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Pressemeldung

(rap) Am vergangenen Samstag, 27. Oktober 2018, wurde im Rahmen der Reihe „Historisches Mainz“ auch eine Wandtafel an der Katholischen Kirche St. Achatius in Mainz-Bretzenheim angebracht. Die Wandtafel für das Gotteshaus, mit dessen Bau 1809 begonnen wurde und das 1816 fertiggestellt werden konnte, wurde von der Pfarrstiftung der katholischen Kirchengemeinde St. Achatius Mainz-Zahlbach, Treuhandstiftung der Wilhelm Emmanuel Ketteler-Stiftung, ermöglicht.

Pressemitteilung: „Historisches Mainz“: Anbringung einer Wandtafel an der Katholischen Kirche St. Achatius in Mainz-Bretzenheim/Zahlbach

Die Überlegung, einen Hinweis auf das Baudenkmal der Achatius Kirche anzubringen, entstand einstmals im Zusammenhang mit der 200-Jahr-Feier der Kirchweihe (26.11.1816). Als eher „kleinere Kirche“ in einer kleinen Gemeinde stand sie bei den vielen prominenten kirchlichen Baudenkmälern in Mainz weniger im Fokus. Zu Unrecht, da St. Achatius aus kunsthistorischer Sicht den einzigen Kirchenbau im Stil des Empire im Bistum Mainz darstellt.

Der Grund hierfür liegt in der Geschichte des frühen 19. Jahrhunderts begründet, als sich die politischen Zustände wenig kirchenfreundlich darstellten und Mittel für kirchliche Baumaßnahmen kaum verfügbar waren. Das zweckbestimmte Erbe des Stifters Johann Peter Ernst bot insofern für die Zahlbacher eine besondere Chance, ihre einsturzgefährdete alte Kirche trotz der widrigen Umstände durch einen Neubau zu ersetzen.
Die Denkmaltafel ist daher zudem Beleg dafür, dass trotz des 200 Jahre alten und dennoch gut erhaltenen Kirchenbaus neben der Geschichte des Bauwerks auch die Beständigkeit der Zahlbacher Kirchengemeinde im Auf und Ab der Zeitläufte verdeutlicht wird.
Der Text der Wandtafel ist angefügt.

Hintergrund
Mainz blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. Diese reiche und wechselvolle Vergangenheit sichtbar zu machen, ist Ausgangspunkt der Konzeption „Historisches Mainz“. Ziel bleibt es, historische Baudenkmäler, Orte und Plätze mit Hinweistafeln in einheitlicher Art und Weise zu beschildern und diese dadurch wieder stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Deren existieren inzwischen bereits weit über 200 Stück im gesamten Stadtgebiet. „Das ,Historische Mainz‘ hat sich zu einer Bürgerbewegung entwickelt, welche die Mainzer Erinnerungskultur akzentuiert“, betont Oberbürgermeister Michael Ebling.

Hinweis
Die Reihe „Historisches Mainz“ wurde in Zusammenarbeit mit dem früheren Denkmalpfleger Hartmut Fischer, der heute in seinem Ruhestand noch ehrenamtlich mitarbeitet, sowie dem Grafiker Horst Möbes ins Leben gerufen.

Herausgeber

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Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner
Abteilungsleiter und Pressesprecher der Stadt Mainz
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