Alarm- und Ausrückeordnung
Die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) der Feuerwehr Mainz
Wenn der Notruf 112 eingeht, läuft alles nach Plan:
Die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) legt fest, welche Fahrzeuge und Einheiten bei welchem Ereignis alarmiert werden – damit die richtige Hilfe schnell vor Ort ist.
Jeder Notruf wird durch die Leitstelle einem Einsatzstichwort (z. B. „Wohnungsbrand“ oder „Verkehrsunfall“) zugeordnet. Dieses Stichwort bestimmt automatisch den Kräfteansatz. In Mainz wird dabei in zwei grundsätzliche, sog. Taktische Einheiten unterschieden:
Löscheinheit (LE)
Einsatzleitwagen, Löschfahrzeug, Drehleiter (10 Funktionen)
Löschzug (LZ)
Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeuge, Drehleiter (16 Funktionen)
Die AAO unterscheidet vier Alarmstufen, von kleinen Einsätzen bis zu Großschadenslagen – je nach Lage wächst die Zahl der alarmierten Kräfte.
Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr – Hand in Hand im Einsatz
Zur Feuerwehr Mainz gehören zwei Wachen der Berufsfeuerwehr und elf Freiwillige Feuerwehren in den Stadtteilen.
Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein fester Bestandteil der Alarm- und Ausrückeordnung.
Sie werden alarmiert,
• wenn die Berufsfeuerwehr die gesetzlich geforderte Hilfsfrist – etwa in Randbereichen wie Ebersheim oder Drais – nicht einhalten könnte,
• oder gezielt zur Unterstützung bei bestimmten Schadenslagen, Großbränden oder Paralleleinsätzen.
Bei größeren Ereignissen übernehmen sie außerdem die Wachbesetzung, um den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen. Die Freiwilligen Feuerwehren verfügen in der Regel über ein Erstausrückendes Fahrzeug, ein Löschfahrzeug mit besonderer Ausstattung für den Katastrophenschutz und ein Mannschaftstransportfahrzeug.

