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Pressemeldung

(ekö) Wie schon die Mobilitätsbefragung im vergangenen Jahr zeigt auch der Fahrradklimatest 2016 das gesteigerte Interesse an der Radverkehrsinfrastruktur sowie ihrer Stärken und Schwächen in Mainz. So haben sich nicht nur der Radverkehrsanteil von 20 Prozent in der Stadt, sondern auch die Teilnahmen an der Bewertung ihrer Fahrradfreundlichkeit mit 912 abgegebenen Wertungen nahezu verdoppelt.

Fahrradklimatest 2016

Verkehrsdezernentin Katrin Eder begrüßt diesen Trend. „An den Rückmeldungen sehen wir, wie wichtig das Radfahren den Mainzerinnen und Mainzern ist. Die Ergebnisse zeigen, dass wir mit den bisher ergriffenen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind und auch, welchen Aufgaben wir uns noch verstärkt widmen müssen. Dass 2016 so viele Bürgerinnen und Bürger die Chance genutzt haben, um uns ein direktes Stimmungsbild von der Straße zu liefern, freut mich besonders.“

Mainz liegt mit dem 17. Platz in der Gesamtwertung im guten Mittelfeld der Kommunen über 200.000 Einwohner, noch vor Berlin und Hamburg. Im rheinland-pfälzischen Vergleich von Städten ab 50.000 Einwohner seht Mainz sogar auf Rang 1. Besonders positiv wurde das Radverkehrsnetz (2,7), die Erreichbarkeit der Innenstadt (2,9) und die in Gegenrichtung für den Radverkehr geöffneten Einbahnstraßen (2,1) bewertet. In der Kategorie „Öffentliche Fahrräder“ erhält MVGmeinRad neben dem Hamburger System die mit Abstand besten Bewertung (1,8) aller 39 Großstädte.

„Das direkte Feedback aus der Bevölkerung ist besonders hilfreich, um Schwachstellen noch bewusster zu erkennen und gezielt anzugehen“, so Eder. Als verbesserungsbedürftig wurden die Ampelschaltungen bewertet, die besser auf Radler abgestimmt werden könnten. Verstärkte Kritik gab es aus Sicht der Befragten außerdem bezüglich der zu selten durchgeführten Falschparker-Kontrollen auf Radwegen (Note 4,8). Bemängelt wurden auch zu schmale Radwege und die schlechte Führung des Radverkehrs in Baustellenbereichen (Note 4,8).

Alles in allem zeigt sich in Mainz ein positiver Trend zum Radverkehr. Im Vergleich zu anderen Städten ist festzustellen, dass nur die als Vorreiter bekannten Radfahrmetropolen (z.B. Münster, Freiburg) und Großstädte, die in den letzten Jahren einen besonders hohen Etat zur Radverkehrsförderung zur Verfügung hatten (z.B. München, Frankfurt, Karlsruhe etc.), besser abschnitten als Mainz.

Die Mainzer Verkehrsdezernentin Frau Katrin Eder sieht den Fahrradklimatest als weiteren Ansporn, Mainz noch fahrradfreundlicher zu gestalten.

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