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Abwasserstudie TU Kaiserslautern

Zukunft der Mainzer Abwasserreinigung: Studie der TU Kaiserslautern soll Klarheit bringen
Die Abwasserreinigung ist anspruchsvoller geworden, schwieriger. Weil die Toilette immer häufiger zum Mülleimer ‚mutiert‘, legen Feuchttücher, Fette und Co Pumpen lahm und verstopfen Kanäle. Vor allem aber sind es die kleinsten Schadstoffe, die den Kläranlagenbetreibern Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Medikamentenrückstände, Hormone oder Mikroplastik sind mit der aktuellen Technik kaum zu entfernen und bedrohen so Umwelt und Gesundheit. Und genau hier setzt eine Studie an, die der Wirtschaftsbetrieb Mainz bei der Technischen Universität Kaiserslautern in Auftrag gegeben hat.

Während der Wirtschaftsbetrieb aktuell untersucht, was im Detail so alles im Mombacher Klärwerk ankommt, soll das Team von Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz der TU Kaiserslautern auf Basis dieser Ergebnisse klären, ob der Wirtschaftsbetrieb darauf reagieren sollte. Und wenn ja, wie. Stichwort: vierte Reinigungsstufe. Denn nur dementsprechend ‚getunt‘ können Kläranlagen solche Mikroschadstoffe zuverlässig aus dem Abwasser herausfiltern.

Derzeit werden dabei vor allem zwei Techniken eingesetzt. Die eine basiert auf Aktivkohle, die andere setzt auf Ozonierung. Beide mit Stärken, beide aber auch mit Schwächen.

„Deshalb erhoffen wir uns von der Studie auch einen Hinweis darauf, ob und wie eine Kombination beider Verfahren möglich wäre“, erklärt Jeanette Wetterling den zweiten, wichtigen Aspekt den die Wissenschaftler aus Kaiserslautern prüfen sollen. „Wenn, dann wollen wir tatsächlich auch die bestmögliche Lösung für Mainz“, so die Vorstandsvorsitzende des Wirtschaftsbetriebs weiter.