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Das Team

Elf Jahre Marathon-Team: Das bedeutet auch: Neuerungen von Jahr zu Jahr, Anpassen an Gebotenes, geänderte Abläufe, Suche nach Verbesserungen. Und (auch das) ein Lernen aus Fehlern. Die können passieren, aber bitte nicht doppelt. Marathon heißt neben minutiöser Vorbereitung zugleich: In den letzten 36 Stunden muss alles passen.

Was nicht bedeutet, dass nicht trotzdem die Gabe der Improvisation gefragt wäre. Die Organisation gestaltet sich in jedem Jahr recht ähnlich, ist aber stets wieder ein schweißtreibendes Erlebnis mit Aha!-Momenten der schnellen Entscheidung. Das Team in Mainz hat sich über Jahre bewährt. Dazu gehört, wenn dann alles vorbei ist, der Letzte im Ziel: ein Gläschen Sekt zum Abschluss im Foyer. Das hat gute Tradition…

Dieter Ebert (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Dieter Ebert
Dieter Ebert, der Organisationsleiter Marathon, ist seit 2005 da bei. Ebert kennt den Marathon aus jeglichem Blickwinkel, ist Perfektionist und „Meenzer Bub“. Ob Rahmenprogramm, Helferakquise, medizinische Versorgung, blaue Linie – bei Dieter laufen alle Fäden zusammen – vor allem der Rote. Er entwickelt neue Ideen, hat zu mancher Problemlage erfrischende Befreiungsschläge parat. Dabei hilft ihm die Erfahrung als Läufer – und dies hat manch anderer Marathonveranstalter bereits bemerkt. Dieter wird gefragt –und ist gefragt… Er war fünffach als Aktiver dabei, kennt die Strecke und deren Tücken – auch das Gefühl, wenn bei Kilometer 36 der Hammer kommt. Ebert neigt daher zum Halben, für den respektable 1:27 h zu Buche stehen.

Josef Pollauf
Josef Pollauf Der „Meister aller Daten“. Josef stellt alljährlich mit geringen Mitteln ein attraktives Läuferfeld zusammen, will dabei zugleich aber auch Leistung verpflichten, was ihm stets gelingt – aber eben nicht um jeden Preis. Ein Überschall-Läufer, der allen enteilt für ein Extra- Salär – derlei lehnt Pollauf auch mal ab: Spannung und Dramatik im Feld bleibt ein wichtiger Faktor. Ihm ist es zuzuschreiben, dass Mainz 2010 im nationalen Zeit-Ranking auf Rang 6 der schnellsten Marathons bei den Männern (Mohammed Ikoki, 2.11:01 h – Streckenrekord!) und den Frauen (Almaz Balcha Alemu, 2.34:08 h) landete. Großes Kino. Generell gilt: „Keine Anmeldung ohne Josef“, der ein zurückhaltender Vertreter seiner Zunft, aber dezidiert marathon-verrückt ist. Seit der Premiere dabei.

Stefan Frey (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Stefan Frey
Stefan Frey Überall wo etwas zu besorgen ist, tritt Stefan Frey in Aktion. „Gibt’s nicht“ gibt es nicht bei ihm. Logistik – Be schaffen – Bauen – Werkeln, Stefan Frey ist dabei. Der gebürtige Wormser und Olympiateilnehmer im Badminton in Barcelona 1992 ist im Team seit Jahren der „Mann für alle Fälle“ – und dabei lässt er sich durch nichts, aber auch gar nichts aus der Ruhe bringen. Und dies ist im positivsten Sinne gemeint: Brodelnde Hektik, ein ruhender Pol mittenmang? Stefan. Mann der ersten Stunde.

Jürgen Weinelt (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Jürgen Weinelt
Jürgen Weinelt Der stille Arbeiter im Hintergrund. In erster Linie zuständig für logistische Bereiche. Ein ruhiger und zuverlässiger Zeitgenosse, der als Diplom-Trainer einstmals die ASC-Basketballdamen (erfolgreich) trainierte. Weinelt joggt und radelt gern mit seiner Lebensgefährtin und kommt aus Baden-Württemberg.


Rosetta Tanno (Quelle: Landeshauptstadt Mainz)Rosetta Tanno
Rosetta Tanno Die feurige Italienerin im Team – Ragazza! – deren Herz tief drinnen nicht nur für die 05er, sondern auch für Juventus Turin schlägt. Beim Marathon regelt die zweifache Mutter die Ausgabe und Rücknahme der unzähligen Zeitmess- Chips von Mikatiming – und steht darüber hinaus seit Jahren verlässlich am Info-Counter der Rheingoldhalle für alle Fragen rund um den Marathon bereit. Und versprochen: Sie hat eine Antwort parat.