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Niederschlagswasser

Regentropfen auf Gras
© Rudolf Ortner/pixelio.de

Von den ca. 600 mm Niederschlag (langjähriger Mittelwert), die im Stadtgebiet von Mainz jährlich fallen, verdunstet über die Hälfte. Ein nicht unerheblicher Teil fließt über versiegelte Flächen und Oberflächengewässer direkt ab. Nur 10 bis 15 Prozent versickern in den Boden, werden dort zum Teil gespeichert und über die Bodenverdunstung und die Wasseraufnahme durch Pflanzen wieder an die Atmosphäre abgegeben. Ein geringer Teil kann jedoch weitereinsickern und das Grundwasser anreichern (ca. 50 bis 80 mm/Jahr). Über Quellen und Verbindungen zu den Oberflächengewässern gelangt das Grundwasser wieder in den Wasserkreislauf.

Um diesen natürlichen Kreislauf möglichst wenig zu stören, sollten die Eingriffe, wie die Versiegelung von Flächen, soweit möglich vermieden bzw. ausgeglichen werden. Ein Beitrag hierzu stellt die Versickerung des Niederschlagswassers von befestigten bzw. versiegelten Flächen dar.

Laut wasserwirtschaftlicher Vorgaben soll das Niederschlagswasser, soweit es die Untergrundverhältnisse zulassen, auf den Flächen, auf denen es anfällt, versickert werden.

Im Zusammenhang mit der Ausweisung von Baugebieten und bei diversen Baumaßnahmen führt das Grün- und Umweltamt auf Anforderung die Auswertung von vorliegenden Bodendaten und Bohrprofile durch. Wenn erforderlich werden Bodenuntersuchungen und Versickerungsversuche beauftragt. Aufgrund der Erkenntnisse aus den Untersuchungen werden dann Aussagen zur Möglichkeit der Niederschlagswasserversickerung getroffen.