Selbstschutz & Vorsorge
In den vergangenen Jahren ereigneten sich einige Naturkatastrophen, Chemieunfälle, Großbrände und Hochwasser, die die Menschen vor eine große Herausforderung stellten. Behörden und (Hilfs-) Organisationen treffen in solchen Fällen Vorsorgemaßnahmen, Feuerwehr und Rettungsdienst stehen täglich für Hilfeleistungen und für besondere Gefahrenlagen bereit. Dennoch ist es möglich, dass durch unvorhersehbare Ereignisse die rettende Hilfe sich verzögert. Daher sollten Sie in Gefahrensituation sich und andere, schwache oder gehandicapte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Sicherheit bringen (Nachbarschaftshilfe).
Weiterhin raten wir Ihnen Vorsorgemaßnahmen zu treffen, z. B. in der Erst-Hilfe schulen lassen, genügend Kerzen bereithalten, einen Vorrat an Lebensmittel haben, die eine lange Mindesthaltbarkeit besitzen. Auch eine gewisse Menge an Medikamente, auf die Sie angewiesen sind, sollten Sie vorrätig haben.
Trinkwassernotbrunnen
Als Vorsorgemaßnahme zur Trinkwassernotversorgung wurden nach dem Wassersicherstellungsgesetz (WasSiG) u. a. netzunabhängige Einzelbrunnen als Trinkwassernotbrunnen errichtet. Nachdem WasSiG sind diese Brunnen ordnungsgemäß zu warten und betriebsfähig zu halten.
Die hierfür notwendigen Maßnahmen sind insofern von Bedeutung, als die Anlagen nach längerer Betriebsruhe kurstfristig einzusetzen sind und dafür betriebsbereit sein müssen.
Insgesamt sind über das Stadtgebiet Mainz rund 50 Trinkwassernotbrunnen verteilt.

