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Botanik

Das Herbarium des Naturhistorischen Museums Mainz, im "Index" Herbariorum unter dem Akronym MNHM geführt, umfasst ca. 27.000 Belege. Neben Teilen des Herbariums von Ludwig Geisenheyner, etwa 3.500 Belegen von Farnpflanzen (Pteridophyta), Süßgräsern (Poaceae) und Nelkengewächsen (Caryophyllaceae), besitzt das Herbarium etwa 10.000 Belege von Moosen der Sammlung Ruprecht Düll. Hinzu kommen jeweils 5.000 Belege der Aufsammlungen von Herbert Frankenhäuser aus Ruanda und von Albert Oesau aus Rheinland-Pfalz.
Beachtlich sind die von Meinhard Grubert stammenden Flüssigkeitspräparate von Podostemaceen venezolanischer Wasserfälle. Etwa 16.500 sterische Trockenpräparate von Samen und Früchten umfasst die weltweite Sammlung von Ulrich Hecker.

Funddaten zu unseren botanischen Sammlungsobjekten finden Sie bei gbif.

Literatur:
Brüning, H. (1966):
Dr. Joseph Weismantel in memoriam. – Zeitschrift der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft Mainz 4: 3-4. Mainz.
Brüning, H. (1970): Aus dem Naturhistorischen Museum. Erkenntnisse und Darstellungen. Mainz 1966-1969. – Mainzer Naturwissenschaftliches Archiv 9: 335-360. Mainz.
Fischer, E. & Frankenhäuser, H. (1994): Neufunde für die Flora von Ruanda/Zentralafrika. – Mainzer Naturwissenschaftliches Archiv 32: 27-37. Mainz.
Frankenhäuser, H. (1995): Herbar Geisenheyner. – Mitteilungen der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft 16: 40-41. Mainz.
Grubert, M. (1975): Ökologie extrem adaptierter Blütenpflanzen tropischer Wasserfälle. – Biologie in unserer Zeit 5 (1): 18-25. Weinheim.
Hecker, U. (2009): Die Botanischen Sammlungen des Naturhistorischen Museums Mainz. – Mainzer Naturwissenschaftliches Archiv 47: 449-453. Mainz. [pdf]
Höger, H. (1972): Die Botanischen Sammlungen des Naturhistorischen Museums in Mainz. – Mainzer Naturwissenschaftliches Archiv 11: 77-81. Mainz.



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