die Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 ihren rechtlichen Abschluss fand, war von tiefgreifenden Veränderungen des jüdischen Lebens begleitet, die auch deutliche Spuren in Mainz hinterließen. Die Christen waren zunächst noch lange nicht bereit, jüdische Nachbarn zu dulden, so dass das Judenviertel weiterhin bevorzugtes Wohngebiet blieb. Erst allmählich siedelten sich Juden in der näheren Umgebung am Flachsmarkt und im Bleichenviertel an. Mit der Öffnung des Ghettos begannen sich einzelne Juden auch für die neuen Ideen der Aufklärung zu interessieren, die sich unter diesem Eindruck kritisch mit der traditionellen Auffassung des Judentums auseinander setzten.

Damit den Anforderungen der neuen bürgerlichen Gesellschaft entsprochen werden konnte, gründete der jüdische Pädagoge und spätere Lehrer am berühmten Frankfurter Philanthropin, Michael Creizenach, 1814 in Mainz eine Schule, um bisher vernachlässigtes, weltliches Wissen und Fremdsprachen an jüdische Schüler zu vermitteln. Der Mainzer Isaak Jakob Bernays, ab 1821 Rabbiner in Hamburg, ist bekannt für seine religiösen Reformbemühungen. Einige der angestrebten Neuerungen waren allerdings für ei-nen Teil der jüdischen Gemeinde in Mainz, der weiterhin dem traditionellen Judentum verhaftet blieb, zu weitreichend, so dass es 1849 zu einer Spaltung kam. Die liberale „Israelitische Religionsgemeinde“ weihte 1853 ihre eigene Synagoge in der Synagogenstraße, dem später der prächtige Neubau der Hauptsynagoge in der Hindenburgstraße 1912 folgen sollte.
An der Ecke Flachsmarkt-/Margaretengasse erhielt die orthodox ausgerichtete „Israelitische Religionsgesellschaft“ 1856 ihre Synagoge, die 1879 nach den Plänen des Stadtbaumeister Eduard Kreyßig im maurischen Stil neu erbaut wurde. Nominell verblieb es zwar bei einer jüdischen Gemeinde in Mainz. Die beiden Gruppierungen führten jedoch ein eigenes Gemeindeleben mit jeweils eigenen Schulen und weiteren Einrichtungen.
Nationalsozialistische Machtübernahme und Ende von Magenza
Als im Jahre 1933 die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland übernahmen, gab es in Mainz ein reges, jüdisches Gemeindeleben mit etwa 2600 Mitgliedern. Schnell schritt ihre Entrechtung voran. Nach Entlassungen aus dem öffentlichen Dienst und dem Boykott jüdischer Geschäfte folgten 1935 die Nürnberger Rassegesetze, die den Juden die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannten. Jüdische Schüler mussten ihre Schule verlassen und ab 1936 setzten Enteignungen von jüdischen Betrieben und Hausbesitzes ein.

In der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 wurden die Synagogen in der Hindenburg- und Flachsmarktstrasse geplündert und in Brand gesetzt und am darauffolgenden Morgen kam es zu zahlreichen Über-griffen auf jüdische Geschäfte und Wohnungen. Das Auftreten in der Öffentlichkeit wurde für die Juden, die sich ab 1939 durch das Tragen des gelben „Judensterns“ kenntlich machen mussten, immer gefährlicher. Immer mehr wurde Ihnen auch die Möglichkeit genommen, sich frei zu bewegen. Sie mussten zusammengezwängt in so genannten „Judenwohnungen“ leben, Friseurbesuche waren ihnen verboten und das Einkaufen nur zu bestimmten Uhrzeiten gestattet, um nur einige Beispiele zu nennen.
Der Unterdrückung und Demütigung folgte schließlich die Vernichtung. Am 10. Februar 1943 ging der letzte Transport von Mainz aus in die Konzentrationslager. Bei der Befreiung durch amerikanische Truppen 1945 lebten nur noch wenige Juden in sog. Mischehen in Mainz. Es ist von etwa 1300 bis 1400 ermordeten Mainzer Juden auszugehen, unschuldige Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns.
Entwicklung nach 1945
Nach dem Krieg kehrten nur wenige Emigranten in ihre Heimatstadt Mainz zurück. Zu schmerzlich waren die Erinnerungen an die erlittenen Demütigungen und Verfolgungen sowie die erlebten Verbrechen. 24 Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt wurden mit dem Bus nach Mainz zurückgebracht. Unter ihnen befand sich Max Waldmann, der erste Vorsteher der am 17. Oktober 1945 neu gebildeten Jüdischen Gemeinde. Von den neuen Gemeindemitgliedern stammten nur wenige aus Mainz oder Rheinhessen. Der Neuanfang in einer Zeit wirtschaftlicher Not und im Bewusstsein der Grauen der Vergangenheit war schwierig.
Im Lauf der Jahre kam auch der Dialog mit den emigrierten Mainzer Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens, die in der ganzen Welt zerstreut leben, wieder in Gang. Einige kamen zu privaten Besuchen nach Mainz, um die Gräber ihrer Verwandten zu besuchen, um alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen oder um ihren Kindern und Enkelkindern ihre ehemalige Heimatstadt zu zeigen. Nachdem der Stadtrat die finanziellen Mittel bewilligte, fanden in den Jahren 1991, 1992, 1993, 1995, 1998 und 2001 Begegnungswochen statt, zu denen die meisten der ehemaligen Bürgerinnen und Bürger für die Dauer einer Woche nach Mainz eingeladen wurden.
Doch nicht allen war es möglich, noch einmal nach Mainz zu kommen. Einige waren zwischenzeitlich verstorben oder auf Grund ihres Alters und ihres Gesundheitszustands nicht mehr in der Lage, die weite Reise anzutreten. Andere wiederum lehnten es auf Grund ihrer leidvollen Erfahrungen ab, noch einmal ihre alte Heimat zu besuchen. Die insgesamt positive Resonanz auf die Begegnungswochen zeigt, dass damit ein wesentlicher Beitrag zur Aussöhnung geleistet wurde, den es fortzusetzen gilt - im gleichzeitigen Bewusstsein, dass eine Wiedergutmachung nicht möglich ist. Derzeit steht die Stadt Mainz mit etwa 280 emigrierten Mainzer Bürgerinnen und Bürgern in aller Welt in Verbindung.
Neue Synagoge in Mainz

Inzwischen ist die Jüdische Gemeinde Mainz wieder auf ca. 900 Mitglieder angewachsen, insbesondere durch Zuzug aus den Ländern Osteuropas. Da die Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Mainz zu klein wurden, setzte sich die jüdische Gemeinde das Ziel, am Standort der ehemaligen Hauptsynagoge in der Hindenburgstraße ein neues Gemeindezentrum zu errichten. Die Pläne hierfür stammen aus der Feder des Kölner Architekten Manuel Herz. Die Stadt Mainz unterstützte dieses Vorhaben tatkräftig.
Die
offizielle Eröffnungsfeier fand am Freitag, 3. September 2010 statt. Zu der Veranstaltung luden die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Stella Schindler-Siegreich, Ministerpräsident Kurt Beck und der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel gemeinsam ein. Zahlreiche geladene Gäste aus dem In- und Ausland, ehemalige Mainzer Juden, Zeitzeugen und Gemeindemitglieder nahmen an der Feier teil. Unter anderem auch Bundespräsident Christian Wulff und der Botschafter des Staates Israel Yoram Ben Ze’ev . Am Tag der offenen Tür besuchten hunderte von interessierten Mainzer Bürgern das neue Gotteshaus.
Die Eröffnungsfeier begann mit der Anbringung der Mesua am Haupteingang der Synagoge durch Rabbiner Julian-Chaim Soussan und dem anschließenden Einzug der Torarollen in den Gebetsraum. Nach der Begrüßung durch Stella Schindler-Siegreich sprachen Bundespräsident Wullf, Ministerpräsident Beck, Oberbürgermeister Beutel, die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, sowie Fritz Winschenk, ein 1920 in Mainz geborener Jude.
98 Jahre nach der Einweihung der Hauptsynagoge in Mainz am 3. September 1912 und rund 70 Jahre nach ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten hat die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt wieder ein sichtbares Zeichen für ein neues lebendiges Judentum. Nach den Plänen des Kölner Architekten Manuel Herz ist am gleichen Standort das neue jüdische Gemeindezentrum entstanden. Der geschichtsträchtige Ort wurde in Synagogenplatz umbenannt.
Aktuelle Berichte und Bilder von der Einweihungsfeier am 3.9.2010
Bilder von der Einweihungsfeier