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Pressemeldung

(rap) - Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, in deren Mittelpunkt in diesem Jahr die Opfer der NS-Justiz stehen, lädt das Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz am Donnerstag, 25. Januar 2017 um 18.00 Uhr ins Mainzer Rathaus, Valencia-Zimmer, zur Lesung mit der Berliner Historikerin Dr. Simone Ladwig-Winters ein.

Das Ende eines Aufbruchs: Lesung zu Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft nach 1933

Ab Anfang des 20. Jahrhunderts konnten Frauen zwar an deutschen Universitäten Jura studieren, doch die Zulassung zu den Staatsexamina und dem Vorbereitungsdienst blieb ihnen noch bis 1922 verwehrt. Unter den Pionierinnen, die es schafften, Anwältinnen oder Richterinnen zu werden, waren auch viele Frauen aus jüdischen Familien. Ihr Aufbruch ins Rechtswesen – als Frauen und als Jüdinnen – endete abrupt mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten.
Dr. Simone Ladwig-Winters schildert in ihrem Vortrag exemplarisch Lebenswege von Juristinnen jüdischer Herkunft und spricht auch über die Diskriminierung der Frauen, die nach 1945 in Deutschland versuchten, als Juristinnen zu arbeiten.
Der Eintritt ist frei.

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