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Deutsches Sportabzeichen: Erfolgreiche Sportabzeichensportler geehrt

Erfreuliche Nachrichten hatte der Sportbund Rheinhessen in seiner Feierstunde für die in 2016 erfolgreichen Absolventen des Deutschen Sportabzeichens in der Lotto-Loge im Stadion von Mainz 05 im Gepäck. "Im zweiten Jahr in Folge haben wir rund 500 Absolventen mehr verbuchen können", freute sich Präsident Magnus Schneider. Damit stieg die Anzahl der Absolventen von 6695 (2015) auf 7267 (2016).

Er freute sich besonders, neben vielen Schulen und Vereinen auch jene Absolventen zu ehren, die teilweise zum 50. Mal das Abzeichen in Empfang nahmen. Besondere Ehre wurde Prof. Hermann Salomon zu teil: Er blickt auf eine 50jährige Karriere als Sportabzeichenprüfer zurück und erhielt dafür den Ehrenbrief des Dachverbandes.


„Sie sind die besten Vorbilder, die sich das Deutsche Sportabzeichen wünschen kann“, richtete Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, das Wort bei seiner Begrüßung an die Anwesenden. „Jeder hier hat eine besondere und besonders vielseitige Leistung erbracht und erhält dafür jetzt die verdiente Auszeichnung.“ Dass es in diesem Jahr schon wieder mehr Sportorden zu vergeben gibt, sieht Schneider als Ansporn für die nächsten Jahre. „Wir wollen das Deutsche Sportabzeichen als anerkanntes Breitensportabzeichen wieder mehr in den Fokus rücken und mehr Menschen aller Altersgruppen dafür begeistern.“

Hier befinde sich der Sport in Rheinhessen auf einem guten Weg, so Schneider mit Verweis auf den Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen, der auch 2017 angeboten wird.

Auszeichnungen 2016

Verteilt wurden die Mediallien 2016 an die jeweils drei besten Schulen und Vereine – gestaffelt nach Größe – sowie an jene Sportler, die 25., 30., 35., 40., 45. oder 50. Mal erfolgreich die Disziplinen nach dem Kriterienkatalog erfüllt haben.

Ein Dreigestirn durfte sich dann über ein besonderes Lob des Verbandspräsidenten freuen. Günther Zimmerstädt (DJK Ballspielclub Mainz), Helmut Schidzig (TSG Pfeddersheim) und Jörg Gernandt (vereinslos) standen auf dem imaginären Siegerpodest oben und glänzten mit 50 Wiederholungen.

Einen ganz besonderen Moment hatte Magnus Schneider für Prof. Hermann Salomon vom USC Mainz bereitgehalten. Dem mehrfachen Deutschen Meister und dreimaligen Olympiateilnehmer im Speerwurf überreichte der Sportbund-Chef den Ehrenbrief für eine 50-jährige Tätigkeit als Sportabzeichen-Prüfer.
„Ohne diese Prüfer hätten alle im Raum heute nicht hier sein können“, erinnert Schneider, ehe er die Vereine ehrte.

Die DJK Ballspielclub Mainz holte sich den ersten Rang der Vereine bis 400 Mitglieder. 72 Prozent der Mitglieder legten den Sportorden ab. Dahinter folgten der Binger Tauchsportclub und die LAV Gau-Algesheim. Der HSV Alzey als Erster, der TuS Gensingen als Zweiter und der TSV Gau-Bischofsheim als Dritter folgten bei den Clubs von 400 bis 600 Mitgliedern. Die nächste Kategorie bis 900 Mitglieder schnappte sich wie im Vorjahr die SG Spiesheim, vor dem TV Monsheim und dem TV Udenheim.

Bei den Großvereinen mit 901 und mehr Mitgliedern schlich sich diesmal der TV Nieder-Olm an dem Seriensieger TV Laubenheim vorbei auf Platz eins. TSG Heidesheim freute sich über den Bronze-Platz.

Im Vergleich der Schulen bis 150 Schüler setzten sich zwei Schulen aus Alzey-Worms durch. Die Grundschule Mauchenheim wechselte mit dem Vorjahressieger Grundschule Gundersheim den Platz. Sensationelle 94 Prozent der Schüler erhielten das Sportabzeichen. Gundersheim erreichte eine ebenfalls sehr starke Quote von 85 Prozent. Dritter wurde die Marc Chagall GS Drais. In der nächsten Kategorie bis 300 Schüler sicherte sich die Grundschule Mainz-Laubenheim den Platz an der Spitze vor der GS Bodenheim und der GS Saulheim.

Bei den Schulen von 301 bis 500 Schülern holte sich die GS Am Gleisberg Mainz (53 Prozent) Platz eins, die Grundschule Nieder-Olm und die GS Nierstein folgten. Die IGS und Realschule plus Otto-Hahn-Schule Westhofen (30 Prozent) stand bei den Schulen bis 750 Schüler auf dem obersten Podestplatz. Zweiter wurde die IGS Oppenheim.

Bei den Schulen mit mehr als 750 Schülern schaffte es die Nelly-Sachs-IGS Worms (72 Prozent), mehr Sportabzeichen als das Rabanus-Maurus-Gymnasium Mainz zu erreichen und erneut auf Platz zwei zu verweisen. Die Schülerinnen der Maria-Ward-Schule Mainz holten Bronze.

Ehrung erfolgreicher Sportabzeichensportler der Vereine Sportbund Rheinhessen/Peter Seydel
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