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Pressemeldung

(ekö) Am 23. November 2016 hat der Mainzer Stadtrat einstimmig den Beitritt der Stadtverwaltung bzw. ihrer Kommunalen Datenzentrale (KDZ Mainz) zur Einkaufsgenossenschaft KOPIT eG (Kooperationsplattform IT öffentliche Auftraggeber) beschlossen, die ihrerseits ebenso einstimmig der Aufnahme der rheinland-pfälizischen Landeshauptstadt Mainz zustimmte. Gestern überreichten der Vorstandsvorsitzende der KOPIT eG, Bertram Huke und der stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr. Johann Schweinitz dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und dem Werkleiter der KDZ Mainz, Michael Bockholt, die Mitgliedsurkunde.

Öffentliche Ressourcen sinnvoll und sparsam einsetzen: Stadt Mainz ist nun Mitglied der (hessischen) KOPIT eG

Gleich mehrere besondere Aspekte waren es wert, hervorgehoben zu werden: Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz ist das erste nichthessische Mitglied der KOPIT, sie erhält als erstes Mitglied eine gerahmte Urkunde, die wiederum in der Gutenbergstadt gedruckt wurde. Allesamt gute Vorzeichen einer fruchtbaren Zusammenarbeit.

„In Zeiten einer äußerst dynamischen Entwicklung des IT-Sektors haben wir als Kommune ein sehr starkes Interesse an einer guten Weiterentwicklung unserer KDZ“, sagte Oberbürgermeister Ebling: „Die Mitgliedschaft in der KOPIT eG bietet uns fachlich fundiertes KnowHow und damit die Chance, dass die KDZ Mainz – als Dienstleisterin der Stadtverwaltung Mainz ebenso wie für weitere rheinland-pfälzische Kommunen – ihre Dienstleistungen auf der erforderlichen „Flughöhe“ erbringt.“

Zahlreiche gleichgelagerte Interessen seien der Ausgangspunkt für diese beispielhafte Form der Zusammenarbeit öffentlicher Verwaltungen im Bereich der IT hob Michael Bockholt, Werkleiter der KDZ Mainz, hervor.

Dass die KOPIT eG von vorneherein nicht allein auf Mitglieder aus Hessen angelegt sei, unterstrichen die Vorstände der KOPIT, Dr. Johann Schweinitz und Betram Huke. „Reger Praxisaustausch und das Teilen von Wissen, z.B. beim Lizenz-Management oder bei Fragestellungen zur Nutzung von Cloud Diensten in der öffentlichen Verwaltung, stehen auf der Tagesordnung. Unser aller Ziel dabei ist es auch, durch gemeinsamen Ausschreibungen wie auch durch den anvisierten Austausch von Dienstleistungen zwischen den Kopit-Mitgliedern öffentliche Ressourcen sinnvoll und sparsam einzusetzen.


Hintergrund:

Die KOPIT eG wurde 2015 vom Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD), der ekom21 - Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt gegründet. Sie will die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Informationstechnologie zwischen dem Land Hessen, den hessischen Kommunalverwaltungen, Universitäten sowie weiteren öffentlich-rechtlichen Institutionen fördern.

Gründungsmitglieder

Die HZD ist ein Landesbetrieb und unterstützt seit über 40 Jahren die Hessische Landesverwaltung in der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie. Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten innovative, qualitativ hochwertige, zuverlässige und wettbewerbsfähige IT-Lösungen für die moderne Verwaltung. Die HZD ist auch zentrale Vergabe- und Beschaffungsstelle für sämtliche Anlagen, Geräte, Kommunikationseinrichtungen sowie Liefer- und Dienstleistungen der Informationstechnik für alle Dienststellen des Landes Hessen. Dienstleistungs- und Lieferaufträge im Wert von über 120 Mio. Eurowerden jährlich vergeben. Die HZD vertritt das Land Hessen in der KOPIT eG. Das Hessische Ministerium der Finanzen hat im Juni 2015 der HZD als weitere Aufgabe die operative Unterstützung der KOPIT eG zugewiesen.

Die ekom21 – KGRZ Hessen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und der drittgrößte kommunale IT-Dienstleister in Deutschland. Hervorgegangen aus den Kommunalen Gebietsrechenzentren, bietet die ekom21 für ihre Kunden ein umfangreiches Produkt-, Lösungs- und Dienstleistungsportfolio an. Dazu gehören Beschaffung und Bereitstellung von informationstechnischen Anlagen und Lösungen sowie Entwicklung, Wartung und Vertrieb von ganzheitlichen und innovativen Lösungen. Zu den kommunalen Kunden gehören Landkreise, Städte, Gemeinden, kommunale Eigenbetriebe, Zweckverbände, Anstalten, Krankenhäuser, Heime und andere öffentliche Einrichtungen.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt und mit über 45.000 Studierenden die drittgrößte Universität Deutschlands. In der hessischen LOEWE-Offensive überzeugen die Universität und ihre Partner mit vier Zentren und sieben Schwerpunkten. An der Universität Frankfurt wurden seit 2010 umfassende Erkenntnisse in der Nutzung des Cloud Computing in der Forschungsgemeinschaft Frankfurt Cloud gewonnen. Die Bereitstellung von Rechenleistung für Forschungsprojekte sowie deren Verwaltung, Sicherheit und Administration sind ein Schwerpunkt.

Herausgeber

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Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner
Pressesprecher der Stadt Mainz
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