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Neue Synagoge Mainz
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Pfad der Erinnerung

Neue Broschüre dokumentiert Verbrechen des Nationalsozialismus in Mainz

Die Erinnerung an die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten wach zu halten und zeitgleich offen für Demokratie zu werben, das ist das Ziel der Stadt Mainz und der dafür im Jahr 2015 gegründeten Stiftung „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“.

Im Auftrag der Landeshauptstadt Mainz haben die Autoren Hedwig Brüchert, Ralph Erbar und Joachim Schulte die Broschüre „Pfad des Erinnerns“ erstellt.

Die Broschüre führt den Leser zu ausgewählten Stätten in Mainz, die eng mit der Verfolgung durch das nationalsozialistische Terrorregime verbunden sind. Der „Pfad des Erinnerns“ ist Teil des Gedenkens an die Opfer der Verbrechen des Nationalsozialismus in Mainz.

Es wurden zwölf Stationen im Innenstadtbereich ausgewählt, die innerhalb von zwei Stunden zu Fuß erreichbar sind.

Auf dem Weg informieren schon jetzt mehrere Gedenktafeln, Stelen oder Stolpersteine über die historischen Ereignisse und die damit verbundenen Lebensschicksale. Weitere sollen folgen.

Auf dem Pfad werden die Leser zu Orten geleitet, die einst Schauplätze des Terrors waren und noch heute an die systematisch geplante Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen und an Verfolgung und Leid vieler Mainzerinnen und Mainzer erinnern. Diese „toten Steine“ erzählen Geschichten, die die Texte allein nur ansatzweise vermitteln können.

Die weiterführenden Literaturhinweise in der Broschüre sollen dazu anregen, sich selbst auf Spurensuche zu begeben und sich weitere Stationen zur Geschichte von Mainz in der Zeit des Nationalsozialismus zu erarbeiten.

Der Pfad des Erinnerns soll in Zukunft in ein Haus des Erinnerns führen.

Als Ort der Erinnerungskultur in Mainz soll deshalb ein „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“ als Dokumentations- und Bildungsstätte errichtet werden.

Träger dieses Hauses wird die gemeinnützige „Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“ sein.