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Bürgerservice (Foto: Kristina Schäfer)
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Gefährliche Hunde 

Beschreibung

Als gefährlich gelten Hunde des Typs:

  • Pitbull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Stafford Bullterrier
  • sowie Hunde, die von ihnen abstammen
  • Die Bullterrier sind auf Grund ihrer Rasse grundsätzlich keine gefährlichen Hunde.


Genehmigung für die Haltung durch das Rechts- und Ordnungsamt:

  • schriftlicher Antrag 
  • eigenhändig unterschrieben (deshalb nur per Post, nicht per Mail senden)


Für die sogenannten Kampfhunde gilt Kraft Gesetzes grundsätzlich ein Leinen- und Maulkorbzwang.

  • Bei Hunden, die sich als bissig erwiesen haben, wird dies ggf. durch das Rechts- und Ordnungsamt verfügt.


Ordnungswidrigkeiten können geahndet mit

  • einem Verwarnungsgeld bis zu 35,00 Euro oder
  • einem Bußgeld bis zu 10.000,00 Euro
  • Sicherstellung des Hundes bei fehlender Genehmigung

Voraussetzungen

  • Berechtigtes Interesse an der Haltung
  • Antragsteller hat das 18. Lebensjahr vollendet

Adresse

Besucheranschrift

Stadthaus, Kreyßig-Flügel
Kaiserstraße 3-5
55116 Mainz

Postanschrift

Postfach 3620
55026 Mainz
Raum
1. Stock, 104
Telefon
+49 6131 12-3993
Telefax
+49 6131 12-3010
E-Mail
heike.neumannstadt.mainzde
E-Mail
rechts- und ordnungsamtstadtmainzde

Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Haltestelle: Hauptbahnhof
Linien: 6, 9, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 67, 68, 75, 76, 90, 91, 92, 99, 620, 650, 652, 660
Parkhaus Bonifaziustürme und Parkhaus Cityport

Hinweise zur Barrierefreiheit

Barrierefreier Zugang
Rollstuhlgerechtes WC
Rollstuhlgerechtes WC vorhanden (5. Stock Kreyßig-Flügel, Erdgeschoss Lauteren-Flügel).

Zuständige Mitarbeiter/innen

Liste der zuständigen Mitarbeiter
 Frau Heike Neumann Anleinpflicht von Hunden in Mainz, freilaufende, streunende Hunde und gefährliche Hunde, Landeshundegesetz, Ahndung von Ordnungswidrigkeiten +49 6131 12-3993  Heike.Neumann-Amt30-03stadt.mainzde

Unterlagen

- Formular: Anmeldung des gefährlichen Hundes
- Bescheinigung über die erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung
- Nachweis, dass die charakterliche Eignung besteht, einen solchen Hund zu halten
  (Führungszeugnis, Stellungnahme der örtlichen Polizeidienststelle)
- Haftpflichtnachweis
- Chip-Bescheinigung des Tierarztes
- Bescheinigung über die Unfruchtbarmachung des gefährlichen Hundes (entfällt bei bissigen Hunden)

Gebühren

Erlaubnisgebühr:        25,00 € bis 110,00 €
Widerruf der Erlaubnis: 25,00 € bis 110,00 €
Maulkorbbefreiung:       5,00 € bis  55,00 €

Zahlungsart

- Bar - Überweisung - EC-Karte EC-Kartenzahlung erwünscht

Rechtsgrundlagen

  • Landesgesetz über gefährliche Hunde (LHundG)
  • Verwaltungsvorschrift des Ministeriums des Innern und für Sport und des Ministeriums für Umwelt und Forsten vom 10.05.2006
  • Verordnung über Ausnahmen zum Verbringungs- und Einfuhrverbot von gefährlichen Hunden in das Inland

Hinweise

Der Begriff "berechtigtes Interesse" ist eng auszulegen.

  • Die Erteilung einer Erlaubnis für die Haltung eines gefährlichen Hundes kommt grundsätzlich nur in besonders begründeten Einzelfällen in Betracht.
  • Die gefährlichen Hunde sind von einem Tierarzt durch einen elektronisch lesbaren Chip in ISO-Norm mit einer 15stelligen Identifikationsnummer unverwechselbar zu kennzeichnen.

  • Handel, Zucht und Vermehrung von gefährlichen Hunden sind verboten

  • In der Öffentlichkeit besteht grundsätzlich Maulkorb- und Leinenzwang für gefährliche Hunde

  • Eine Ausnahme hiervon wird nur gewährt,
    - wenn es sich um einen kranken Hund handelt,
    - bei dem durch das Tragen eines Maulkorbes eine ernste Gefahr für die Gesundheit
    entsteht
    - und auf Grund der Art der Krankheit ausgeschlossen werden kann, dass er Menschen, Tiere oder Sachen angreift und beißt.

  • Ferner kann ein gefährlicher Hund vom Maulkorbzwang befreit werden,
    - wenn er sich nicht als bissig erwiesen hat
    - und der Hundehalter bzw. Hundeführer mit ihm die Begleithundeprüfung abgelegt hat
    - Auch bei Welpen (bis zur 16. Lebenswoche) und jungen Hunden kann eine zeitlich befristete Ausnahme (bis zum 12. Monat) verfügt werden.

  • In allen Fällen ist ein formloser Antrag auf Maulkorbbefreiung beim Rechts- und Ordnungsamt einzureichen

Bearbeitungszeit

nach Vorlage der Unterlagen: sofort, ggf. Postweg

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