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Darf es noch etwas Nachschlag sein?

Gutscheine für die Mainzer Gastronomie

Kulinarisch hat die Landeshauptstadt Mainz viel zu bieten. Doch die Corona-Pandemie und deren Folgen stellen weiterhin eine immense Herausforderung für die Mainzer Gastronominnen und Gastronomen dar.

Die Gastronominnen und Gastronomen freuen sich, wieder für uns da sein zu können. Dennoch ist es weiterhin wichtig, unsere Lieblingsgastronomie in Mainz zu unterstützen – sowohl als Kundinnen und Kunden, als auch als Nachbarinnen und Nachbarn. Hierzu können auch die netten Einzelhändlerinnen und Einzelhändler nebenan beitragen, denn auch sie wissen:

Ohne Einzelhandel keine Gastronomie und ohne Gastronomie kein Einzelhandel. Denn nur gemeinsam lässt sich Mainzer Geselligkeit und Mainzer Herzlichkeit leben.

Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz hat deshalb zusammen mit Mainz City Management e.V., dem Tourismusfonds Mainz e.V., der mainzplus CITYMARKETING GmbH, Gastronominnen und Gastronomen sowie weiteren Akteuren vor Ort die Aktion "Darf es noch etwas Nachschlag sein? – Gutscheine für die Mainzer Gastronomie" entwickelt.

Diese Aktion ist eine Nachbarschaftshilfe für die Gastronomie im Stadtteil, in der eigenen Straße und am Platz. Ziel ist die Unterstützung der Gastronomie in dieser schwierigen Zeit, damit auch weiterhin in geselliger Runde getrunken und gegessen werden kann.

Wie die Nachbarschaftshilfe zwischen dem örtlichen Einzelhandel und der benachbarten Gastronomie funktioniert

  1. Einzelhändlerinnen / Einzelhändler und Gastronomen suchen einen oder mehrere Kooperationspartner der jeweils anderen Branche in der näheren Umgebung (Straße, Platz, Stadtteil) und sprechen sie auf die Aktion an. Ein Flyer unterstützt mit weiteren Informationen (Flyer als Download am Ende der Seite).
  2. Die Kooperation kann nach eigenem Ermessen gestaltet werden. Die zu verkaufenden Gutscheine werden von den Gastronomieunternehmen bereitgestellt.
  3. Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz gibt Plakate aus, auf denen die Kooperationspartner eingetragen werden können. Die ausgefüllten Plakate können dann im Schaufenster, an der Kasse oder an anderen Flächen angebracht werden, sodass die Kundinnen und Kunden erkennen, welchen Betrieb sie mit dem Kauf von Gutscheinen unterstützen können. Zusätzliche Plakate können am Ende dieser Seite heruntergeladen werden.
  4. Der Einzelhändler verkauft zusätzlich zu seinem Sortiment die Gutscheine für die Gastronomiebetriebe. Gerne können Eindrücke und Bilder auf der eigenen Website sowie den Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag #mainzgefühl geteilt werden.

Beispiele für Kooperationen:

  • Schuhhändler mit Café
  • Buchladen mit Pizzeria, Weinstube und Gourmet-Restaurant
  • Blumengeschäft mit Sushi-Restaurant
  • Juwelier mit Cocktail-Bar und vegetarischem Imbiss
  • Bekleidungsgeschäft mit Flammkuchen-Restaurant und Eckkneipe

Rechtliche Informationen zum Gutscheinverkauf

Da es sich bei Gutscheinen juristisch um sogenannte Inhaberpapiere handelt, kann jede Person, die den Gutschein vorlegt, ihn einlösen. Falls kein Name vermerkt ist, kann er weitergegeben werden.
Die Kundinnen und Kunden haben nur dann einen Anspruch auf eine Auszahlung des Restbetrages, wenn dies auf dem Gutschein vermerkt ist. Bei einem Restguthaben nach dem Einlösen kann jedoch ein neuer Gutschein über das neue Guthaben verlangt werden.
Gutscheine können befristet werden. Eine solche Befristung muss den gesetzlichen Bestimmungen des AGB-Rechts entsprechen. Eine Befristung auf ein Jahr beispielsweise wäre ungültig, da dem Käufer nicht genügend Zeit zur Einlösung gegeben wird. Für unbefristete Gutscheine gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren. Diese Frist beginnt mit dem Ablauf des Jahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde. Wurde ein Gutschein zum Beispiel im Mai 2020 ausgestellt, so ist dieser mit Ablauf des 31. Dezembers 2023 verjährt und muss vom Herausgeber nicht mehr eingelöst werden.

Bei Gutscheinen wird nach § 3 Absatz 14 und 15 UStG zwischen Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen unterschieden. Durch die Senkung der Mehrwertsteuer für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen zwischen dem 30.06.2020 und dem 01.07.2021 sind Gastronomie-Gutscheine Mehrzweck-Gutscheine. Dies ist der Fall, da auf Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen, mit Ausnahme der Abgabe der Getränke, nur noch mit 7% Mehrwertsteuer anfällt, anstatt wie bisher 19% und dadurch die Umsatzsteuer für Speisen und Getränke nicht mehr einheitlich ist. Da beim Verkauf der Gutscheine zum Zeitpunkt der Ausstellung die dafür zu zahlende Umsatzsteuer noch nicht feststeht und die Umsatzsteuer erst zum Zeitpunkt der tatsächlichen Einlösung anfällt, handelt es sich um Mehrzweck-Gutscheine.

Dabei ist für Gastronomiebetreibende zu beachten, dass der Begriff "Mehrzweck-Gutschein" auf dem Gutschein auftaucht und keine Angabe zur Mehrwertsteuer gemacht wird. Außerdem soll angegeben werden, für was der Gutschein gedacht ist (zum Beispiel "sowohl für Inhouse-Leistungen als auch für To-Go-Umsätze"). Auch bei einem Verkauf vor dem 30.06.2020 sollten diese Angaben auf dem Gutschein enthalten sein. Zudem empfiehlt es sich den Aussteller (Unternehmensname), den Betrag, den Ort der Einlösung (Unternehmensname, Filiale, Adresse) und das Ausstellungsdatum zu nennen.

Der Verkäufer im Einzelhandel hat beim Verkauf der Gutscheine einen nicht steuerbaren Umsatz (Einnahme ohne Umsatzsteuer). Die Einnahmen aus dem Verkauf von Gutscheinen sind täglich festzuhalten. Es besteht keine Verpflichtung, dafür eine extra Kasse zu führen.

Downloads

Als Einzelhändler erhalten Sie das Aktionsplakat bei der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz. Falls Sie zusätzliche Plakate für Ihr Ladengeschäft benötigen, können Sie diese hier herunterladen, ausdrucken und per Hand ausfüllen. Oder Sie füllen das Plakat am PC aus.

Kontakt

Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz unterstützt Sie bei Fragen gerne. Bitte kontaktieren Sie diese

per E-Mail: wirtschaftsfoerderungstadt.mainzde oder

telefonisch: 06131 12-2549

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