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, 19:30 Uhr

„Gutenberg – Genie und Geschäftsmann“

© arte
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Das Gutenberg-Museum und das ZDF laden ein zu einer Preview des Films „Gutenberg – Genie und Geschäftsmann“.

Den Mann des Jahrtausends hat man ihn genannt. Johannes Gutenberg steht für eine Erfindung, die die Welt unumkehrbar verändern würde. Die Schriften der Reformation hätten ohne ihn und den Druck mit beweglichen Lettern nicht so rasch Verbreitung gefunden. Auch die Verbreitung von Wissen sollte sich in ungeahntem Maße beschleunigen. Die Aufklärung und das Zeitalter der Wissenschaft sind ohne ihn schwer denkbar.

 

Doch was trieb ihn an? Künstlerische Interessen oder ging es ihm eher ums Geschäft? Und welche technischen Detailprobleme musste Gutenberg lösen, bevor er die 42-zeilige Bibel drucken konnte?

 

Das deutsch-französische Dokudrama von Marc Jampolski erzählt von dem langwierigen, von Versuchen und Rückschlägen geprägten Entstehungsprozess einer epochemachenden Erfindung. Die Druckpresse, der Guss der Lettern, die Qualität der Druckerschwärze  - es waren zahlreiche Detailprobleme, die Johannes Gutenberg lösen musste, bevor er die ersten Schriften vervielfältigen konnte.

 

Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, wurde in Mainz als Sohn eines wohlhabenden Patriziers um 1400 geboren. Es waren unruhige Zeiten, die auch von einem stadtinternen Streit zwischen Zünften und Patriziern geprägt waren. Gutenberg geht nach Straßburg, wo sich sein Aufenthalt von 1434 bis 1444 belegen lässt. Wie Gerichtsakten zeigen, startete er schon damals seine ersten Versuche für seine spätere Erfindung.

 

Doch erst nach seiner Rückkehr nach Mainz, die für 1448 belegt ist, gelang ihm die entscheidende Zusammenführung aller einzelnen Entwicklungen, die notwendig waren für das neue Druckverfahren. Hier ist es auch, wo seine ersten Drucke erscheinen, etwa die lateinische Grammatik des Donatus.

 

In Mainz tut er sich mit Johannes Fust und Peter Schöffer zusammen, um sein schönstes und berühmtestes Werk zu drucken: die 42-zeilige Bibel. Fust gibt Gutenberg ein Darlehen über die für damalige Verhältnisse gigantische Summe von 800 Gulden. Doch die Geschäftsgemeinschaft mit Fust zerbricht nach Erscheinen der Bibel. Beide Drucker gehen daraufhin getrennte Wege.  

 

Seine letzten Lebensjahre hat Johannes Gutenberg im Algesheimer Hof verbracht. Er starb 1468 – ohne den Siegeszug seiner Erfindung durch ganz Europa erlebt zu haben. 

 

Der deutsch-französische Kultursende ARTE portraitiert den genialen Erfinder in einem neuen Licht: als einen Mann am Vorabend einer neuen Zeit, der sich nach und nach als hartnäckiger Querulant, wagemutiger und gerissener Geschäftsmann, enthusiastischer Erfinder und genussfreudiger Lebemann entpuppt.

Ein Film von Marc Jampolsky.
Eine Produktion von Seppia.
Länge: ca. 86‘. Redaktion:  Dr. Peter Allenbacher.
Deutschland/Frankreich/Österreich  2017
Deutsche und französische Erstausstrahlung.

Hinweis

Preview des Films

Veranstaltungsort

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz

Veranstalter

Gutenberg-Museum und ZDF
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz