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Bürgerservice (Foto: Kristina Schäfer)
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Zensus 2022

Im Jahr 2022 findet in Deutschland wieder ein Zensus statt. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig. In erster Linie werden hierfür Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, sodass die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft leisten muss. Mit dem Zensus 2022 nimmt Deutschland an einer EU-weiten Zensusrunde teil, die seit 2011 alle zehn Jahre stattfinden soll. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der anstehende Zensus in das Jahr 2022 verschoben.

Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis

Ab dem 15. Mai 2022 bis September 2022 findet eine Befragung von Bewohner:innen an nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Anschriften statt. Diese Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis dient zur Ermittlung realitätsgerechter Einwohnerzahlen. Zudem werden Informationen gewonnen, die nicht in Verwaltungsregistern verfügbar sind (z. B. Bildungsstand und Erwerbsbeteiligung).

Die Befragung wird von den kommunalen Erhebungsstellen organisiert und von eigens geschulten und auf den Datenschutz verpflichteten Erhebungsbeauftragten durchgeführt. Während ein Teil der Befragung durch kurze Direktinterviews, bei denen Namen, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Familienstand ermittelt werden, erfolgt, können die zusätzlichen Fragen zum Bildungsstand, zur Erwerbstätigkeit und zu einer ggf. vorhandenen Migrationserfahrung bequem per Online-Fragebogen durch die Auskunftspflichtigen beantwortet werden. Soweit dies nicht möglich ist, kann alternativ auch ein Papierfragebogen ausgefüllt werden.

Befragung in Studentenwohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften

Wie die Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis dient auch die Befragung in Studentenwohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften vordringlich zur Ermittlung realitätsgerechter Einwohnerzahlen. Hierfür werden ab dem 15. Mai 2022 bis September 2022 sämtliche Bewohner:innen von Studentenwohnheimen kontaktiert.

Dies erfolgt durch Erhebungsbeauftragte, die auf den Datenschutz verpflichtet und für diese spezielle Aufgabe entsandt werden. Die Erhebungsbeauftragten erheben lediglich einige Eckdaten (Namen, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht, Staatsangehörigkeiten, Familienstand, Wohnungsstatus und Anzahl der Personen im Haushalt) im Direktinterview.

Neben diesen Identifikationsmerkmalen werden in wenigen ausgewählten Studentenwohnheimen zusätzliche Angaben zum Bildungsstand, zur Erwerbstätigkeit und zu einer ggf. vorhandenen Migrationserfahrung der jeweiligen Bewohner:innen erfragt. Diese Zusatzangaben können von den Betroffenen bequem per Online-Fragebogen oder alternativ auch per Papierfragebogen übermittelt werden.

In den Gemeinschaftsunterkünften (hierzu zählen bspw. Justizvollzugsanstalten, Pflegeheime sowie Flüchtlingsunterkünfte) werden nicht die einzelnen Bewohner:innen sondern die jeweiligen Einrichtungsleitungen direkt befragt.

 

Kommunale Erhebungsstelle Mainz

Für die Organisation und Durchführung der Vor-Ort-Befragungen im Zensus 2022 wurden in allen kreisfreien Städten und Landkreisen kommunale Erhebungsstellen eingerichtet. Diese von der übrigen Verwaltung räumlich, organisatorisch und personell getrennten Erhebungsstellen nehmen unter der Fachaufsicht des Statistischen Landesamtes die ihnen per Landesgesetz übertragenen Aufgaben wahr.

In der Landeshauptstadt Mainz ist die Erhebungsstelle im Stadthaus Große Bleiche in der 4. Etage in den Räumen 4.070 und 4.071 untergebracht.

Besucheranschrift
Landeshauptstadt Mainz
Erhebungsstelle Zensus
Große Bleiche 46/Löwenhofstraße 1
55116 Mainz

Postanschrift
Landeshauptstadt Mainz
Erhebungsstelle Zensus
Postfach 3711
55027 Mainz

Kontakt
Telefon: 06131 12-2011
E-Mail: zensusstadt.mainzde

Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Freitag 08.00 Uhr - 13.00 Uhr

Erhebungsbeauftragte gesucht

Ab dem 15. Mai 2022 bis September 2022 finden Befragungen von auskunftspflichtigen Personen an nach dem Zu­fallsprinzip ausgewählten Anschriften statt. Diese Haushaltebefragung auf Stichproben­basis dient zur Ermittlung realitätsgerechter Einwohnerzahlen. Zudem werden Informationen gewon­nen, die nicht in Verwaltungsregistern verfügbar sind (z. B. Bildungsstand und Erwerbsbeteiligung).

Zur Durchführung dieser Befragungen, sucht die Erhebungsstelle der Landeshauptstadt Mainz:

Erhebungsbeauftragte (m/w/d)

Die Erhebungsbeauftragten müssen volljährig sein und über gute Deutschkennt­nisse verfügen, wobei aber auch Fremdsprachenkenntnisse erwünscht sind. Sie sollten kontaktfreudig, zeitlich flexibel, zuverlässig, verschwiegen sowie aufgeschlossen gegenüber derartigen Erhebungen sein. Vor ihrem Ein­satz werden sie ausführlich geschult und zur Geheimhaltung über Erkenntnisse, die während der Tätigkeit gewonnen wurden, verpflichtet.

Erfahrungen im Umgang mit einem PC sind nicht erforder­lich.

Erhebungsbeauftragte betreuen jeweils einen eigenen Befragungsbezirk, der jedoch nicht in der un­mittelbaren Nachbarschaft liegt und in dem etwa 120 Auskunftspflichtige in verschiedenen zufällig ausgewählten Anschriften befragt werden.
Für die ehrenamtliche Tätigkeit wird eine steuerfreie Auf­wandsentschädigung ge­zahlt, die sich aus verschiedenen Positionen zusammensetzt. Neben einem Grundbetrag von 50 Euro wird jede befragte Anschrift mit einem Betrag von 2,50 Euro vergütet. Für die Existenz­feststellung der an einer Anschrift lebenden Personen, d.h. für die Durchführung eines kurzen Inter­views bei dem Namen, Ge­burtsdatum und Geschlecht abgefragt werden, wird ein Betrag von 3,50 Euro pro Person gezahlt. Weiterhin wird für Übergabe und Regist­rierung von Erhebungsunterlagen zur schriftlichen oder elektronischen Auskunftserteilung (Fragebogen/Zugangskennung) zusätzlich 3,00 Euro je Person gezahlt. Insgesamt kann mit rund 600-800 Euro Aufwandsentschädigung gerechnet werden.
Für den Kontakt mit den Aus­kunftspflichtigen (z.B. zur Terminvereinbarung) wird ein Mobiltelefon (incl. Vertrag) kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann senden Sie einfach das ausgefüllte Kontaktformular (untenstehend) an zensusstadt.mainzde.

Die Erhebungsstelle wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen. Selbstverständlich können Sie auch Verwandte oder Be­kannte auf diese Tätigkeit hinweisen.

Weiterführende Informationen

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