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Mainzer Bündnis für Kinderrechte

Das Bündnis möchte die Kinderrechte nach der UN-Kinderrechtskonvention in Mainz bekannt machen und für ihre Umsetzung eintreten. Zahlreiche Institutionen engagieren sich im Bündnis und organisieren jedes Jahr den Weltkindertag. 2018 findet er am 22. September auf dem Gutenbergplatz statt.
  • Weltkindertag 2018

    Weltkindertag 2017 © Landeshauptstadt Mainz
    Der Weltkindertag findet am 22.09.2018 von 11.00 bis 15.00 Uhr auf dem Gutenbergplatz statt. Alle Familien, Kinder und Jugendlichen sind herzlich eingeladen. Die Schirmherrschaft hat im diesem Jahr die Grundschule Am Jakobsberg aus Ockenheim. Ein buntes Bühnenprogramm, viele Spiele und Aktion erwarten die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher. Foto: © Landeshauptstadt Mainz

Mainzer Bündnis für Kinderrechte

Dem Mainzer Bündnis für Kinderrechte gehören zahlreiche Organisationen an: die Lokale AGENDA 21 der Landeshauptstadt Mainz, Aktion Tagwerk e.V., Human Help Network e.V., die action 365, das Amt für Jugend und Familie (Haus der Jugend), Flüsterpost e.V. (Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern), der Kinderschutzbund Mainz, UNICEF-Arbeitsgruppe Mainz, ISUV-Interessenverband für Unterhalt und Familienrecht, KIM – Kinder im Mittelpunkt e.V., afemdi-projekte Deutschland, der Verein Väteraufbruch für Kinder, Plan International und der Stadtjugendring.

Bühnenprogramm 2018

Auch in diesem Jahr gibt es für die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm: die Uniceltics - Irish Dance Mainz, die Schott Girlies und das Papageno Musiktheater sind schon fest eingeplant.

Mitglieder im Mainzer Bündnis für Kinderrechte

Hintergründe zum Weltkindertag und den Kinderrechten

Hintergründe zum Weltkindertag

Der 21. September 1954 war die Geburtsstunde des Weltkindertages. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen empfahl seinen Mitgliedsstaaten einen weltweiten Kindertag einzurichten, um sich für die Rechte der Kinder einzusetzen und die Freundschaft zwischen Kindern und Jugendlichen weltweit zu fördern. Der Weltkindertag wird in über 145 Nationen gefeiert, immer an einem anderen Datum. In Deutschland hat man sich für den 20. September entschieden. Der Weltkindertag ist mittlerweile ein bundesweit viel beachtetet Ereignis, er wird in über 400 Städten und Gemeinden als Kinder- und Familienfest gefeiert.

Kinderrechte

Zusammenfassung der UN-Kinderrechtskonvention in 10 Kinderrechte
  • Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht.
  • Das Recht auf einen eignen Namen und eine Staatszugehörigkeit.
  • Das Recht auf Gesundheit.
  • Das Recht auf Bildung und Ausbildung.
  • Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung.
  • Das Recht auf eine eigene Meinung und sich zu informieren, mitzuteilen, gehört zu werden und zu versammeln.
  • Das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und eine Privatsphäre.
  • Das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen wie Armut, Hunger und Krieg und auf Schutz vor Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung.
  • Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause.
  • Das Recht auf Betreuung bei Behinderung

Warum müssen wir uns um die Kinderrechte kümmern?

UN-Sonderbeauftragter für Jugend Ravi Karkara hält fest:

  • Die Welt war nie jünger als heute; 23 % der Weltbevölkerung sind zwischen 12 und 24 Jahren als (1,6 Milliarden Menschen).
  • Das Leben findet für diese Generation hauptsächlich in den Städten statt.
  • Der Zugang zu wirtschaftlichen, natürlichen, politischen und sozialen Ressourcen ist für Heranwachsende in aller Welt eine Herausforderung.
  • Beteiligung als Grundprinzip der UN-Kinderrechtskonvention scheint kontroverser, komplizierter und schwieriger umzusetzen als Maßnahmen für Überleben, Entwicklung und Schutz.
  • Wirksame und sinnvolle Beteiligung hängt von vielen Faktoren ab: Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes, Bereitschaft der Eltern und anderer Erwachsener zum Dialog, von sicheren Orten in Familie, Gemeinde und Gesellschaft, die einen Dialog ermöglichen, Alter und Reife der Kinder berücksichtigen.
  • Kinder sollten nicht unter Druck gesetzt, eingeschränkt oder beeinflusst werden, sie sollten ihre Meinung frei zum Ausdruck bringen können, nicht das Gefühl haben, manipuliert worden zu sein.Unter 18 Jährige haben keine Wahlberechtigung, können daher keinen Einfluss auf Entscheidungsprozesse nehmen.
  • Junge Menschen müssen als Schlüsselressource erkannt werden. Sie sind Träger von Rechten und von Verantwortung.
  • Junge Menschen müssen über ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Beteiligung an sie betreffende Entscheidungsprozesse informiert und dazu angehalten und ermutigt werden!

Adresse

Frau Dr. Sabine Gresch
Stadtökologie, Lokale Agenda 21
Zitadelle, Bau E
Am 87er Denkmal
55131 Mainz
Telefon
+49 6131 12-3730
E-Mail
Sabine.Greschstadt.mainzde

Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Haltestelle: Am Gautor
Linien: 50, 52, 53
Haltestelle: Eisgrubweg
Linien: 70, 71
Haltestelle: Bahnhof Mainz - Römisches Theater
Linie: S8
Haltestelle: Zitadellenweg/Bahnhof Römisches Theater
Linien 64, 65