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Kommunalpolitikerinnen im Kurzporträt

Mainzer Kommunalpolitikerinnen berichten über ihren politischen Werdegang und erzählen, was ihnen in der Kommunal- und in der Frauenpolitik wichtig ist.

Ursula Groden-Kranich, MdB

Steckbrief

Groden-Kranich
Ursula Groden-Kranich MdB, Jahrgang 1965 Bankkauffrau, verheiratet, eine Tochter© 140911_Wikipedia_C Sven Teschke

Kurzporträt

Ich kam zur Kommunalpolitik durch die Mitarbeit in der Jungen Union und im CDU-Vorstand Hechtsheim.

Ich bin aktiv seit1994 im Ortsbeirat, seit 1999 im Stadtrat, seit 2013 im Bundestag und war von 2004 bis 2014 Ortsvorsteherin von Hechtsheim.

Aktuell bin ich Mitglied im s.o.

Kommunalpolitik ist für mich die Basis meiner politischen Arbeit.

Frauenpolitik ist für mich ein Bereich meiner politischen Arbeit, für den ich gerne eintrete.

Mein Anliegen in der Kommunalpolitik ist eine gute Balance zwischen Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger einerseits und einem attraktiven Wirtschaftsstandort Mainz andererseits.

Meine politischen Themen sind Finanzpolitik, Familienpolitik, Lärmschutz (Fluglärmkreis) und Europapolitik, die auch die Kommunalpolitik maßgeblich beeinflusst.

Für Frauen in Mainz finde ich wichtig, dass Einrichtungen wie der Sozialdienst katholischer Frauen, der Frauennotruf u.ä. weiterhin unterstützt und gut finanziert werden.

Mir fehlt in der Kommunalpolitik der Blick über den "Tellerrand".

Mir fehlt in der Frauenpolitik mitunter eine inhaltlich hochwertigere Diskussion jenseits von Stereotypen und Allgemeinplätzen ("Rabenmutter" vs. "Heimchen am Herd")

Die größte frauenpolitische Errungenschaft der letzten Jahrzehnte ist für mich, dass Frauen in der Politik, auch auf Schlüsselpositionen (Bundeskanzlerin, Verteidigungsministerin...), immer selbstverständlicher werden.

Die größte frauenpolitische Niederlage der letzten Jahrzehnte ist für mich das von rot-grün verabschiedete Prostitutionsgesetz von 2002, mit dem sich die Lage der (Zwangs)Prostituierten katastrophal verschlechtert hat.

Martina Kracht

Steckbrief

MartinaKracht
Martina Kracht, Jahrgang 1963, Förderschullehrerin / Museumspädagogin, verheiratet, zwei Kinder

Kurzporträt

Ich kam zur Kommunalpolitik  durch mein Engagement in der Schule als SV- Mitglied, durch ehrenamtliches Engagement als Elternsprecherin ect.

Ich bin aktiv seit 1996 (parteipolitisch).

Aktuell bin ich Mitglied im Stadtrat, stellv. Fraktionsvorsitzende SPD Stadtrat, Kulturpolitische Sprecherin, stellv. Ortsvereinsvorsitzende Mainz Mombach SPD


Kommunalpolitik ist für mich eine Möglichkeit meine Stadt mitzugestalten und etwas an Freunde, Zeit und
Arbeit zurückzugeben an die Gesellschaft. 

Frauenpolitik ist für mich sehr wichtig, weil zwar schon vieles ganz gut aber noch nicht optimal für Frauen in der Gesellschaft läuft.

Mein Anliegen in der Kommunalpolitik ist, das Leben der Menschen in meiner Stadt in vielen Bereichen etwas besser zu machen.

Meine politischen Themen sind Kulturpolitik, Queer, Touristik und Wirtschaft.....

Für Frauen in Mainz finde ich wichtig,dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Wirklichkeit wird, dass Frauen in allen Berufen und allen Positionen zu finden sind, dass Frauen ihr Leben selbstbestimmt leben können in welcher selbstgewählten Form auch immer.

Mir fehlt in der Kommunalpolitik, dass auch dort nach Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt geschaut wird.
Ehrenamtliches Arbeiten sollte zu Zeiten geschehen, an denen alle mitarbeiten können.

Mir fehlt in der Frauenpolitik, dass die Wirtschaft stärker in die Pflicht genommen wird, die Frauen in Unternehmen zu fördern und zu qualifizieren.

Die größte frauenpolitische Errungenschaft der letzten Jahrzehnte ist für mich, dass Kinderbetreuung von jungen Familien partnerschaftlich gesehen wird, dass immer mehr Frauen politisch Mitgestalten wollen und können, dass jungen Frauen alle Berufe offenstehen.

Die größte frauenpolitische Niederlage der letzten Jahrzehnte ist für mich, dass Frauen immer noch oft finanziell unverschuldet in Notlagen kommen als : Alleinerziehende, Altersarmut, schlechteren Lohn für gleiche Arbeit, weniger Aufstiegschancen wegen z.B. Teilzeit oder Erziehungsurlaub.

Claudia Siebner

Steckbrief

Claudia Siebner
Claudia Siebner, Jahrgang 1965, Studium Politikwissenschaft und Geschichte/ Magistra Artium, verheiratet, vier Kinder

Kurzporträt

Ich kam zur Kommunalpolitik, weil Engagement wichtig und politische Gleichgültigkeit keine Option ist.

Ich bin aktiv seit 1980, Mitgliedschaft in der JU, und 1982, Eintritt in die die CDU. Seitdem engagiere ich mich in verschiedenen Gremien.

Aktuell bin ich Mitglied im Stadtrat ( jugend- und sozialpolitische Sprecherin) und seit 2014 Ortsvorsteherin Bretzenheim.

Kommunalpolitik ist für mich spannend und abwechslungsreich, erfordert manchmal viel Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit. Mit diesen Eigenschaften ist es dann aber möglich, eine(n) Stadt(teil) mit Ideen voranzubringen und neue Herausforderungen anzunehmen, um für die Menschen ein lebenswertes Umfeld zu schaffen bzw. zu erhalten. Die Auswirkungen von konkreten Entscheidungen sind dabei schnell zu sehen und erfahren eine unmittelbare Rückkopplung seitens der Bürgerschaft.

Frauenpolitik ist für mich nicht nur Frauenpolitik.

Mein Anliegen in der Kommunalpolitik ist es seit vielen, vielen Jahren, Politik im Dialog mit den Mitbürger/innen zu gestalten und ihre konkreten Anliegen umzusetzen, auch wenn dazu das Bohren dicker Bretter unausweichlich ist.

Meine politischen Themen sind Familie, Jugend, Kinder und Soziales.

Für Frauen in Mainz finde ich wichtig, dass sich mehr Frauen kommunalpolitisch engagieren und ihre Ideen einbringen.

Frauenpolitisch unverzichtbar ist für mich in Mainz und auf Bundes- und Landesebene eine Politik, die die Lebenswirklichkeit von Frauen angemessen berücksichtigt.

Mir fehlt in der Kommunalpolitik an der einen oder anderen Stelle mehr Dynamik.

Mir fehlt in der Frauenpolitik
eine stärkere ressortübergreifende Betrachtungsweise.

Die größte frauenpolitische Errungenschaft der letzten Jahrzehnte ist für mich neben dem Rentenreformgesetz von 1992 der Ausbau der Mütterrente ( auch wenn immer noch ein Jahr für die Gleichbehandlung aller(!) Kinder fehlt), die Weiterentwicklung des Elterngeldes sowie die Möglichkeit, Pflegezeiten in Anspruch zu nehmen.

Die größte frauenpolitische Niederlage der letzten Jahrzehnte ist für mich, dass wir immer noch darüber diskutieren müssen, wann gleicher Lohn für gleiche Arbeit endlich auch gezahlt wird.