Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche
Suche
Kopfillustration
Bild in voller Höhe anzeigen Bild in halber Höhe anzeigen
Sie befinden sich hier:
  1. Freizeit & Sport
  2. Feste und Veranstaltungen
  3. Veranstaltungskalender für Mainz
-

Ausstellung: Punktlandung. Mondlandung: Futura. Die Schrift.

© Gutenberg-Museum
© Gutenberg-Museum

Eine Sonderausstellung des Gutenberg-Museums untersucht das Erfolgsgeheimnis der Schrift Futura. Man kann sie überall entdecken, wenn man sie erst einmal kennengelernt hat: Die Futura. In Frankfurt am Main 1927 veröffentlicht, wurde sie schnell zum internationalen Bestseller und gelangte von den großen Metropolen bis hinauf zum Mond.

Die Ausstellung »FUTURA. DIE SCHRIFT.«, die am
Mittwoch, 2. November 2016, um 18.30 Uhr, im
Mainzer Gutenberg-Museum eröffnet wird, zeigt
anhand zahlreicher historisch bedeutsamer Originale
die globale Erfolgsgeschichte dieser deutschen
Schrift.

Die Futura, von dem Typografen Paul Renner im Kontext der »Neuen Typografie« entworfen, gilt als Dokument für den Zeitgeist der Avantgarde der Zwanzigerjahre. Bis heute wurde sie gestalterisch immer wieder neu entdeckt. Mit Stanley Kubrick machte die Futura Ende der 1960er sogar Filmkarriere. Der amerikanische Regisseur wählte die Futura für seine Filmplakate. Ihren ganz buchstäblichen Aufstieg erfuhr die Schrift mit der ersten Mondlandung 1969: Die Astronauten der Apollo 11 hinterließen auf dem Mond eine Plakette, auf der eine in Futura gesetzte Botschaft über die friedliche Absicht ihrer Mission informierte.
Die geometrisch konstruierte Schrift hat auch gut neunzig Jahre nach ihrer Entstehung nichts von ihrer Modernität und Popularität verloren. Die Ausstellung »FUTURA. DIE SCHRIFT.« untersucht das Erfolgsgeheimnis dieser Schrift und beantwortet anhand der Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte die Frage, warum gerade diese Schrift in ihrer Zeit
so enthusiastisch gefeiert wurde. Vorgestellt wird der Entwurfs- und Gestaltungsprozess der einzelnen Lettern bis hin zur sukzessiven Publikation der ganzen Schriftfamilie. Zu entdecken sind designhistorisch bedeutende Originaldokumente, mit denen die Motivationen und Entscheidungen zur gestalterischen Modifikationen einzelner Buchstaben nachvollziehbar werden.

Die Schau im Mainzer Gutenberg-Museum versammelt zahlreiche, zum Teil noch nie gezeigte Leihgaben aus öffentlichen Institutionen und privatem Besitz. Hierzu gehören Entwurfszeichnungen, Schriftmuster, Schriftgarnituren aus der »Bleizeit« sowie Drucksachen und Publikationen u.a. von Paul Renner, Hans Leistikow, Kurt Schwitters, Otto Neurath, Jean Carlu, Herbert Bayer, Ladislav Sutnar und Paul Rand.

***

Weltweite Suche nach der Schrift FUTURA: Start 15. September 2016

Unter dem Titel "FUTURA type-trap" startet die weltweit größte Suchaktion nach der Schrift Futura. Auf Plakaten, Neonreklame, Verpackungen, Büchern, Visitenkarten und Tattoos ist die 1927 von Paul Renner 1927 geschaffene Schrift auch heute noch überall präsent. Wer sie findet, ob in Mainz, Frankfurt, Berlin, Amsterdam, New York oder Tokio, ist eingeladen, die Schrift zu fotografieren, auf der partizipativen Bildplattform www.type-trap.com hochzuladen sowie über den Fundort zu berichten.

Das Projekt begleitet die Sonderausstellung "FUTURA. Die Schrift". Die Aktion soll im Vorfeld der ersten großen Museumsausstellung auf die Omnipräsenz der Schrift hinweisen.

"FUTURA type-trap" ist eine Kooperation zwischen dem Gutenberg-Museum, der Hochschule Mainz sowie den Gestaltern Sarah Schmitt und Christian Weber. Das Projekt wurde im Rahmen des Masterstudiengangs Gutenberg-Intermedia "Design for Participation" an der Hochschule Mainz entwickelt.

Veranstaltungsort

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz

Veranstalter

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz