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Erfahrungsbericht: Beamtin/Beamter (3. Einstiegsamt)

Luisa Schwöbel, Anwärterin 3. Einstiegsamt
Luisa Schwöbel hat 2017 ihr Duales Studium für das 3. Einstiegsamt bei der Stadtverwaltung Mainz aufgenommen. In diesem Bericht beschreibt sie, wie sie die ersten Tag im Job erlebt hat.

Von der Schule ... in den Job ...

Bevor wir im August an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland­-Pfalz in Mayen die theoretische Studienphase begonnen haben, hatten wir im Juli die Chance, einen ersten Einblick in verschiedene Ämter der Stadtverwaltung zu erhalten. Ich durfte die erste Praxisphase im Amt für soziale Leistungen in der Abteilung „Hilfe in besonderen Lebenslagen“ verbringen. Auf dem Weg zum Stadthaus schwirrten mir unendlich viele Gedanken und Fragen durch den Kopf, gerade weil ich quasi „frisch von der Schulbank“ ins Berufsleben startete.

In ‚meiner‘ Abteilung wurde ich sehr herzlich empfangen und ich fühlte mich in der familiären Atmosphäre sofort wohl. Mit der Ausbildungsbeauftragten Kerstin Pane an meiner Seite lernte ich von Tag zu Tag viel Neues im Bereich der Sozialhilfe kennen, war bei Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern dabei und durfte sogar eine Mitarbeiterin des sozialtherapeutischen Fachdienstes bei einem Hausbesuch bei einer hilfebedürftigen Bürgerin begleiten. Auch wenn ich keinerlei Vorwissen im Bereich der allgemeinen Verwaltung oder dem Sozialhilferecht hatte, habe ich nie das Gefühl gehabt, den mir zugeteilten Aufgaben nicht gewachsen zu sein, und bin wirklich froh, dass ich diese Erfahrungen im Amt für soziale Leistungen sammeln durfte.

Anfang August begann schließlich unser Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung. Auch wenn Mayen wirklich keine typische Studentenstadt ist, gibt es dort in jedem Fall mehr zu sehen und zu erleben als in meinem kleinen Heimatdorf im Westerwald.

Genau wie Mayen erfüllt auch die Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) selbst nicht unbedingt das typische Bild des ein oder anderen, der sich Studieren nur in riesigen und überfüllten Hörsälen mit monologisierenden Dozentinnen und Dozenten vorstellt. In der Tat ist der Alltag in Mayen nicht sehr unterschiedlich zu meinem bisherigen Schulalltag, was ich aber als durchaus positiv empfinde.

In Studiengruppen mit jeweils etwas mehr als 30 Studierenden lernt man andere Kolleginnen und Kollegen sowie auch einige Dozentinnen und Dozenten schnell besser kennen und es bildet sich rasch eine gute Gemeinschaft. Ich persönlich empfinde diese Gemeinschaft als sehr positiv, da man sich gerne gegenseitig hilft und auch über das Studium hinaus etwas miteinander unternimmt, ganz ohne Konkurrenzkampf.

Zugegebenermaßen war das Studium zu Beginn eine große Umstellung, was die unterrichteten Fächer und auch den zu behandelnden Stoff angeht, gerade für mich, da ich im Bereich der Rechtsfächer so gut wie gar kein Vorwissen besaß. Da fühlte ich mich zwischen Fächern wie Gefahrenabwehrrecht, Staats- und Verfassungs­recht oder Privatrecht wie in einem Dschungel aus Paragraphen und Prüfungsschemata.

Und natürlich ist es im ersten Moment ein eher komisches Gefühl, wenn andere Kolleginnen und Kollegen, die schon eine Ausbildung in einer Verwaltung oder sogar ein Jurastudium absolviert hatten, im Unterricht gut mitarbeiten und Fragen stellen konnten, bei denen ich selbst nicht mal wusste, wovon überhaupt die Rede war.

Während des ersten Monats in Mayen merkte ich jedoch mehr und mehr, wie sich mir viele Themen und Fragestellungen erschlossen, und ich erlangte ein immer größeres Verständnis für die behandelte Materie. Und auch die etwas erfahreneren Kolleginnen und Kollegen halfen Neulingen wie mir wirklich immer, wenn über den Unterricht hinaus eine Frage aufkam.

Nach gut einem halben Jahr an der HöV kann ich mit Freude sagen, dass ich mich sehr gut aufgehoben fühle und wirklich angekommen bin. Selbstverständlich muss man sich auch im Klaren darüber sein, dass das Studium viel Eigeninitiative und Ehrgeiz auch nach den Unterrichtsstunden erfordert. Das aber ist an jeder Universität oder Hochschule der Fall. Nichts­ destotrotz bin ich froh, dass ich die Chance einer so vielfältigen Ausbildung bei der Stadtverwaltung Mainz nutzen darf und blicke positiv gestimmt in die nächsten zweieinhalb Jahre meines Dualen Studiums.

Adresse

Frau Anne Feind
Ausbildungsleiterin 2. und 3. Einstiegsamt
Stadthaus Große Bleiche
Große Bleiche 46/Löwenhofstraße 1
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 12-3806
Telefax
+49 6131 12-2587
E-Mail
Anne.Feindstadt.mainzde

Erreichbarkeit

Barrierefreier Zugang
Rollstuhlgerechtes WC
Rollstuhlgerechtes WC im Foyer.

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