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Die Geschichte der Luftfahrt in Mainz bis 1914

© Stadtarchiv Mainz
© Stadtarchiv Mainz

"Ballone – Luftschiffe – Flugmaschinen.
Die Geschichte der Luftfahrt in Mainz bis 1914"

Mainz war ein Zentrum der frühen deutschen Luftfahrt.

Es begann mit dem Einsatz des militärischen Fesselballons L’Entreprenant für Beobachtungszwecke bei der Belagerung von Mainz 1795 durch die französische Revolutionsarmee.

1907 wurde der 1905 gegründete Mittelrheinische Verein für Luftschiffahrt von Koblenz nach Mainz verlegt. Der Mainzer Ingenieur und Erfinder Paul Haenlein konstuierte und baute ein lenkbares Luftschiff, mit dem bereits 1872 erfolgreiche Versuche in Österreich durchgeführt wurden. Bis 1914 wurden etwa 140 Ballonfahrten mit zwei vereinseigenen Gasballonen durchgeführt.

1909 hatte auch der Mainzer Jacob Goedecker seine Flugmaschinenwerke in Niederwalluf gegründet. Die Testflüge fanden auf dem Großen Sand in Gonsenheim statt.

Mainz war damals auch ein wichtiger Flugplatz. Der erste deutsche Überlandflug von Frankfurt nach Mannheim führte 1910 über Mainz. 1911 und 1912 war der Große Sand Station bei den Oberrheinischen Zuverlässigkeitsflügen, mit organisiert vom Verein für Flugwesen Mainz (später: Verein für Luftfahrt). In der dem Verein angeschlossenen Grade-Flugschule war Charlotte Möhring als Fluglehrerin tätig, die als zweite Frau in Deutschland den Pilotenschein erworben hatte.

Infolge des Ersten Weltkriegs wurden nichtmilitärische fliegerische Aktivitäten untersagt und die Goedeckerwerke reparierten nur noch Flugzeuge. Mit der Beschlagnahme des Großen Sandes und Goedeckers Flugzeugfabrik durch das französische Militär im Dezember 1918 endete eine Epoche der Luftfahrtgeschichte in Mainz.

Diese heute fast vergessene Geschichte will die Ausstellung in Erinnerung rufen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website des Stadthistorischen Museums.

Veranstaltungsort

Stadthistorisches Museum
Zitadelle, Bau D
55131 Mainz

Veranstalter

Stadthistorisches Museum Mainz
Zitadelle, Bau D
55131 Mainz

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