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Neubau
Brückenabriss Rheinstraße
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  1. Hochwasserschutz in Mainz
  2. Wann geschieht was

Nicht erst bei nassen Füssen …

Hochwasser gemessen am Winterhafen
Wenn der Rhein anschwillt, legen wir los.© WB Mainz
Was beim Menschen der Ruhepuls, ist beim Rhein ein Pegelstand von 3 Metern. Alles normal, alles im grünen Bereich. Und danach? Ab wann spricht man in Mainz von ‚Hochwasser‘? Wenn der Rhein über die Ufer tritt? Oder erst, wenn in Flussnähe die Keller volllaufen? Für die Experten ist der Fall klar. Für sie ist Hochwasser, wenn der Pegel über die Marke von 4,75 Meter steigt. Bei uns klingeln die Alarmglocken sogar noch ein bisschen früher ...

Wann geschieht was?

Pegelstand 4,20 Meter

Wir schließen die ersten, der sogenannten 'Hochwasserschieber'. Damit wird verhindert, dass das ansteigende Rheinwasser die Kanalisation überfluten kann.

Pegelstand 4,75 Meter

Die sogenannte Hochwassermarke I ist erreicht. Sie betrifft in erster Linie die Schifffahrt. Die Kapitäne sind aufgefordert, möglichst weit vom Ufer entfernt, Richtung Flussmitte zu fahren und Wellengang weitesgehend zu vermeiden. Die Höchstgeschwindigkeit darf 20 Stundenkilometer nicht überschreiten.

Pegelstand 5,00 Meter

Am Rheinufer werden die ersten Bereiche abgesperrt und die Parkplätze dort zur Sicherheit geräumt.

Pegelstand 6,00 Meter

Wir richten eine Bereitschaft ein, die rund um die Uhr erreichbar ist. Zudem werden die Feuerwehr und ausgewählte städtische Ämter mit ins Boot genommen.

Pegelstand 6,30 Meter

Wir sprechen von der Hochwassermarke II und davon, dass die gesamte Schifffahrt eingestellt wird.

Pegelstand 7,40 Meter

Am Winterhafen wird die mobile Hochwasserschutzwand aufgebaut und die Tore der historischen Stadtmauer werden geschlossen. Auch im Bereich des Zoll- und Binnenhafens wird die mobile Schutzwand errichtet. Zudem werden dort auch noch die normalen Kanaldeckel durch wasserdichte ersetzt.

Pegelstand 7,75 Meter

Die Lage wird bedrohlich. Deshalb übernimmt ab hier der Katastrophenschutz

Pegelstand 8,30 Meter

Ab hier sprechen wir von einem sogenannten 200jährlichen Hochwasser. Ein Hochwasser also, dass so außergewöhnlich und selten ist, dass es statistisch gesehen nur alle 200 Jahre auftritt. Bis zu dieser Marke sind die Schutzmaßnahmen ausgelegt - plus einer sogenannten Freibordhöhe von weiteren 50 Zentimetern. Weil ein Fluss nun mal ständig in Bewegung und ein glatter Wasserspiegel eher die Ausnahme ist. Stichwort: Wellengang.

Pegelstand 9,60 Meter

Diese Marke nennt sich "Hochwasser extrem" und bedeutet, dass die Fluten nicht mehr zu stoppen sind. Zum Glück waren und sind wir von diesem Horrorszenario weit entfernt. Zum Vergleich: Beim sogenannten Jahrhunderthochwasser von 1882, als weite Teile der Mainzer Innenstadt überschwemmt wurden, wurde lediglich ein Pegel von 7,95 Meter gemessen.

Wer es genau wissen will ...

Den aktuellen Pegelstand für Mainz erfahren Sie auf der Seite des Hochwassermeldedienstes des Landes Rheinland-Pfalz. Ein KLICK genügt.


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