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Gutenberg-Museum
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Das neue Gutenberg-Museum

Auf Initiative des Gutenberg-Museums wurde 2013-2014 eine umfassende Ist-Analyse der musealen Infrastruktur durchgeführt. Diese Analyse bildete die Basis eines Szenografiekonzepts, das in Kooperation mit dem Stuttgarter Atelier Brückner erarbeitet wurde. Der innovative Plan für ein zukunftsfähiges Museum benannte bauliche und inhaltliche Mängel sowie neu erarbeitete Vorschläge für die nachhaltige Neupräsentation der Dauerausstellung und einen zeitgemäßen Museumsbetrieb. Um den Ruf eines Weltmuseums für Druckkunst zu behaupten, bedarf es grundlegender Erneuerungen sowohl im Hinblick auf die bauliche Situation als auch auf die Ausstellungsgestaltung und die inhaltliche Weiterentwicklung unter Einbezug des 21. Jahrhunderts.

Auf der Basis des Szenografiekonzepts wurde 2015 ein EU-weiter Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Als Sieger ging am 19. Februar 2016 das Hamburger Architekturbüro DFZ Architekten hervor (Platz 2: Mäckler Architekten, Frankfurt a. M., Platz 3: Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart). Der Siegerentwurf sah im ersten Bauabschnitt ein eigenständiges Bauwerk mit unterirdischer Anbindung an das Ausstellungsgebäude (den sogenannten Schell-Bau) vor und war Teil des Gesamtkonzepts für ein „Museumsquartier“ („Gutenberg-Quartier“). In Leistungsphase V wurde das vom Mainzer Stadtrat beschlossene Bauvorhaben am 15. April 2018 durch einen Bürgerentscheid gestoppt.

Am 9. Mai 2018 richtete der Mainzer Stadtrat auf Vorschlag des Oberbürgermeisters eine „Arbeitswerkstatt Modernisierung Gutenberg-Museum“ ein, um die weitere Entwicklung im Austausch zwischen Stadtverwaltung und Museum, Fraktionen, Bürgerinitiativen und Mainzer Bürger:innen voranzutreiben. Es fanden siebzehn Sitzungen unter maßgeblicher Beteiligung des Gutenberg-Museums statt. Geprüft wurde unter anderem die Frage eines alternativen Standorts.

Nach einer abschließenden Sitzung am 25. Juni 2020 votierte die „Arbeitswerkstatt Modernisierung Gutenberg-Museum“ im Sinne des Gutenberg-Museums einstimmig für einen Neubau am Altstandort in der Mainzer Innenstadt und gab diese Entscheidung an den Stadtrat, der den entsprechenden Beschluss am 23. September 2020 verabschiedete. Basierend auf dieser Entscheidung und dem vom Gutenberg-Museum und Atelier Brückner erarbeiteten Szenografiekonzept klärte im nächsten Schritt eine erstmals von Stadt, Land und Bund gemeinsam finanzierte Machbarkeitsstudie bauliche, und denkmalpflegerische Fragen.

Einblick in das „Museum der Zukunft“

Seit Dezember 2020 informiert das "Schaufenster – Weltmuseum der Druckkunst" über die bauliche Zukunft des Museums. Die Umgestaltung des "bauhaus.labors", das im Zeilen der Nachhaltigkeit für diese Baukommunikation aufgestellt wurde, zeigt einen Leuchtschriftzug mit Bezug auf die gleichnamige, mehrfach ausgezeichnete Sonderausstellung von 2016/17 in der Schriftart „Futura“. Es lässt dem ambitionierten Zeitplans zur Umsetzung des Projektes nachvollziehen, den sich Baudezernentin Marianne Grosse und Museumsdirektorin Dr. Ludwig nach dem erfolgreichen Abschluss der Arbeitswerkstatt gesetzt haben.

Neue Ergebnisse der Machbarkeitsstudie: „Modernisierung des Gutenberg-Museums“

Im Juni 2021 stellten Oberbürgermeister Michael Ebling, und Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse sowie Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig im Rahmen einer Pressekonferenz die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Modernisierung Gutenberg-Museum" vor.

Auslobung des Architektenwettbewerbs

Nach der im Sommer veröffentlichten Machbarkeitsstudie, an der das Gutenberg-Museum wesentlich mitgearbeitet hat, folgte der umfangreiche Auslobungstext für den Architektenwettbewerb zum Neubau des Gutenberg-Museums. Auch hier erfolgte eine wesentliche Mit- und Zuarbeit des Gutenberg-Museums in Form von Texten, Abbildungen Anforderungsprofilen und Ermittlungen. Die Auslobung des Wettbewerbs erfolgt für Anfang 2022. Des Weiteren erarbeiteten wir gemeinsam mit dem Stuttgarter Atelier Brückner das szenografische Konzept für die Interimsausstellung des Gutenberg-Museums im Naturhistorischen Museum. Hierzu fanden zahlreiche Workshops und Begehungen statt. Die Ergebnisse werden Anfang Januar öffentlich vorgestellt. Auch an einer fachgerechten Depotlösung arbeitete das Gutenberg-Museum gemeinsam mit „iconyk GmbH“ unter Hochdruck weiter. Denn während der Bauzeit müssen alle Sammlungen in spezifischen Depotbereichen eingelagert werden.

Konzeption Interimsausstellung und Depotplanung

Das Team des Gutenberg-Museums erarbeitet unter Hochdruck gemeinsam mit Atelier Brückner das szenografische Konzept für die Interimsausstellung des Gutenberg-Museums im Naturhistorischen Museum. Hierzu fanden 2021 zahlreiche Workshops und Begehungen statt. Die Ergebnisse werden bereits im Januar 2022 vorgestellt. Auch an einer fachgerechten Depotlösung wurde gemeinsam mit dem Depotsplaner iconyk GmbH weiter gearbeitet. Denn bor Baubeginn müssen die Sammlungen in spezifischen Depotbereichen eingelagert werden.

Politische Unterstützung

Das Land Rheinland-Pfalz setzt sich dankenswerterweise für die Weiterentwicklung des Gutenberg-Museums ein. Im neuen Koalitionsvertrag steht: "Das Erbe des großen Erfinders und Medienrevolutionärs Johannes Gutenberg strahlt weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus und ist bundesweit wie international von großer Bedeutung. Wir setzen uns dafür ein, dass der Bund die Rolle des Gutenberg-Museums in Mainz angemessen berücksichtigt und es institutionell fördert. Auch das Land wird sich an der inhaltlichen und baulichen Weiterentwicklung des Museums finanziell beteiligen."

Ausgewählte Presseartikel zur Neubauplanung

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