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Pressemeldung

(rap) Sitzung des Mainzer Klimaschutz Beirates am 19. Juni 2018

„Kalte Nahwärme“ und „wirtschaftlicher Klimaschutz“ - Widersprüche in sich?

Im September 2017 hat der Mainzer Stadtrat grünes Licht für die Umsetzung des Masterplan 100% Klimaschutz gegeben. Das umfassende Konzept der Mainzer Stadtgesellschaft zeigt den Weg in ein klimaneutrales Mainz 2050 auf. Der Mainzer Klimaschutz Beirat möchte sich nun in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag, 19. Juni 2018 um 16.30 Uhr im Erfurter Zimmer des Rathauses über erste Erfolge im Handlungsfeld Gebäude informieren.

„Kalte Nahwärme“ heißt der erste Tagesordnungspunkt, der zunächst wie ein Widerspruch in sich klingt. Wie die Heizenergie aus dem Erdreich funktioniert, erläutert der Bauunternehmer Tim Gemünden am Beispiel konkreter Mainzer Bebauungspläne, ebenso wie die Beweggründe seines Unternehmens, die dazu geführt haben, sich im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit für diese innovative Energieversorgungslösung zu entscheiden.
„Heiß diskutiert“, erinnert sich der Beiratsvorsitzende Volker Wittmer „wurden in der Vergangenheit die Baustandards für die Gebäude der Landeshauptstadt Mainz. Wir sind daher gespannt, im zweiten TOP zu erfahren, wie die neuen, seit November 2017 verbindlichen, Baustandards ausformuliert wurden. Zeitgemäßer Klimaschutz vereint Klimafreundlichkeit und langfristige Wirtschaftlichkeit beim Bau und Betrieb von Gebäuden.“
Der Klimaschutz Beirat hat sich daher bereits Mitte des Jahres 2015 die Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen der Stadt Frankfurt zum Vorbild genommen. „Es wäre ein toller Erfolg für den Mainzer Klimaschutz, wenn der neue Mainzer Standard insbesondere die Anwendung der Frankfurter Lebenszykluskostenrechnung durchsetzt, freut sich Wittmer, denn die Vorbildwirkung städtischer Bauvorhaben sein nicht zu unterschätzen. „Natürlich wird es auch darauf ankommen, dass die Richtlinie in der Praxis konsequent umgesetzt wird. Auch darüber wird der Klimaschutzbeirat sich in Zukunft gerne auf dem Laufenden halten“, ist sich Wittmer sicher.

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