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Forschung am Naturhistorischen Museum Mainz/ Landessammlung für Naturkunde

Viele uns heute selbstverständlich erscheinende naturkundliche Erkenntnisse wurden über Generationen hinweg in mühsamer Detailarbeit an Objekten erarbeitet, die in Naturkundemuseen bewahrt werden. Aus der Natur entnommene Originale bilden die durch nichts zu ersetzende Grundlage für Forschung der unterschiedlichsten Art.

Die umfangreichen Sammlungen unseres Museums – es handelt sich um rund 1,5 Millionen Objekte – stellen solch einen unverzichtbaren Schatz dar, der von uns für die Forschung bewahrt und bereitgestellt wird. Seien es neue Forschungsmethoden oder auch neue Fragen – stets bedarf es der Originalobjekte. Ohne diese sind auch in Zukunft geo- und biowissenschaftliche Forschungsarbeiten nicht möglich.

Eigene Schwerpunkte – das Forschen gehört zu den vier Kernaufgaben eines Museums – bildeten über die Jahrzehnte hinweg unter anderem das Rotliegend von Nierstein, die vielfältigen Tertiär-Ablagerungen im Mainzer Becken, die eiszeitliche Fauna von Mosbach und die steinzeitliche Jagdstelle Wallertheim. Aktuell sind es die paläontologischen Forschungsprojekte und Grabungen im Eckfelder Maar, in Eppelsheim und in Masangano. In Zusammenarbeit mit externen Spezialisten werden die reichen Sammlungsbestände von Wirbellosen aus dem Mainzer Tertiärbecken nach modernen Gesichtspunkten wissenschaftlich aufgearbeitet und monographisch dargestellt.

Im Bereich der Zoologie steht die Erfassung unserer heutigen Tierwelt im Fokus. Hier sind es vor allem die aufgrund des Klimawandels verstärkt einwandernden Arten, die von uns erfasst und dokumentiert werden. Darüber hinaus werden für einzelne Tiergruppen landesweite Erfassungen koordiniert und durchgeführt.

Arbeitsschwerpunkt in der Botanik ist derzeit die landesweite Erfassung höherer Pflanzen im Rahmen des bundesweiten Kartierungsprojektes zur Flora von Deutschland.

Unabhängig davon kommen jedes Jahr zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt nach Mainz, um unterschiedlichste Objekte in unseren Sammlungen zu untersuchen. So laufen seit einigen Jahren umfangreiche Studien an Fossilien aus dem Hunsrückschiefer die unter anderem von Kollegen am Steinmann-Institut der Universität Bonn, der Generaldirektion Kulturelles Erbe, am Deutschen Bergbaumuseum in Bochum und an der Yale University durchgeführt werden. Hier verstehen wir uns als Service-Einrichtung, die externen Fachkollegen gezielt zuarbeitet und so deren Arbeiten unterstützt und fördert.


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