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Pressemeldung

(rap) Nach der erfolgreichen Beteiligung zur CityBahn in Wiesbaden ist nun auch der Bürgerdialog in Mainz gestartet. Am heutigen Tage stellte die Mainzer Verkehrsdezernentin Katrin Eder gemeinsam mit der Geschäftsführerin der CityBahn GmbH, Eva Kreienkamp drei mögliche Varianten für die Linienführung der CityBahn in Mainz vor. Jetzt können die Bürgerinnen und Bürger am Montag/Dienstag, 23./24. April 2018 jeweils von 15.00 bis 20.00 Uhr auf einer Infomesse im Kurfürstlichen Schloss mit Vorhabenträgern, Experten und Gutachtern ins Gespräch kommen.

CityBahn-Infomesse in Mainz: Verkehrsdezernentin Katrin Eder stellt Varianten vor – jetzt ist Ihre Meinung gefragt

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und Verkehrsdezernentin Katrin Eder werden sich am Montag, 23. April ab 16.00 Uhr bei einem gemeinsamen Rundgang über die Infomesse ein Bild von der Diskussion vor Ort machen.

Bis zum 30. April können sich die Mainzerinnen und Mainzer zudem unter www.citybahn-verbindet.de am Online-Dialog beteiligen und ihre Ideen und Anregungen einbringen.

„Unsere Erfahrungen mit dem Ausbau unseres Straßenbahnnetzes sind bislang sehr positiv. Die Akzeptanz der neu gebauten Mainzelbahn ist sehr viel höher als prognostiziert. Mit dem Anschluss der CityBahn an das Mainzer Netz haben wir jetzt die Chance, ein städte- und länderübergreifendes Straßenbahnsystem zu schaffen“, erklärt Katrin Eder, Dezernentin für die Bereiche Umwelt Grün, Energie und Verkehr der Landeshauptstadt Mainz.

Nachdem der Mainzer Stadtrat am 7. Februar 2018 grünes Licht für die Vorplanung gegeben hat, haben die Planer drei Streckenvarianten erarbeitet, die Verkehrsdezernentin Katrin Eder heute den Medien vorstellte. Im Online-Dialog können die Mainzerinnen und Mainzer noch bis zum 30. April mitdiskutieren, ob die Bahn künftig über die Kaiserstraße, die Große Bleiche oder die Ludwigsstraße durch die Mainzer Innenstadt fahren soll.

Drei Varianten zwischen Brücke und Hauptbahnhof
Mit dem Streckenverlauf über die Kaiserstraße bindet die CityBahn die Neustadt direkt an. Der Gesamtquerschnitt der Straße ist zudem breit genug, um eine separate Fahrspur umzusetzen. Zum Erreichen der Mainzer Innenstadt wäre bei dieser Streckenvariante jedoch ein Umstieg auf den Bus nötig.
Auch die Große Bleiche bietet ausreichend Platz für Bahn und Haltstellen. Gleichzeitig könnte der Stadtraum deutlich aufgewertet und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden.
Die Variante Quintinsstraße/Ludwigsstraße schließt die zentrale Haltestelle Höfchen direkt an, nachteilig für diesen Streckenverlauf sind jedoch die zahlreichen Veranstaltungen, die traditionell dort stattfinden.

Ergebnis des Mainzer Dialogs wird im Sommer vorgestellt
Nach dem Bürgerdialog gehen die Anregungen direkt in die weiteren Planungen ein. Eine überarbeitete Vorschlagslinienführung für die gesamte Strecke werden die Planer schnellstmöglich vorstellen. Anschließend wird das Vorhaben im Rahmen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung weiter ausgearbeitet. „Sobald wir die zentralen Themen identifiziert haben, werden sie ausgewertet und in die Planung integriert. Noch vor den Sommerferien wollen wir der Öffentlichkeit dann eine überarbeitete Linienführung von Mainz nach Wiesbaden vorstellen“, verspricht Eva Kreienkamp, Geschäftsführerin der CityBahn GmbH.
Aktuell werden die Investitionen auf Basis der Machbarkeitsstudie für die Gesamtstrecke von Bad Schwalbach bis zur Hochschule Mainz auf mehr als 300 Millionen Euro geschätzt. Der Bund übernimmt bei solchen Projekten bis zu 60 Prozent der Kosten, die Stadt führt derzeit weitere Verhandlungen zur Finanzierung des Baus mit dem Land Rheinland-Pfalz.

Vorschlagslinienführung für Wiesbaden liegt vor
Auf Wiesbadener Seite brachten die Bürgerinnen und Bürger bereits über 10.000 Anregungen und Fragen im Online-Dialog sowie auf den vier CityBahn-Infomessen ein. Dabei diskutierten sie neben der Streckenführung auch Themen wie die Lage und Anordnung der Haltestellen, Umsteigemöglichkeiten, Parkraum, Stadtgestaltungsfragen und Lärmentwicklung.

„Wir erhoffen uns eine starke und intensive Beteiligung auf der Infomesse und im Online-Dialog. Bringen Sie sich mit Ihrem Wissen, ihren Blickwinkeln, Ihren Expertisen, ihren Fragen und Anregungen ein und helfen Sie damit die CityBahn einen wichtigen Schritt weiter voran zu bringen“, ermuntert Eder zu aktiver Teilnahme.

Hintergrund
Insgesamt erbrachte eine vorläufige Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) für die gesamte Strecke von Bad Schwalbach bis zur Hochschule Mainz den hohen NKU-Quotienten von 1,5. Damit wäre der Bau der CityBahn förderungswürdig und kann von Land und Bund bezuschusst werden. Die Untersuchung wird nach einem standardisierten, vom Bundesverkehrsministerium vorgegebenen Bewertungsverfahren durchgeführt, das Kriterien wie Reisezeiten von ÖPNV-Fahrgästen, weniger Pkw-Fahrten, Klima- und Umweltwirkungen, Verkehrssicherheitsaspekte sowie die Kosten des ÖPNV-Betriebs berücksichtigt und Auskunft über die Wirtschaftlichkeit des untersuchten Vorhabens gibt.

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