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Agenda21
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Agenda 2030

Was hat die Agenda 2030 mit mir und meiner Stadt zu tun?

"Global denken – lokal handeln" ist bereits seit über 20 Jahren das Motto in Mainz. Von der Lokalen AGENDA 21 über die Millenniumentwicklungsziele haben sich die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der Agenda 2030 weiter konkretisiert. Dabei kommt den Kommunen und lokalen Akteuren aus der Zivilgesellschaft eine ganz entscheidende Rolle zu. Kommunen haben eine starke demokratische Tradition, viel Kompetenz im lokalen und regionalen Bereich und sind an praktischen Lösungen für ihre Bürgerinnen und Bürger interessiert.

Nachhaltiges Handeln vor Ort wird damit greifbar und stellt einen direkten Bezug zu Globalisierungsfragen her. Diese sind nur scheinbar fern, betreffen uns aber alle in unserem Alltag und können von uns gestaltet werden. Die Art wie wir leben, was wir kaufen und konsumieren, wie wir von A nach B kommen, hat essentiellen Einfluss auf den Ressourcen- und Energieverbrauch, auf die Belastung von Umwelt und Klima sowie auf soziale Gerechtigkeit hier in Mainz und weltweit. Wir erreichen eine zukunftsfähige und gerechte Welt nur, wenn sich der Lebensstil rund um den Globus ändert und unser aller Konsumverhalten und Umgang mit natürlichen Ressourcen nachhaltiger werden.

Die gute Nachricht ist, dass sich immer mehr Menschen ihrer Verantwortung für künftige Generationen auf diesem Planeten bewusst sind und dies schon bei der Wahl ihrer Verkehrsmittel oder ihrem Einkaufsverhalten zeigen. Auch in der Politik zeichnen sich schrittweise Erfolge ab, wie z.B. im Fairen Handel und der zunehmenden Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards in der öffentlichen Beschaffung. Und doch bleibt auch hier noch viel zu tun.

Mainz ist Teil dieser Welt – gemeinsam können wir eine lebenswerte Welt für alle Menschen realisieren und dabei niemanden zurücklassen. Lassen Sie sich durch die hier aufgeführten Beispiele inspirieren und ermutigen, mit dabei zu sein!


Hintergrund Agenda 2030

"Diese AGENDA ist von beispielloser Reichweite und Bedeutung. Sie wird von allen Ländern akzeptiert und ist auf alle anwendbar, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Realitäten, Kapazitäten und Entwicklungsstufen der einzelnen Länder und unter Beachtung der nationalen Politiken und Prioritäten. Ihre Ziele und Zielvorgaben sind universell und betreffen die ganze Welt, die entwickelten wie die Entwicklungsländer."

Aus der Deklaration der Vollversammlung der Vereinten Nationen zur AGENDA 2030

Eine globale AGENDA-Tagesordnung für alle

Eine nachhaltige Entwicklung ist für die Handlungs- und Zukunftsfähigkeit unseres Planeten entscheidend. Das ist der Grundgedanke der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030.

Nachhaltigkeit wirkt sich auf das Leben der Menschen lokal und global spürbar aus: "Niemanden zurücklassen", ist das Oberprinzip der Agenda 2030.

Die AGENDA 2030 umfasst 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs. Hier findet man fast alles wieder, was 1992 bereits in der AGENDA 21 beschlossen wurde. Nur steht die Arbeit zur Umsetzung der SDGs auf kommunaler Ebene heute auf einer ganz anderen Basis, sowohl politisch als auch finanziell. Heute muss nicht mehr um die "Anerkennung" der Nachhaltigkeit als globales Ziel "gekämpft" werden, diese Notwendigkeit ist überall akzeptiert.

Da mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung heute in Städten leben (bis 2050 werden es voraussichtlich zwei Drittel sein) kommt den Städten eine sehr wichtige – die entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030 zu.
Zur Umsetzung der SDGs können die Kommunen und viele lokale Akteure einen ganz entscheidenden Beitrag leisten. Kommunen haben eine starke demokratische Tradition, haben Kompetenz im lokalen und regionalen Bereich und sind an praktischen Lösungen für ihre Bürgerinnen und Bürger interessiert.

Faires und nachhaltiges Handeln vor Ort ist damit konkret und stellt einen direkten Bezug zu Globalisierungsfragen her. Diese betreffen uns alle in unserem Alltag und können von uns gestaltet werden.


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