Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche
Suche
Kopfillustration
Bild in voller Höhe anzeigen Bild in halber Höhe anzeigen

Pressemeldung

(rap) Historie Die Mainzer Bürgerhäuser wurden in den 1970er-Jahren im Kontext der Eingemeindungsverträge als Treffpunkt in den Ortsteilen von Mainz für die örtlichen Vereine errichtet, um diesen eine Möglichkeit zu geben, den Bürgerinnen und Bürgern ihr Kultur- und Freizeitangebot ortsnah anzubieten. Ebenfalls dienen die Bürgerhäuser weiteren öffentlichen Zwecken, zum Beispiel sind dort Jugendtreffs, Seniorentreffs, Vereinsgeschäftsstellen und zum Teil Ortsverwaltungen untergebracht.

Bürgerhaus und Kindertagesstätte Finthen

Sämtliche Häuser sind seit der Erbauung weder saniert noch modernisiert worden. Die Nutzung musste in den vergangenen Jahren durch Brandschutzaspekte teils eingeschränkt worden. Der Sanierungsstau der drei untersuchten Häuser Lerchenberg, Hechtsheim und Finthen beläuft sich auf rund 14,2 Mio. Euro, die jährliche Belastung des städtischen Haushaltes für den Betrieb der Bürgerhäuser betrug rund 900.000 Euro.

Ausblick
Ziel ist die Modernisierung und Neuausrichtung des Bürgerhauses Finthen, damit eine flexiblere Nutzung in den Bereichen Vereinsarbeit, Sport, Tagungen und Events stattfinden kann. Die Verbesserung der baulichen Struktur soll den Vereinen optimalere Bedingungen bieten, zu einer höheren Auslastung führen sowie die Situation der Mieteinnahmen langfristig verbessern.
Grundsatzentscheidung des Stadtrates von 2016
Der Stadtrat hat durch seinen Grundsatzbeschluss vom 16.03.2016 die Gründung der „Mainzer Bürgerhäuser GmbH & Co. KG“ beschlossen und das Projekt auf den Weg gebracht, welches die Modernisierung der in die Jahre gekommenen Bürgerhäuser Finthen, Hechtsheim und Lerchenberg ermöglicht. Dem Beschluss folgend wurden die städtischen Liegenschaften der drei Bürgerhäuser auf die Gesellschaft übertragen.

Damit die Interessen der Nutzer der jeweiligen Bürgerhäuser nachhaltig berücksichtigt werden können, wurde gemeinsam mit den ortsansässigen Vereinen und Nutzern an der Entwicklung eines baulichen Betriebskonzepts gearbeitet. Die Ideen und Anregungen aus den drei Workshops wurden ausgewertet und waren Basis des weiteren Vorgehens.
Die Planung des Bürgerhauses wurde europaweit ausgeschrieben. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurde im Dezember 2016 das Architekturbüro „AV1 Architekten“ (Kaiserslautern) ausgewählt. Seit Januar 2017 läuft die enge Abstimmung mit den Büros und den weiteren Fachplanern. Im März 2017 konnte in den Stadtteilen die Entwurfsplanung vorgestellt werden.
Die Finanzierung der Mainzer Bürgerhäuser wird durch das kommunale Investitionsprogramm (KI 3.0) ermöglicht.

Aktuelles
Das Abbruchunternehmen A.R.D. Simmertal GmbH führte den Abbruch des Finther Bürgerhauses durch. Für die öffentliche Ausschreibung der Rohbauarbeiten konnte der Zuschlag Anfang Juni erteilt werden.
Derzeit sind die Arbeiten für die Haustechnik öffentlich ausgeschrieben (Elektro, Lüftung sowie Heizung und Sanitär).

Daten
Budget: 5 Mio. € aus KI 3.0 (90% Bund/Land, 10% Stadt Mainz)
Das Bürgerhaus Finthen wird zukünftig wieder Standort der Ortsverwaltung sein.

Großer Saal: 415 m² (BGF)
Sitzplätze: 480 Personen (Fastnachtsbestuhlung)
Vereinsräume: 7 Räume von klein bis groß (u.a. Fitness/-Multifunktionsraum und Konferenzraum).
Zudem entsteht auf der Liegenschaft eine Kita mit 6 Gruppen.

Zeitplan Bürgerhaus Finthen
Abbrucharbeiten: Im Juni abgeschlossen
Rohbauarbeiten: Laut Planung vier Monate
Parallel dazu werden die Arbeiten für das Dach und die Fassade durchgeführt und mit den Ausbauarbeiten begonnen.
Die komplette Fertigstellung des Bürgerhauses ist im ersten Halbjahr 2019 geplant.

Mitwirkende
ZBM, MAG, Stadtverwaltung

Weitere Informationen: www.mainzer-buergerhaeuser.de

Herausgeber

Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner
Abteilungsleiter und Pressesprecher der Stadt Mainz
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 12-22 21
Telefax
+49 6131 12-33 83
E-Mail
pressestellestadt.mainzde
Internet