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Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Die medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung steht im Mittelpunkt eines neuen rheinland-pfälzischen Modellprojekts. Ende Februar 2018 startet es an den Standorten Mainz und Worms.

Fachveranstaltung

Mit einer Fachveranstaltung anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen informierte die Fachgruppe Gesundheit des AK Gewalt an Frauen und Kindern über das neue rheinland-pfälzische Modellprojekt zur medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung. Wie genau das vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz finanzierte Projekt konzipiert ist und welche Aufgaben dem Frauennotruf, der Frauenklinik und dem Institut für Rechtsmedizin in Mainz dabei zukommen und wie die Fachgruppe Gesundheit dazu aufgestellt ist, schilderten dabei die Vertreterinnen dieser Institutionen.

Sachstand zum Projekt

Nachdem bereits erste Schulungen von Gynäkologinnen und Gynäkologen zur beweissicheren Spurensicherung abgeschlossen sind, soll ab Januar das neue Projekt beworben werden, das die medizinische Versorgung vergewaltigter Frauen ganz klar in den Vordergrund stellt, betroffenen Frauen und Mädchen aber auch die Möglichkeit der anonymisierten Befunddokumentation erläutert und sie über psychosoziale Unterstützungsangebote in Mainz informiert.