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Pressemeldung

(rap) Gut vernetzter Veranstaltungskaufmann soll Programm des Kulturzentrums entwickeln / Ab Dezember 2016 im Dienst / Auch inhaltliche Begleitung des bevorstehenden KUZ-Umbaus

Neuer KUZ-Koordinator: Ulf Glasenhardt

Ulf Glasenhardt wird neuer Koordinator für das künftige Kulturprogramm des Kulturzentrums Mainz. Glasenhardt ist seit 2010 geschäftsführender Mitarbeiter des Wiesbadener Kulturpalastes. „Er hat in dieser Zeit rund 225 Konzerte, 50 Lesungen, diverse Partys und zahlreiche Kleinkunstveranstaltungen organisiert und gezeigt, dass er in der Lage ist, den Aufbau und die Etablierung eines kulturellen Zentrums zu meistern“, zeigt sich der ZBM-Aufsichtsratsvorsitzende und Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling überzeugt davon, dass der 41-jährige Veranstaltungskaufmann die richtige Wahl ist, um das Mainzer Kulturzentrum in der Dagobertstraße nach dem Umbau weiterhin als attraktive Veranstaltungsstätte zu etablieren.

Glasenhardt setzte sich gegen rund drei Dutzend Bewerber durch und überzeugte bei seiner Vorstellung unter anderem durch seine sehr guten Branchenkenntnisse, die Vernetzung in der Region sowie seine Pläne und Überlegungen für ein neues KUZ-Betriebskonzept. Der neue KUZ-Koordinator wird künftig bei der mainzplus Citymarketing GmbH angestellt sein und dort im Bereich kulturplus von Ludwig Jantzer arbeiten.
Die mainzplus Citymarketing GmbH wird 2017 nach dem Umbau des Kulturzentrums in der Mainzer Altstadt Betreiber des KUZ und verfügt über eine breite Expertise im Bereich des Veranstaltungsmanagements und der Durchführung kultureller Veranstaltungen. Eigentümerin des KUZ ist die Kulturzentren Mainz GmbH (KMG), die zu 94,9 % unter der ZBM und zu 5,1 % bei der Stadt Mainz angesiedelt ist. Für das KUZ wurde damit eine ähnliche Eigentums- und Betreiberstruktur gewählt wie beim Frankfurter Hof.

Der Mainzer Stadtrat hatte im Mai 2014 beschlossen, dass das KUZ als kultureller Veranstaltungsort dauerhaft gesichert werden soll. Um diesen Beschluss erfolgreich umzusetzen, ist neben der konzeptionellen Neuauflage insbesondere auch eine bautechnische Ertüchtigung des KUZ erforderlich. Der Umbau in der Dagobertstraße soll in den nächsten Monaten starten und voraussichtlich 2017 abgeschlossen werden. Glasenhardt wird bereits Anfang Dezember 2016 nach Mainz wechseln und auch den bevorstehenden Umbau des Kulturzentrums begleiten.

Parallel soll er das neue KUZ-Betriebskonzept mitentwickeln, das sich unter anderem an den Ideen orientieren soll, das 2015 rund zwei Dutzend Vertreter von Kultureinrichtungen und Initiativen in zwei Workshops erarbeitet hatten. Übergeordnetes Ziel der Stadt ist es, inhaltlich an die früheren Erfolge des KUZ anzuknüpfen und an einem neuen Repertoire für die Veranstaltungsstätte am Winterhafen zu feilen. Dabei sollen sowohl die KUZ-„Evergreens“ einen Platz im künftigen Programm finden, als auch frische Veranstaltungen aufgelegt werden.
Das KUZ soll durch verschiedene Formate spartenübergreifend eine inhaltliche Vielfalt bieten und zugleich finanzschwachen Initiativen und Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, in einem professionellen Rahmen ihre Arbeiten und Projekte vorzustellen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die kommerziellen Veranstaltungen (Konzerte, Themenpartys und andere Formate) sollen jene Einnahmen und Überschüsse generieren, die zur Finanzierung anderer, finanzschwächerer Veranstaltungen genutzt werden. Ziel ist es, eine Balance zwischen dem kommerziellen und dem eher nicht kommerziellen Bereich herzustellen.

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