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- , 11:00 Uhr - 17:00 Uhr

Ballone, Luftschiffe, Flugmaschinen

© Stadthistorisches Museum Mainz
© Stadthistorisches Museum Mainz

Die Geschichte der Luftfahrt in Mainz bis 1914

Mainz war ein Zentrum der frühen deutschen Luftfahrt. Diese heute fast vergessene Geschichte will die Ausstellung in Erinnerung rufen. Es begann mit dem lenkbaren Luftschiff des Mainzer Ingenieurs und Erfinders Paul Haenlein (Patent 1865). 1907 wurde der „Mittelrheinische Verein für Luftschifffahrt“ von Koblenz nach Mainz verlegt. Bis 1914 führte er etwa 140 Ballonfahrten mit zwei vereinseigenen Gasballonen durch. Ebenfalls 1907 zog die drei Jahre zuvor gegründete Automobilfachschule von Aschaffenburg nach Mainz-Zahlbach um und führte nun den Namen Erste Deutsche Automobilfachschule Mainz. 1909 wurde ihr eine Abteilung für Flugtechnik angegliedert, wo eine Reihe namhafter Piloten der Vorkriegszeit ausgebildet wurde. Anthony Fokkers erstes Flugzeug, die Spinne 1, entstand in den Werkstätten der Automobilfachschule in Zahlbach und dem Flugplatz auf dem Exerzierplatz Dotzheim.

1909 hatte auch der Mainzer Jacob Goedecker seine Flugmaschinenwerke in Niederwalluf gegründet. Die Testflüge fanden auf dem Großen Sand in Gonsenheim statt. Sein erster Fluglehrer und Werkspilot wurde Anthony Fokker, der im Mai 1911 seinen Pilotenschein auf der bei Goedecker gebauten Spinne 2 erwarb und bis Ende 1911 für Goedecker tätig war. Für die dann neu gegründete Fokker Aeroplanbau in Berlin-Johannisthal baute Goedecker alle 25 Maschinen des Typs Spinne. Goedecker verlegte 1912 die Produktion und den Sitz der Firma nach Gonsenheim. 

Mainz war damals auch ein wichtiger Flugplatz. Der erste deutsche Überlandflug von Frankfurt nach Mannheim führte 1910 über Mainz. 1911 und 1912 war der Große Sand Station bei den Oberrheinischen Zuverlässigkeitsflügen, mit organisiert vom Verein für Flugwesen Mainz (später: Verein für Luftfahrt). In der dem Verein angeschlossenen Grade-Flugschule war Charlotte Möhring als Fluglehrerin tätig, die als zweite Frau in Deutschland ihren Pilotenschein erworben hatte.

Die Ausstellung wurde gefördert von

  • der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region
  • der Landeshauptstadt Mainz
  • dem Luftfahrtverein Mainz
  • dem Flugplatz Mainz Betriebsgesellschaft
  • der Mainzer Volksbank
  • der Sparkasse Mainz
  • und Privatpersonen


Veranstaltungsort

Stadthistorisches Museum
Zitadelle, Bau D
55131 Mainz

Veranstalter

Stadthistorisches Museum Mainz
Zitadelle, Bau D
55131 Mainz

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