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  1. Gugg emol do

Gugg emol do

Wer wir sind. Für was wir stehen. Was uns wichtig ist.

Seit 2004 gibt es uns. Gegründet als Eigenbetrieb der Stadt Mainz wurden wir vier Jahre später zur Anstalt des öffentlichen Rechts und damit selbständig. Dennoch führen wir nach wie vor eine Art öffentliches ‚Schattendasein‘, fliegen irgendwie noch immer ‚unter dem Radar‘.

Mit „Gugg emol do“ wollen wir das ändern. Wir möchten rein in Ihr Bewusstsein, Sie neugierig machen. Auf uns und auf das, was wir tun. Denn wir sind bei Ihnen. Jeden Tag. Und wir arbeiten für Sie. Jeden Tag. Lernen Sie uns kennen. Wir sind der Wirtschaftsbetrieb Mainz.

ZwillingsBrüder

Gezeigt wird das Motiv "ZwillingsBrüder"
© WB Mainz

Häh?

Verwandt sind sie tatsächlich, der Tobias und der Mathias. Wenn auch ‚nur‘ Cousins. Beruflich aber sind sie praktisch Zwillingsbrüder. Denn wer auf den Mainzer Friedhöfen arbeitet, muss ein Allroundtalent sein: Trauerfeiern mit organisieren und bei Bestattungen anpacken. Verwaltungsarbeiten übernehmen und die Infrastruktur in Schuss halten. Pflanzen pflegen und Grabfelder anlegen: Die To-Do-Liste, die die beiden und das restliche Friedhofsteam zu beackern haben, ist lang und vielschichtig. Von daher gleichen sie sich wie ein Ei dem anderen. Selbst wenn der eine im Anzug unterwegs ist und der andere in Arbeitsklamotten.

Aha!!!

Verwalter, Gärtner, Arbeiter: Neben der Kleidung unterscheidet sich (manchmal) auch die dividuelle Berufsbezeichnung. Gleich bleibt das Arbeitspensum. Und das hat es in sich. 14 Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von 72 Hektar (oder rund 100 Fußballfelder). Dazu ca. 150.000 Quadratmeter Fläche für Wege und Gebäude. Bis zu 1000 neue Gräber jährlich. Rund 2000 Beisetzungen pro Jahr und weit über 1000 Trauerfeiern. Unzählige Bäume, Sträucher und Pflanzen. All das erledigen wir mit einem Team, das nicht viel größer ist, als ein Fußball-Kader. Nicht schlecht, oder?!


EnergieQuelle

Gezeigt wird das Motiv "EnergieQuelle"
© WB Mainz

Häh?

Vorausgesetzt, die Eltern der beiden Kids entsorgen deren Geschäfte fachgerecht über die Toilette, ist der Ausdruck 'Energiequelle' tatsächlich Programm. Der Klärschlamm nämlich, der im Zug der Abwasserreinigung anfällt, wird in unsere Faultürme transportiert und dort mit Hilfe von Bakterien zersetzt. Dabei entsteht Gas, also Energie. Mit Hilfe spezieller Generatoren werden daraus Elektrizität und Wärme.

Aha!!!

Elektrizität und Wärme: Zwei wichtige Energiebausteine, die wir selbstverständlich auch nutzen. Auf diese Weise decken wir unseren Stromverbrauch zu 40 Prozent. Und was die Heizung angeht, sind wir bereits vollständig unabhängig. Das schont die Umwelt und spart Geld. Uns und damit letztlich auch Ihnen.

Mehr zum Thema "Energie aus Abwasser" erfahren hier!!!


KonzertSaal

Gezeigt wird das Motiv "KonzertSaal"
© WB Mainz

Häh?

Natürlich sind Friedhöfe in erster Linie Orte für die Verstorbenen. Trotzdem sind sie voller Leben und damit auch voller Klänge, Töne und Geräusche. Besucher, die sich unterhalten. Angehörige, die trauern. Aber auch Eichhörnchen, die durch Büsche huschen und flatternde Vögel. Rauschende Bäume, knackende Äste, die gedämpften Umgebungslaute. Eine klingende Mischung, vergleichbar mit den letzten Vorbereitungen eines Orchesters, kurz bevor die Aufführung beginnt. Wie in einem Konzertsaal eben.

Aha!!!

Der Tod gehört zum Leben dazu: Dieser Spruch mag vielleicht abgedroschen klingen, er ist es aber nicht. Unsere Friedhöfe zeigen das. Dort trifft Lachen auf Weinen, Geräusch auf Stille. Energie berührt Erschöpfung, Hektik findet Ruhe, Ernst begegnet Freude. Das Leben und Tod zusammen gehören, zeigt aber auch die sich stetig verändernde Trauerkultur. Sarg oder Urne: Diese Auswahlmöglichkeit reicht schon lange nicht mehr aus. Mittlerweile bieten wir beinahe zwanzig Beisetzungsmöglichkeiten an – Tendenz steigend. Eine Herausforderung für unsere Planer, eine Selbstverständlichkeit gegenüber dem letzten Willen.


VorWäsche

Gezeigt wird das Motiv "VorWäsche"
© WB Mainz

Häh?

Was haben unsere beiden sympathischen 'Dreckspatzen' eigentlich mit einer Vorwäsche zu tun? Der Brummi, auf dem Sie das kleine Bilderrätsel gesehen haben, ist die Antwort auf diese Frage. Denn er putzt mit Schmutz. Das Fahrzeug wird zur Kanalreinigung eingesetzt und verwendet dafür – Abwasser. Das wird in seinem Inneren zuerst entsprechend aufbereitet. Und dann werden die Kanäle damit abgespritzt. Vor- und Hauptwäsche eben. Doch damit nicht genug: Im Anschluss saugt unser Laster die Dreckbrühe wieder auf, reinigt sie erneut und legt den nächsten Spülgang ein. Top, oder?!

Aha!!!

Abwasseraufbereitung: Recycling der besonderen Art oder aktiver Umweltschutz? Suchen Sie es sich aus, beides ist richtig. Auf jeden Fall sparen wir so pro Jahr mehr als 5 Millionen Liter Frischwasser. Das sind rund 37.000 randvolle Badewannen.