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Johannes Gutenberg - Erfinder und Medienrevolutionär
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Architektonische Modernisierung

Informationen zum Bibelturm aus erster Hand (August 2017)

OB Ebling und Dezernentin Grosse informierten am Samstag, 26. August 2017 auf dem Liebfrauenplatz über die Erweiterung des Gutenberg-Museums und den geplanten Bibelturm.

"Die Erweiterung des Gutenberg-Museums ist für uns eines der herausragenden Projekte, weshalb wir die Mainzerinnen und Mainzer über die geplanten Maßnahmen und den Bau des Bibelturms aus erster Hand informieren möchten", machen Oberbürgermeister Michael Ebling und Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse deutlich.

Vor Ort mit dabei waren unter anderem die Museumsdirektorin, Dr. Annette Ludwig, der extra aus Hamburg anreisende Stephen Krausch vom Architekturbüro DFZ (Gewinner des Wettbewerbs) und Professor Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender der Gutenberg-Stiftung.

Phase Vorplanung (Januar/Februar 2017)

Das Museum der Zukunft nimmt Gestalt an / Stadt stellt Vorplanung für das Gutenberg-Museum vor / Bürgerinformation am 21. Februar 2017 

Nach dem Abschluss des Wettbewerbsverfahrens und der Auftragsvergabe an das Büro DFZ-Architekten aus Hamburg liegt seit Januar die Vorplanung für das Projekt vor.

Die entscheidende Grundidee ist dabei, den "Schatz" des Museums, nämlich die beiden besonders bedeutenden und besucherwirksamen Gutenberg-Bibeln, zukünftig im Turm-Neubau auszustellen. Der Bücherturm wird zum Bibelturm: die "Schatzkammer" des Weltmuseums der Druckkunst. Inhalt und Form korrespondieren eindrucksvoll und auch die Außenhaut verweist mit metallischen Lettern auf die bahnbrechende Erfindung von Johannes Gutenberg.

Neben der eindrucksvollen Präsentation des wertvollsten Exponats des Museums können dadurch die Besucherströme neu gelenkt und der Schellbau insbesondere von größeren Besuchergruppen entlastet werden. Durch die Schaffung neuer Ausstellungsflächen wird es möglich, den Schellbau mit überschaubaren baulichen Maßnahmen interimsmäßig brandschutzsicher zu machen und den Museumsbetrieb zu sichern.

Der Stadtrat hat die Vorplanung in seiner Sitzung am 8. Februar 2017 zur Kenntnis genommen und die Verwaltung beauftragt, auf dieser Grundlage weiterzuarbeiten.

Eine erste öffentliche Bürgerinformation mit Bau-, Denkmalpflege- und Kulturdezernentin Marianne Grosse, Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig und dem Werkleiter der für das Bauprojekt verantwortlichen Gebäudewirtschaft Mainz (GWM) Gilbert Korte fand am 21. Februar 2017 im Gutenberg-Museum statt. Im voll besetzten Vortragssaal stellte der Hamburger Architekt Stephen Kausch  die Planungen vor und stand für zahlreiche Fragen zur Verfügung. Die speziell für dieses Bauvorhaben eingesetzte Baukommission, die den Planungs- und Bauprozess begleiten soll, hat ebenfalls im Februar erstmals getagt. Aufgabe der Baukommission ist es, die Stadt Mainz als Bauherrin und alle an der Planung Beteiligten zu beraten. Sie setzt sich aus Vertretern aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen, den an der Planung beteiligten Fachdienststellen sowie Vertretern der Gutenberg-Stiftung und des Bistums Mainz zusammen. Mit dieser Zusammensetzung ist eine fundierte und intensive Begleitung aller Planungsprozesse sichergestellt.

Darüber hinaus ist die Baukommission ein wichtiger Kommunikator für die öffentliche Akzeptanz dieses bedeutenden Bauprojekts im Herzen der Stadt Mainz.

Weitere umfassende Informationen zum aktuellen Stand des Projektes, Erläuterungen und Visualisierung stehen im Folgenden zum Download bzw. zur Ansicht bereit.

  • Hintergrundinformation: Planungsphasen eines Bauprojektes

    Die Vorplanung ist die zweite von fünf Planungsphasen, die dem Baubeginn vorangehen: Nach der Grundlagenermittlung folgt die Vorplanung, daran schließt sich die Entwurfsplanung an. Sie beinhaltet insbesondere die Erarbeitung des fertigen Planungskonzepts unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer, funktionaler, technischer, bauphysikalischer, wirtschaftlicher, energiewirtschaftlicher und landschaftsökologischer Anforderungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter bis zum vollständigen Entwurf. Sie ist die Grundlage für die Genehmigungsplanung, anhand derer die Baugenehmigung erteilt wird.

    Im Rahmen der Ausführungsplanung schließlich wird die vorangegangene Genehmigungsplanung soweit durchgearbeitet, dass das Bauvorhaben realisiert werden kann. Die Ausführungspläne enthalten alle Angaben, die zur Erstellung oder zum Umbau des Bauwerks erforderlich sind. Dies sind zum Beispiel Maße, Materialangaben, Angaben zur Qualität und Beschaffenheit, Toleranzen und Verarbeitungshinweise.

Finaler Siegerentwurf

Rückblick: Im Anschluss an die Prämierung der Entwürfe fanden Vertragsverhandlungen mit den Sieger-Büros, der Gebäudewirtschaft Mainz und dem Gutenberg-Museum statt. Hierbei wurde festgelegt, dass gemeinsam mit der DFZ Architekten GmbH der Umbau des Museum realisiert werden soll.

Oberbürgermeister Michael Ebling hat am 5. Juli 2016 gemeinsam mit der Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse und der Direktorin des Gutenberg-Museums, Dr. Annette Ludwig, den Siegerentwurf vorgestellt. Sie finden diesen mit Perspektiven und Plänen im Folgenden als Download.

Rückblick: Architektenwettbewerb

Team "Museum der Zukunft"

Das Führungs-Team des Gutenberg-Museum erarbeitete gemeinsam mit dem Stuttgarter Atelier Brückner ein Konzept für die bauliche und inhaltliche Neuaufstellung des Hauses. Dieses Konzept wurde zur Grundlage für die EU-weite Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs, der am 19. Februar 2016 mit der Prämierung der Siegerentwürfe endet.

Architektenwettbewerb zur Neuausrichtung

Der Architektenwettbewerb zur Neuausrichtung des Gutenberg-Museum bestand dabei aus einem Ideen- und einem Realisierungsteil.

Der Ideenteil wurde im November 2015 abgeschlossen, es gab Preisrichtervorbesprechungen und die engere Auswahl der Architektenbüros wurde getroffen.

Mit der letzten Sach- und Fachpreisrichter-Sitzung wurden am 19. Februar 2016 Siegerentwürfe prämiert und damit der Realisierungsteil des Wettbewerbs abgeschlossen.

Siegerentwürfe des Architektenwettbewerbs

In der Bildergalerie finden Sie verschiedenen Anmutungen der Siegerentwürfe 1 bis 3.

Architektenwettbewerb: Protokoll, Pläne

In den folgenden Abschnitten finden Sie das Protokoll über die Preisgerichtssitzung - Phase 2 am 19.02.2016 in Mainz sowie die Berichte und Pläne der drei prämierten Entwürfe (sortiert unter dem jeweiligen Reiter) als pdf-Download.

Architektenwettbewerb: Anerkennung