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  1. Fragen & Antworten
  2. Bestattungsgebühren

Für was es alles Gebühren braucht

„Wieso kostet eine Beerdigung eigentlich so viel Geld?“

Als Eigentümer der städtischen Friedhöfe, bekommen wir diese Frage häufiger gestellt. Oft verärgert, fast immer, weil die nötigen Informationen fehlen. Denn an den Gebühren, die für eine Bestattung gezahlt werden müssen, hängt weitaus mehr, als „nur“ ein Grab auszuheben und es nach der Beisetzung wieder zu schließen. Klicken Sie sich doch einmal durch. Sie werden staunen.
Nicht nur die Friedhöfe müssen mit den Gebührengeldern bezahlt werden.
Nicht nur die Friedhöfe müssen mit den Gebührengeldern bezahlt werden.© WB Mainz

Abfall

Einige der Abfallringe auf den Mainzer Friedhöfen.
Einige der Abfallringe auf den Mainzer Friedhöfen.© WB

Ob Verpackung oder Papiertaschentuch, verwelkter Pflanzenschmuck oder verwitterte Grabbeigaben: Für all das gibt es auf den Mainzer Friedhöfen Mülleimer bzw. Abfallringe. Die müssen geleert und ihr Inhalt fachgerecht entsorgt werden.

Aufbewahrung

Zwischen dem Tod eines Menschen und seiner Beisetzung vergeht meist etwas Zeit. Zeit, in der der Sarg oder die Urne vorübergehend aufbewahrt werden muss. Dafür gibt es auf den Friedhöfen natürlich entsprechende Räume, wenn erforderlich, mit der dafür nötigen Kühltechnik.

Bestattung

Das Grab ausheben, Sarg oder Urne beisetzen, das Grab schließen. Punkt. Von wegen. Zu einer Bestattung gehören u. a. auch noch die Vorbereitung der Abschiedszeremonie in der Trauerhalle, der Transport des Sargs / der Urne zur Grabstätte oder die Organisation des Ablaufs.

Energie

Eine Trauerhalle benötigt Licht und muss beheizt werden. Rasenmäher und Fahrzeuge fahren mit Treibstoffe, Computer und Kühlzellen brauchen Strom. Und Energie kostet Geld.

Friedhöfe

Trauer muss vor Ort möglich sein: Das war Mitte der 1980er Jahre die Antwort auf Pläne, in Mainz nur noch auf einigen wenigen Großfriedhöfen beisetzen zu wollen. Das heißt: Insgesamt gibt es im Stadtgebiet 14 Begräbnisstätten, in beinahe jedem Vorort eine. Mit kurzen Wegen für Angehörige und Betroffene und deutlichen Auswirkungen auf die Planung oder die Verwaltung.

Grabstätte

Eine Kolumbarienanlage auf einem der Mainzer Friedhöfe.
Eine Kolumbarienanlage auf einem der Mainzer Friedhöfe.© WB Mainz
Sachlich-nüchtern betrachtet ist der Erwerb einer Grabstätte nichts anderes, als das Pachten eines Grundstücks. Für eine bestimmte Zeit, mit einer bestehenden Infrastruktur und mit Mitarbeitern, die sich darum kümmern.

Informationen

Briefe an Nutzungsberechtigte, die Satzung auf der Internetseite, Aktuelles im Amtsblatt oder Medien-Anfragen: Informationen sind wichtig und sie müssen fließen. Möglichst reibungslos und professionell.

Material

Nicht alles können wir selbst produzieren, vieles muss auch angeschafft werden. Das reicht vom Bleistift bis zum Computer, von Gartengeräten bis zu Urnenwänden, vom Fuhrpark bis zu den Gebäuden.

Mitarbeiter

Ohne eigenes "Hand-anlegen" nicht machbar: Bauarbeiten auf dem Friedhof.
Ohne eigenes "Hand-anlegen" nicht machbar: Bauarbeiten auf dem Friedhof.© WB Mainz
In der Verwaltung, vor Ort auf den Friedhöfen, bei der Bestattung: Ohne ‚Man-Power‘ geht’s nicht. Und unser Personal bekommt selbstverständlich ein tariflich festgelegtes Gehalt.

Infrastruktur

Eine Luftaufnahme eines Grabfeldes - mit allem, was dazugehört.
Eine Luftaufnahme eines Grabfeldes - mit allem, was dazugehört.© SWR-Fernsehen
Ein Friedhof ist nicht einfach nur ein Grundstück mit Grabstätten. Ein Friedhof besteht aus Wegen und Pflanzen, Brunnen und Bäumen, Gebäuden und Hallen. Und all das muss nicht nur geplant, angelegt und errichtet, sondern auch kontrolliert, gepflegt und wenn nötig instand gehalten werden.

Pflanzen

Beeindruckend: Die Pflanzenwelt auf den Mainzer Friedhöfen.
Beeindruckend: Die Pflanzenwelt auf den Mainzer Friedhöfen.© WB Mainz
Bäume, Sträucher, Blumen, Hecken: Die Flora auf den Mainzer Friedhöfen ist beeindruckend und gewollt. Weil sie den Begräbnisstätten einen ganz besonderen Charakter verleiht. Aber: Pflanzen wollen gepflegt werden. Und das übernehmen unsere Gärtner.

Planung

Ein Ergebnis guter Planung: Ein Kolumbarienanlage.
Ein Ergebnis guter Planung: Ein Kolumbarienanlage.© WB Mainz
Welche Grabarten sind aktuell gefragt? Gibt es neue Trends? Was passiert mit frei gewordenen Flächen? Friedhöfe entstehen nicht von selbst. Und sie verändern sich, was ihre Größe angeht oder ihren Charakter. All das muss beachtet und berücksichtigt werden. Regelmäßig, jederzeit und langfristig.

Toiletten

Auch auf einem Friedhof unentbehrlich: Saubere Toiletten.
Auch auf einem Friedhof unentbehrlich: Saubere Toiletten.© WB Mainz
Ein Ort der Trauer braucht auch ein stilles Örtchen. Deshalb gibt es auf all unseren Friedhöfen Toiletten, auf den Großen (Waldfriedhof), wie auf den Kleinen (Marienborn). Und natürlich werden sie auch gereinigt und Instand gehalten.

Trauerhalle

Ein Gebäude auf dem Friedhofsgelände, für Abschiedsfeiern oder Andachten. Häufig gewünscht, dann immer unersetzlich und deshalb auf allen Friedhöfen in Mainz vorhanden.

Vielfalt

Urne oder Sarg? Wahl- oder Reihengrab? Diese Auswahlmöglichkeiten allein genügen mittlerweile schon lange nicht mehr. Trauer ist individuell geworden, die Beisetzungsmöglichkeiten in Mainz an den Bedarf angepasst. Das betrifft natürlich auch die Verwaltung, die Planung und die Friedhöfe selbst.

Verwaltung

Der Eingang zur Friedhofsverwaltung.
Der Eingang zur Friedhofsverwaltung.© WB Mainz
Den Beisetzungstermin festsetzen, die Details mit dem Bestatter abstimmen, die Formalitäten klären und abwickeln: All das gehört ebenfalls zu einer Beerdigung - und ist doch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Verwaltungsarbeit bedeutet z. B. auch die Suche nach Angehörigen, die Datenpflege oder der allgemeine Schriftverkehr.

Wasser

Ein Brunnen inklusive Gießkannenstand zum Ausleihen.
Ein Brunnen inklusive Gießkannenstand zum Ausleihen.© WB Mainz
Gräber werden geschmückt und das nicht nur am Tag der Beisetzung. Dabei spielen Blumen und Pflanzen meist eine wichtige Rolle. Und die benötigen Wasser. Dafür gibt es auf den Mainzer Friedhöfen selbstverständlich Brunnen und Gießkannen.

Wetter

Schön, aber arbeitsintensiv: Ein Friedhof im Winter.
Schön, aber arbeitsintensiv: Ein Friedhof im Winter.© WB Mainz
Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Die Jahreszeiten machen sich auch auf den Friedhöfen bemerkbar. Bei Hitzeperioden müssen die Pflanzen häufiger gegossen, nach Stürmen die Bäume auf Bruch untersucht werden. Wenn das Laub fällt, muss es entsorgt werden. Und Schnee und Eis sorgen für Räum- und Streueinsätze. Ein Ganzjahres-Job.

Zeit

Ein Reihengrab läuft über zwanzig Jahre, ein Wahlgrab über mindestens dreißig. Genauso lange müssen wir mit den Nutzungsgebühren auskommen. Allerdings ohne exakt zu wissen, wie sich bis dahin Preise und Löhne entwickeln.

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