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Ausstellung - Mainz in Reisebeschreibungen

© Stadtarchiv Mainz
© Stadtarchiv Mainz

„Die Mainzer Gegend ist herrlich, lieber Freund! Dürft’ ich wählen unter den Geschenken der Natur, ich wählte nicht eine Domherrnpfründe, noch das Amt eines Fürstenschmeichler [!], noch einen Stern vor die Brust. Ich wählte mir jährlich so viel Geld, um mittelmäßig zu leben, wählte mir ein schönes Mädchen und ein kleines Landhäuschen in den paradiesischen Gefilden von Mainz“. So schreibt der junge Johann Nikolaus Becker, ein aus Beilstein stammender Jurist und Jakobiner, 1792 in Ueber Mainz. In Briefen an Freund R.

Doch nicht nur solch überaus lobende Worte finden die Reisenden über die „Goldene Stadt am Rhein“, oft sind es auch die düsteren und schmutzigen Gassen, die bei ihnen den tiefsten Eindruck hinterlassen.
Die literarische Reisebeschreibung, eine der ältesten Literaturgattungen überhaupt, zeichnet Bilder von anderen Städten, Regionen oder Ländern und schildert Erfahrungen des Fremden. In der Ausstellung reisen wir jedoch nicht in die Ferne, sondern erfahren, wie von anderswo auf „unsere“ Stadt geblickt wird – sowohl in der Vergangenheit als auch heute. Dabei erhalten wir nicht nur aufschlussreiche Mitteilungen über Sehens- und „Denkwürdigkeiten“ in Mainz, sondern auch lebendige Eindrücke von der Mentalität seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

Veranstaltungsort

Wissenschaftliche Stadtbibliothek
Rheinallee 3 B
55116 Mainz

Veranstalter

Landeshauptstadt Mainz, Bibliotheken
Rheinallee 3 B
55116 Mainz

Preise

Freier Eintritt

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