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Pressemeldung

(ekö) Mit dem Titel „Integrative Suchthilfe in Mainz Entwicklungen, Herausforderungen & Perspektiven“ feiert die Abteilung Suchthilfen im Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz am 14. November im Rahmen einer Fachtagung im Ratssaal des Rathauses Mainz das 30-jährige Jubiläum des Nachsorge-Wohnprojektes BASIS und das 25-jährige Jubiläum des Drogenhilfezentrums Café BALANCE.

Pressemitteilung: Fachtagung „Integrative Suchthilfe“ 30 Jahre-Nachsorge-Wohnprojekt BASIS und 25 Jahre Drogenhilfezentrum Café BALANCE

Die ganztägige Veranstaltung beginnt mit der Anmeldung um 8.30 Uhr und endet mit einer Podiumsdiskussion um 16.15 Uhr. Eingeladen sind Fachkräfte, die im ambulanten und stationären Suchthilfebereich sowie angrenzenden Feldern wie Jugendhilfe/-arbeit, gesundheitlicher, medizinischer und gemeindepsychiatrischer Bereich, Sozialhilfeträger, Jobcenter etc. tätig sind. Auch Kooperationspartnerinnen und -partner an den Schnittstellen zur Mainzer Suchthilfe sind willkommen. Es ist abwechslungsreiches und interessantes Programm zu erwarten.

Die Tagung befasst sich mit dem Thema „Integrative Suchthilfe“. Integrative Suchthilfe bedeutet, ein Angebotsspektrum bereitzustellen, das unterschiedliche Ziele für vielfältige Ziel- bzw. Dialoggruppen integriert. Es geht aber auch um die Entstigmatisierung der Menschen, die illegale und legale „Drogen“ konsumieren oder ein problematisches Konsumverhalten zeigen sowie um die (Re-) Integration von suchtkranken Menschen in die Gesellschaft. Eine integrative kommunale Suchhilfe kann darüber hinaus auch die Sicherstellung eines weiterführenden Behandlungsangebots und Nahtlosigkeit der Hilfsangebote in der Region unterstützen.

Bei der Veranstaltung stellen Expertinnen und Experten aus der Sucht- und Drogen(hilfe)forschung in Fachvorträgen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven des heutigen Sucht- und Drogenhilfesystems vor. Das Vortrags-Programm wird um eine Podiumsdiskussion mit verschieden Expertinnen und Experten der Sucht- und Drogenhilfe(politik) abgerundet.

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, Michael Ebling, die Drogenbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Sabine May und der Suchtbeauftragte und Leiter der Abteilung Suchthilfen, Dr. Artur Schroers, eröffnen die Veranstaltung. Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch nimmt die Ehrung der ‚Jubilare‘ vor.

Vortragende bei der Fachtagung sind:
• Prof. Dr. Michael Klein, Fachhochschule Köln zum Thema „Zur neueren Geschichte des Suchthilfesystems“
• Prof. Dr. Heino Stöver, Hochschule Frankfurt zum Thema „Harm Reduction – Was sind heute die Ergebnisse akzeptanzorientierter und niedrigschwelliger Drogenarbeit?“
• Jutta Henke, Bremen zum Thema „(Re)Integration von suchtkranken Menschen in die Gesellschaft – Was haben wir erreicht, was können wir noch erreichen?“

Podiumsdiskussion: „Sucht- und Drogenhilfe 2030 – Anforderungen und Chancen“
Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
• Dr. Eckart Lensch
• Jutta Henke
• Dr. Artur Schroers
• Dr. Christoph Schallert

Kabarett: Büb Käzmann, Mainz


Hintergrundinformationen
Bereits im Jahr 1979 wurde eine Rahmenkonzeption zur Jugend- und Drogenberatung in Mainz verabschiedet. In diesem Zuge entstand die Beratungsstelle BRÜCKE. In den folgenden Jahren entwickelte sich der damalige Fachbereich Suchthilfe – heute Abteilung Suchthilfen – mit seinen Teilbereichen in städtischer Trägerschaft in die drei Einrichtungen BRÜCKE, BASIS sowie niedrigschwelliges Café BALANCE.

Herausgeber

Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner
Abteilungsleiter und Pressesprecher der Stadt Mainz
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