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Stadthistorisches Museum

Das private Stadthistorische Museum Mainz widmet sich Themen der Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Es ist seit 2003 im historischen Ambiente der Denkmalzone Zitadelle zu finden, in unmittelbarer Nachbarschaft zum 2.000-jährigen "Drususstein". Neben der Dauerausstellung werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt. Träger ist der "Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz".


Das Stadthistorisches Museum auf einen Blick

Museumshighlights

Das Bembé-Zimmer

Das Museum zeigt eine Wohnzimmer-Einrichtung aus der weltbekannten Mainzer Möbelfabrik Anton Bembé, die in der Zeit des Kaiserreichs unter anderem auch das alte Hotel Adlon in Berlin, den Reichstag, mehrere Schlösser und die Salons der Hapag-Lloyd-Überseedampfer ausstattete. Die Möbelherstellung hatte im 19. Jahrhundert eine große Tradition in Mainz. Weitere berühmte Möbelschreiner waren Wilhelm Kimbel und Wolfgang Knussmann.

Die Marionettenbühne von Hans Kohl

Etwas Einmaliges ist die Marionettenbühne, die 1928 vom Mainzer Maler Hans Kohl (1897-1990) geschaffen wurde. Nach seinen Zeichnungen wurden die Köpfchen der über 40 Puppen von dem berühmten Marionettenschnitzer Walter Oberholzer in München geschnitzt. Die Bühnenbilder zu mehreren Märchen der Gebrüder Grimm und von Wilhelm Hauff stammen von Hans Kohl.

Dauerausstellung

Wirtschafts- und Arbeitsleben in Mainz im 19. und 20. Jahrhundert

Gezeigt werden Erzeugnisse aus wichtigen Zweigen der Mainzer Wirtschaft: dazu zählen die Möbelindustrie, die metallverarbeitende Industrie, die Wein- und Sektkellereien sowie die Bierbrauereien. Auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen sind Thema der Ausstellung.

Magenza – 1.000 Jahre jüdisches Mainz

Die Ausstellung zeigt die bedeutende und wechselvolle Geschichte der Mainzer Juden seit dem Mittelalter: Zeiten hoher geistiger und kultureller Blüte einer traditionsreichen Gemeinde, aber auch Phasen der Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung bis hin zum Holocaust im 20. Jahrhundert.

Mainz von den Anfängen bis zur Gegenwart – eine Zeitreise durch die Stadtgeschichte

Die Ausstellung gibt einen kompakten Überblick über die Geschichte der Stadt Mainz von der Steinzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Eine Zeitleiste mit elf Schautafeln erläutert die verschiedenen Epochen mit kurzen Texten und zahlreichen Bildern.

Kinderwelten – ein Blick in Mainzer Kinderzimmer in früherer Zeit

Zu sehen sind unter anderem eine Marionettenbühne von 1928, geschaffen von dem Mainzer Maler Hans Kohl, außerdem Kinderkaufläden, Puppenküchen, ein Märklin-Baukasten, Bücher und Spiele aus dem Mainzer Verlag Jos. Scholz.

Für "Mehr-Wisser"

Im Jahr 1996 wurde auf Initiative von Mainzer Historikerinnen und Historikern der "Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V." gegründet. Er hatte die Einrichtung eines Museums zum Ziel, das – in Ergänzung zu den bestehenden Museen der Stadt – vor allem Themen der Mainzer Wirtschafts-, Sozial-, Alltags- und Kulturgeschichte gewidmet sein sollte.

Im historischen "Haus zum Stein" in der Weintorstraße konnte ein Anfang gemacht werden. Von Dezember 2000 bis Februar 2003 wurden dort zwei Dauerausstellungen gezeigt. Die Besucherzahlen belegten die Notwendigkeit eines stadtgeschichtlichen Museums in Mainz.

Im Frühjahr 2003 wurde ein Umzug notwendig. Die Stadt Mainz stellte neue Räume im Bau D der Zitadelle zur Verfügung, sodass das Museum seit Juli 2003 wieder an einem historischen Ort untergebracht ist. Es kamen weitere Dauerausstellungen hinzu und seit 2008 steht zusätzlich eine Sonderausstellungsfläche zur Verfügung.

Träger dieses privaten Museums ist der "Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V.". Die gesamte Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Das Museum finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Eintrittsgelder und Spenden. Neue fördernde Mitglieder sowie neue ehrenamtliche Kräfte für das Museumsteam sind stets willkommen!

Um die Existenz des Museums langfristig zu sichern wurde im Jahr 2013 die "Stiftung Stadthistorisches Museum Mainz" errichtet. Diese braucht allerdings noch viele Zustifterinnen und Zustifter und hofft auf das Geschichtsinteresse der Mainzerinnen und Mainzer.


Adresse

Stadthistorisches Museum
Stadthistorisches Museum
Zitadelle Mainz, Bau D
55131 Mainz
Telefon
629637 (während der Öffnungszeiten)
Telefon: 06131/67 65 65 (Förderverein)
Internet

Öffnungszeiten

Freitag: 14 bis 17 Uhr
Samstag: 11 bis 17 Uhr
Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Bitte beachten Sie Sonderöffnungszeiten ggf. auf der Website der Einrichtung.

Gruppen und Führungen nach Vereinbarung

Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Am Gautor

Barrierefreier Zugang
Eingerichtetes Bembé-Zimmer Stadthistorisches Museum Mainz
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