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, 18:00 Uhr

Grenzgänger: Die deutsch-französische Vermittlung

© Johannes Gutenberg-Universität Mainz
© Johannes Gutenberg-Universität Mainz

NIKLAS BENDER, Trier
Ernst Robert Curtius: Die deutsch-französische Vermittlung in ihrer radikalsten Krise

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Ringvorlesung: Grenzgänger. Figuren des deutsch-französischen Kulturtransfers

In Deutschland oder Frankreich aufgewachsen und sozialisiert haben sie die Grenze zwischen den Sprach- und Kulturräumen mehrfach überschritten. Bei jedem Grenzübertritt haben sie etwas von dem, was sie in einem der Räume aufgenommen haben in den anderen hinübergetragen, unbewusst oder bewusst. Jenen Akteuren des kulturellen Austauschs widmet sich im Wintersemester 2018/19 die interdisziplinäre Ringvorlesung Grenzgänger. Figuren des deutsch-französischen Kulturtransfers. Die Veranstaltungsreihe des Forums Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF) und des Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs Mainz-Dijon (DFDK) wird in Kooperation mit dem Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS) sowie dem Institut Français wöchentlich ausgerichtet und steht allen Interessierten offen.

In ihrer Vermittlerrolle haben die Grenzgänger im jeweils anderen Kulturraum Antworten auf Probleme gefunden, für die innerhalb ihres Herkunftskontexts noch keine Lösung bereitstand; oder sie haben umgekehrt mit den Beobachtungen und Perspektiven, die sie innerhalb ihres ersten kulturellen Bezugsrahmens entwickeln konnten, innerhalb des zweiten befruchtend gewirkt. Durch ihre Brückenschläge haben sie Anstöße gegeben und neue Möglichkeiten eröffnet. Sie haben kulturelle Synthesen erarbeitet, an die andere Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler anknüpfen konnten, sei es in Deutschland und Frankreich oder darüber hinaus.

Die Ringvorlesung stellt einige bedeutende Persönlichkeiten des deutsch-französischen Kulturaustauschs vor und fragt, inwiefern sie zur Ausbildung eines gemeinsamen europäischen Kulturbewusstseins beigetragen haben. Auf welche Weise haben sie in ihrem Werk Anregungen von jenseits des Rheins aufgegriffen und produktiv werden lassen? In welchem Maß haben sie selbst auf die Nachbarkultur verändernd gewirkt? Inwiefern ist der von ihnen vollzogene Transfer von Ideen, Konzepten, und Verfahren über die Ländergrenze hinweg für die jeweils betroffenen Disziplinen oder Diskurse bedeutsam geworden?

Die Veranstaltungen finden vom 23. Oktober bis zum 12. Februar dienstags um 18 Uhr c.t. auf dem Campus, Georg Forster-Gebäude, Jakob-Welder-Weg 12, im Hörsaal 02.521 statt.

Für die Konzeption sind Winfried Eckel (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) und Gregor Wedekind (Kunstgeschichte) verantwortlich.

Veranstaltungsort

JGU - Georg-Forster-Gebäude
Jakob-Welder-Weg 12
55128 Mainz

Veranstalter

JGU - Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Saarstr. 21
55122 Mainz
Telefon: 06131 39-0

Preise

Freier Eintritt

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