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Bus und Staßenbahn in Mainz (Bild: Landeshauptstadt Mainz)
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Nahverkehrsplan

Der Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt Mainz legt die Ziele und Rahmenvorgaben für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Stadt Mainz im Fortschreibungszeitraum fest. Die zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans (2012-2017) liegt zum Download vor.

Wer erstellt den Nahverkehrsplan?

Die Aufstellung bzw. Fortschreibung des Nahverkehrsplans obliegt dem Aufgabenträger für den Öffentlichen Personennahverkehr. Nach dem rheinland-pfälzischen Nahverkehrsgesetz nehmen die Landkreise und kreisfreien Städte die Aufgabenträgerschaft wahr.

Zentrales Planungsinstrument des Aufgabenträgers ist der Nahverkehrsplan, dessen Aufstellung bzw. Fortschreibung im rheinland-pfälzischen Nahverkehrsgesetz geregelt ist.

Die Stadt Mainz hat erstmalig 1998 einen Nahverkehrsplan (NVP) aufgestellt. Seitdem wird der Plan regelmäßig fortgeschrieben. Die derzeit gültige 2. Fortschreibung des Nahverkehrsplanes 2012-2017 wurde am 6. Februar 2013 vom Rat der Stadt Mainz beschlossen. Die turnusgemäße 3. Fortschreibung des Plans erfolgt im Lauf der Jahre 2017 und 2018.

Im Rahmen der Fortschreibung wird die Angebotskonzeption des NVP für den Zeitraum 2018-2022 an die Erfordernisse der wachsenden Stadt angepasst werden. Die Standards und Vorgaben, mit denen das Land die Daseinsvorsorge und Attraktivität des öffentlichen Verkehrs sichert, werden einer Überprüfung unterzogen und gegebenenfalls ebenfalls weiterentwickelt.

Schwerpunkte der dritten Fortschreibung sind die Themen Luftreinhaltung, Barrierefreiheit, Finanzierung und weiterführende, innovative Mobilitätsangebote. Die Stadt Mainz wird bei der Erstellung der 3. Fortschreibung des NVP von dem Gutachterbüro PTV Transport Consult GmbH, Karlsruhe, unterstützt.

Ablauf und Beteiligungsverfahren

Voraussichtlich Ende November 2017 soll das erste Nahverkehrsforum stattfinden. Zu diesem Forum werden -wie auch im Nahverkehrsgesetz des Landes Rheinland-Pfalz empfohlen- mögliche Planungsbeteiligte sowie weitere Institutionen und Gruppierungen eingeladen, unter anderem:

  • verkehrspolitische Sprecherinnen und Sprecher der Mainzer Stadtratsfraktionen
  • Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher
  • verkehrlich involvierte Behörden (Ministerium, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz) 
  • benachbarte Gebietskörperschaften
  • der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (ZSPNV) Rheinland-Pfalz Süd
  • Verkehrsunternehmen
  • Ämter der Stadtverwaltung
  • Behinderten-, Klimaschutz-, SeniorInnenbeirat
  • Behindertenbeauftrage und weitere Träger öffentlicher Belange
  • die zuständige Industrie- und Handelskammer
  • die örtlich tätigen Gewerkschaften
  • die örtlich tätigen Fahrgast- und Umweltverbände
  • interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Das Nahverkehrsforum ist öffentlich und steht nach Bekanntgabe in lokalen Medien allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Insofern stellt es das Beteiligungsverfahren zur Fortschreibung auf eine breitere Informations- und Diskussionsbasis. Inhaltlich werden dort im Wesentlichen die avisierte Vorgehensweise und Bewertungsmethodik vorgestellt. Anregungen und Hinweise in Bezug auf Problemschwerpunkte und Anpassungen der Vorgehensweise sollen aufgenommen und im weiteren Projektverlauf berücksichtigt werden.

Auf Fachebene bzw. zu speziellen Fragestellungen sind darüber hinaus erweiterte Arbeitskreise Ende 2017 und April 2018 vorgesehen.

In einem zweiten Nahverkehrsforum (Frühjahr 2018) sollen die Untersuchungsergebnisse vorgestellt werden. In der sich anschließenden Diskussionsrunde besteht die Möglichkeit, weitere Anregungen und Hinweise einzubringen.

Nach der Sommerpause 2018 soll dann der Entwurf der 3. Fortschreibung in den Verkehrsausschuss eingebracht werden. Dieser wird nach Freigabe der städtischen Gremien den zu beteiligenden Institutionen zur Kenntnis und Prüfung vorgelegt. Nach Aufnahme und Bewertung von Kritik und Anregungen wird im Herbst 2018 die abschließende Fassung erarbeitet und Ende 2018 im Stadtrat zur Beschlussfassung gestellt.