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Gutenberg gut erholt!

Thorvaldsens Bronzestatue steht wieder auf dem Sockel

Nach (allzu) langer Abwesenheit wird das Gutenberg-Denkmal beim diesjährigen Rosenmontagszug wieder „Augenzeuge“ des närrischen Spektakels sein: Gutenberg ist heimgekehrt. Am Donnerstag, 04. Februar 2010, 14.30 Uhr, Gutenbergplatz, hießen Oberbürgermeister Jens Beutel und Kulturdezernent Peter Krawietz im Beisein von Gilbert Korte, Werkleiter der mit der Koordinierung der Denkmal-Restaurierung befassten Gebäudewirtschaft Mainz (GWM), mit den Bürgerinnen und Bürgern den lange Zeit „verlorenen geglaubten Sohn“ der Stadt Mainz nach erfolgter Sanierung in Regensburg wieder an seinem angestammten Platz willkommen!

Video vom 4.2.2010




(Mit freundlicher Genehmigung der Allgemeinen Zeitung Mainz)

Bilder vom 4.2.2010

Gutenberg noch gut verpackt im LKW. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Die Lettern in der rechten Hand Gutenbergs. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)

Die Medien rücken dem Heimkehrer auf die Pelle. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Jetzt garantiert wieder standfest! Befestigungsbohrung am Fuß. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Die Medien rücken dem Heimkehrer auf die Pelle. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)

Auch bei der Bodenplatte wieder alles im Lot. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Der Heimkehrer wieder in Sichtweite des Doms. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)

Großes Interesse an der Rückkehr Gutenbergs. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Großes Interesse an der Rückkehr Gutenbergs. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)

Die Statue vor der Restaurierung. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Die Statue nach der Restaurierung. (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)

Vorher (links), nachher (rechts)




Die ganze Geschichte

Abtransport der Bronzestatue Gutenbergs nach Regensburg. (Quelle: Institut für Metallrestaurierung)Seit Mai 2008 steht ein leerer Denkmal-Sockel auf dem Gutenberg-Platz. Die Bronzestatue Gutenbergs wies so große Schäden auf, dass sie abgebaut werden musste. Das Baudezernat schickte den berühmtesten Sohn der Stadt zur Restaurierung nach Regensburg. Jetzt kehrt er wieder heim!!



Bronze-Statue Gutenbergs in der Werkstatt des Instituts für Metallrestaurierung. (Quelle: Institut für Metallrestaurierung)Schon 2007 hatten Experten der Gebäudewirtschaft eine Schadenskartierung durchgeführt. Die Diagnose am drei Meter hohen Natursteinsockel sowie an der Statue war erschreckend: erhebliche Schäden am Lahnmarmor, vor allem aber Risse und Rostschäden an der Bronze und selbst im stabilisierenden Kern.


Endoskopie an der Bronzestatue Gutenbergs. (Quelle: Institut für Metallrestaurierung)Im Mai führte dann kein Weg mehr daran vorbei: Aus Sicherheitsgründen musste die Stadt den weltberühmten Mainzer vom Sockel holen. Gutenberg ist nun in den Händen der Mitarbeiter einer renommierten Spezialwerkstatt für Metallrestaurierung in Regensburg. Das IfM -  Institut für Metallrestaurierung in Regensburg erarbeitet zurzeit ein Restaurierungskonzept. Wie lange Gutenbergs Kur dauern wird und wann er wieder auf seinen Sockel in Mainz zurückkehrt steht noch nicht fest.

Endoskopie an der Bronzestatue Gutenbergs. (Quelle: Institut für Metallrestaurierung)

Aktuelle Entwicklung

Endoskopie am eisernen Johannes/Statue wird buchstäblich auf den Kopf gestellt (Pressemeldung vom 24.7.2008)


Das Mainzer Wahrzeichen wurde von dem Dänen Bertel Thorvaldsen entworfen und 1837 eingeweiht.