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Mainz stellt um auf Recyclingpapier - Nachhaltigkeit konkret

Initiative 2000plus Rheinland-Pfalz
Schulklassen gesucht
Was Sie tun können
Wo gibt es Recyclingpapier zu kaufen?
Kontakt

Ziel

In Kooperation mit dem Umweltamt hat sich die Lokale AGENDA 21 Mainz zum Ziel gesetzt, den Anteil an Recyclingpapier in den Mainzer Haushalten wieder zu erhöhen. Ein gutes Beispiel um zu zeigen, wie sich der Anteil des Recyclingpapiers verändert hat, sind die Schulhefte. Lag der Anteil an Recycling-Schulheften 1990 bei ca. 70% ist er aktuell nur noch bei ca. 5-10%.

Hintergrund

Jeder von uns trägt mit seinem Papierkonsum (Toilettenpapier, Schreibpapier usw.) zur Zerstörung von Wäldern überall auf der Erde bei. Der Papierverbrauch der Deutschen ist der vierthöchste weltweit, nach den USA, China und Japan.

Wenn schon Papier, dann Recyclingpapier!

Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt: Leider ist die Nachfrage nach Recyclingpapier in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen. Gründe sind: Fehlende Informationen für die Verbraucherinnen und Verbraucher, Vorurteile gegen Recyclingpapier und das Auftauchen von Logos für Frischfaserpapiere, die als Umweltzeichen missverstanden werden. Es werden Urwälder kahl geschlagen und deutsches Altpapier wird zu großen Teilen verbrannt! Dabei können Papierfasern 5-7mal wiederverwertet werden!
Für Recyclingpapier wird kein Baum zusätzlich gefällt!

Initiative 2000plus Rheinland-Pfalz - Schulmaterialien aus Recyclingpapier

Logo der Initiative 2000 plus Rheinland-Pfalz - Schulmaterialien aus RecyclingpapierMit dem Vorhaben, den Anteil des Recyclingpapiers an Mainzer Schulen zu erhöhen, hat sich die Landeshauptstadt Mainz der Initiative 2000plus angeschlossen. Diese Initiative hat sich erstmals 1999 in Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Initiative 2000plus ist eine Partnerschaft von Umwelt- und Verbraucherverbänden in Rheinland-Pfalz. Ihre Zielsetzungen sind :

1. Die Senkung des Papier-Verbrauchs.
2. Verwendung von Recyclingpapier statt Frischfaserpapier v.a. in den Schulen.
3. Stärkung der Angebotspalette von Produkten aus Recyclingpapier im Handel, v.a. bei Schulmaterialien.

In Mainz gibt es bislang die Anne-Frank Realschule und die Grundschule Ebersheim, die sich daran beteiligen, indem einzelne Schulklassen eine Selbstverpflichtung zur Verwendung von Schulmaterial unterschrieben haben. Jede Klasse, die sich daran beteiligt, erhält eine Urkunde von der Schirmherrin der Initiative 2000plus, der Umweltministerin Margit Conrad. Zahlreiche Organisationen wie z.B. Greenpeace, Robin Wood, BUND, NABU und die Landeszentrale für Umweltaufklärung sind ebenfalls daran beteiligt.

Schulklassen gesucht

Wir möchten die Initiative 2000plus in der ganzen Stadt bekannt machen. Dazu suchen wir noch viele weitere Schulklassen, die sich beteiligen wollen! Denn zwei Schulen das ist zu wenig! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder füllen Sie die angehängte Selbstverpflichtung aus.

"Mainz aktiv"

Eine stichprobenartige Untersuchung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ergab eine derzeitige Bestandsaufnahme der Verkaufsstellen für Schulmaterial aus Recyclingpapier: Gerne können sich hier weitere Einzelhändler aus Mainz auflisten lassen. Füllen Sie den Fragbogen (Download am Seitenende) aus. Oder sprechen Sie als Verbraucherinnen und Verbraucher doch Ihren Schreibwarenhändler mal direkt auf das Thema Recyclingpapier an!
Sammelbestellungen können eine gute Alternative sein, da sich so die Kosten für die Schulmaterialien verringern lassen. Schließen Sie sich mit anderen Eltern für den Einkauf zusammen oder sprechen Sie die Lehrer ihrer Kinder für eine Sammelbestellung an. Dann ist der Weltladen unterwegsdie richtige Adresse. Dort werden Sammelbestellungen gerne entgegen genommen. Außerdem kann über die memo AG, Am Biotop 6, 97259 Greußenheim, Tel. 09369/905-0, Email: info@memo.de eine Bestellung erfolgen.
Außerdem bietet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ein Bildungsmodul zum Thema Recyclingpapier an. Der spielerische Umgang mit Papier soll Schülerinnen und Schülern der 3. bis 6. Klasse zu einem bewussten Umgang mit Papier motivieren. Kontakt: Klimateam der Verbaucherzentrale Rheinland-Pfalz, Tel. 06131/2848-88 oder-47, Email: verbraucherfuersklima@vz-rlp.de.

Und was können Sie tun?

Logo Schauen Sie beim Kauf von Papierprodukten auf die Verpackung. Ist der blaue Umweltengel drauf oder finden Sie den Hinweis "aus 100% Recyclingpapier" oder die Zeichen "Ökopa", "Ökopa plus" oder "vup"?
Fragen Sie gezielt nach Materialien wie Kopierpapier oder Schulheften aus Recyclingpapier damit sich weitere Händler in die obige Liste aufnehmen lassen und das Angebot wieder größer wird.



Kontakt

Dr. Sabine Gresch
Koordinatorin Lokale AGENDA 21 Mainz
Amt für Stadtentwicklung
Telefon: 06131/ 12 37 30
Agenda21@stadt.mainz.de

Marion Ude
Umweltpädagogin der Stadt Mainz
Umweltamt
Telefon: 06131/ 12 25 61
Marion.ude@stadt.mainz.de
Downloads
 Faltblatt Nachhaltigkeit konkret: Recyclingpapier an Schulen (184 kb)
 Fragen und Vorurteile zum Thema Recyclingpapier (81 kb)
 Was ist Recyclingpapier und was nicht? Ein kleiner Ratgeber, wie man sich zu recht finden kann. (212 kb)
 Fragebogen Schulmaterialien aus Recyclingpapier für Einzelhändler (47 kb)
 Selbstverpflichtung und Unterschriftenliste für Schulen (742 kb)
 Umweltfreundlicher Schullalltag (73 kb)

im WWW
 Rettet den Regenwald e.V.
 Weiterführende Informationen zum Thema Recyclingpapier
 Memo Verlag
 Verbraucher fürs Klima
 Eintrag für Einzelhändler
 Papiernetz
 Pro Regenwald