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Teil einer mittelalterlichen Urkunde aus dem Archiv nebst Lupe und Kordel.
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Schenkung an das Stadtarchiv Mainz

Portraits der Familie von Zabern dem Stadtarchiv geschenkt

Kulturdezernentin Marianne Grosse und Stadtarchivleiter Wolfgang Dobras sind hocherfreut über die großzügige Schenkung, die jüngst an das Stadtarchiv gelangte: 13 Bildnisse der ehemaligen Mainzer Drucker- und Verlegerfamilie von Zabern.

Die dem Stadtarchiv übergebenen Bildnisse decken einen Zeitraum von gut 100 Jahren Familiengeschichte ab: Aus dem Jahr 1825 stammen die beiden ältesten Ölgemälde, die den Firmengründer Theodor von Zabern und seine Ehefrau Wilhelmine Friederike Schenk zeigen. Auf dem jüngsten Porträt ist Anna Benndorf, geb. von Zabern, zu sehen, die 1902 die Firma erbte. Zu diesem Zeitpunkt gelangten die Bilder nach Leipzig, wo Anna Benndorf mit ihrem Mann, dem Kommerzienrat Paul Benndorf, lebte.
Seitdem haben die Bilder eine bewegte Odyssee hinter sich gebracht. Der Enkelin von Anna Benndorf, Barbara, gelang es bei ihrer Flucht aus der DDR in den 1950er Jahren, die Gemälde per Paketpost an Bekannte im Westen vorauszuschicken.
Jetzt hat der Ehemann der 1997 verstorbenen Nachfahrin der Familie von Zabern, der ehemalige Frankfurter Architekt Joachim Ihering, alle Bildnisse der Stadt Mainz geschenkt. Über den langjährigen Verleger des Zabern-Verlages Franz Rutzen lernte Ihering den späteren Archivdirektor Friedrich Schütz kennen, der 1985 die Geschichte zum 200jährigen Jubiläum der Offizin verfasste. Mit Friedrich Schütz wurde schon 2002 die jetzt erfolgte Übergabe geregelt.
Gerne hätte Joachim Ihering die Bilder persönlich dem Stadtarchiv überreicht, doch wegen der Corona-Pandemie war dies nicht möglich, so dass diese Aufgabe bereits vor einigen Wochen sein Neffe Martin Ihering übernommen hat.
„Mit den von Zabern-Gemälden hat das Stadtarchiv einen wichtigen bildlichen Schatz zur Geschichte des Mainzer Bürgertums im 19. Jahrhundert hinzugewonnen“, so Archivleiter Dobras zur Bedeutung der außergewöhnlichen Schenkung. Dass die wertvollen Gemälde nicht in den Kunsthandel, sondern in das Stadtarchiv gelangt sind, hob Kulturdezernentin Marianne Grosse nochmals eigens hervor und sprach dem Schenker ihren großen Dank für seine Entscheidung aus, die von dessen tiefer Verbundenheit mit der Stadt Mainz zeuge.

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